Kaum ein Berg hat so viele Aufstiegsrouten wie der Grazer Schloßberg und ist grad aus dieser Tatsache heraus nicht als "überlaufen" zu bezeichnen. Der Grazer Schloßberg zählt immerhin zu den
meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Österreich. Mit seiner langen Geschichte eng verbunden sind auch die Bauwerke am Schloßberg, die als ursprüngliche Restbestände mit viel Aufwand und finanziellem
Einsatz erhalten werden.
Als Wanderberg in Graz eignet sich der Schloßberg das ganze Jahr über und bei jedem Wetter strahlt dieser Berg
Kaum ein Berg hat so viele Aufstiegsrouten wie der Grazer Schloßberg und ist grad aus dieser Tatsache heraus nicht als "überlaufen" zu bezeichnen. Der Grazer Schloßberg zählt immerhin zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Österreich. Mit seiner langen Geschichte eng verbunden sind auch die Bauwerke am Schloßberg, die als ursprüngliche Restbestände mit viel Aufwand und finanziellem Einsatz erhalten werden.
Als Wanderberg in Graz eignet sich der Schloßberg das ganze Jahr über und bei jedem Wetter strahlt dieser Berg eine starke Faszination aus. Viele einheimische Grazer besuchen "Ihren" Berg täglich und das seit vielen Jahren.
Aufstiegsvarianten gibt es auf den Grazer Schloßberg viele, die einfachste ist jene, mit der Schloßbergbahn, die seit 1894 als Standseilbahn in rund 4 Minuten Fahrzeit eine Steigung von etwa 60% überwindet. Die Aussicht wächst mit zunehmender Höhe nahe dem Schloßbergplatz aus bis zur Bergstation im Bereich des Schloßbergrestaurants.
Der Aufstieg über den Kriegssteig zählt hingegen zu den beschwerlichsten, aber dafür eindrucksvollsten Wegen auf den Schloßberg Graz. Direkt vom Schloßbergplatz aus führt der steile Weg gleich einmal über 260 Stufen bergauf. Der Wanderer bewegt sich hier auf einem Werk, das im ersten Weltkrieg angelegt wurde und sich kühn am steil abfallenden Felsen des Schloßberges emporwindet.
Von der Wickenburggasse, vom Stadtpark und vom Karmeliterplatz führen die gemächlicheren Wege sanfter bergauf und alle Wege führen zum Ziel - dem Grazer Schloßberg, der mit seiner Vielseitigkeit Erholung gleichsam wie Erfahrung, Natur, gute Luft und Abwechslung bietet - vom historischen Aspekt einmal abgesehen.
Ist man so klug und gut beraten worden, nutzt man in der Stadt Graz die Tageskarte oder bei längerem Aufenthalt überhaupt eine der möglichen Zeitkarten für die GVB, die Grazer Verkehrsbetriebe, die den Gast sicher und schnell mit der "Bim" (Straßenbahn) und mit Bus von A nach B bringt und die ohnehin vergebliche Parkplatzsuche erspart (P.S.: Graz hat ziemlich die höchsten Parkgebühren in den Tiefgaragen, der Autor weiß, von was er spricht!). Mit der Tageskarte ist man nicht daran gebunden, wieder den Ausgangspunkt über den gleichen Weg zu erreichen, man kann durchaus eine "Schloßberg-Überquerung" unternehmen und eben mit Bus oder Straßenbahn zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
Die Legende vom "Stadtpark-Hansi", der zugleich auch der "Schloßberg-Hansi" war ist mittlerweile wirklich Legende, denn kaum ein Eichhörnchen ist noch in dem weitläufigen Parkgebiet, das vom Stadtpark Graz nahtlos in den Schloßberg übergeht. Zu dicht ist der Straßenverkehr geworden und die Haselnüsse kann man sich hier weitgehend sparen - oder selber essen.
Bewundernswert ist am Schloßberg Graz die Tatsache, daß es hier auffallend sauber ist. Schwer kann man es nur nachvollziehen, ob es die hier bestehende Disziplin der Besucher ist oder die Emsigkeit der Reinigungsdienste - ein Lob gebührt beiden.