Eine dankbare und leicht zu gehende Wanderung, die zu jeder Jahreszeit und nahezu bei jedem Wetter zu machen ist, ist jene auf die Hochsteinalm im Gemeindegebiet von
Traunkirchen am Traunsee.
Es gibt naturgemäß mehrere Möglichkeiten, auf die Hochsteinalm zu gelangen, doch scheint die Variante vom Gasthof Windlegern aus, eine der dankbarsten zu sein. Der "Windlegern" (820 m Seehöhe) ist
auf gut ausgebauter Straße mit dem Auto ganzjährig erreichbar und es bietet sich im Bereich des Gasthofes auch Parkplatz an.
Von hier weg in südlicher
Eine dankbare und leicht zu gehende Wanderung, die zu jeder Jahreszeit und nahezu bei jedem Wetter zu machen ist, ist jene auf die Hochsteinalm im Gemeindegebiet von
Traunkirchen am Traunsee.
Es gibt naturgemäß mehrere Möglichkeiten, auf die Hochsteinalm zu gelangen, doch scheint die Variante vom Gasthof Windlegern aus, eine der dankbarsten zu sein. Der "Windlegern" (820 m Seehöhe) ist auf gut ausgebauter Straße mit dem Auto ganzjährig erreichbar und es bietet sich im Bereich des Gasthofes auch Parkplatz an.
Von hier weg in südlicher Richtung über flachen Almboden, vorbei an einer kleinen Kapelle, gehts mit dem Anstieg gleich danach etwas steiler werdend durch den Hochwald. Nach kaum 10 Minuten gabelt sich der Weg, der rechte Weg bietet sich eher für den Aufstieg an, bis man auf eine Forststraße gelangt. Von dieser Stelle aus gibt es eine markierte Variante zum
Langbathsee zu wandern.
Wir folgen aber der Forststraße nach links wendend und wandern dieser stets entlang. Nach links, also hier in nördlicher Richtung, wird bald schon der imposante Blick auf den
Traunstein frei, der übermächtig gradezu aus dem tief unten liegenden
Traunsee ragt. Im Sonnenlicht glitzern die Hausdächer der Stadt
Gmunden und von
Altmünster, und ganz weit draußen sieht man die Kirchlein von
Gschwand und
Ohlsdorf und wenn der Dunst nicht all zu stark ist, kann man bis nach
Lambach sehen und das Stift klar und mit freiem Auge ausmachen.
Leicht an- und absteigend, nachezu ohne größere Höhenunterschiede führt die Wanderung weiter durch Hochwald links und rechts, die steilen Hänge rechtsseitig sind Ausläufer des Höllengebirges.
Nach etwa einer 3/4 Stunde gehts merklich bergab und man erreicht eine Wegkreuzung. Dies ist die Fahrstraße von Mühlbach herauf, im Winter eine vielbegehrte und vielgenützte Rodelbahn, die Spaß und "Gaudi" für alt und jung garantiert. Bei der Kreuzung rechts bietet sich ein herrliches Fotomotiv an, eine kleine (private) Almwirtschaft mit einem kleinen Teich davor - grad so wie im Heimatfilm.
Von der Kreuzung 5 Minuten bergauf, und der Blick auf das Anwesen Hochsteinalm wird frei. In diesem Talkessel begegnet man bereits links und rechts des Weges den Tieren, die zur Hochsteinalm gehören. Lamas, Pferde, Esel, Maultiere, Hochlandrinder, Ziegen und sogar ein Stachelschwein kann man hier auf der Hochsteinalm hautnah erleben und bewundern.
Die Familie Ammering gibt auch bereitwillig Auskunft über die Vielzahl der Tiere hat aber, völlig verständlich und zu Recht, keine Freude mit Gästen, die die Tiere unkontrolliert füttern. Viel mehr geholfen ist den Tieren, wenn man sich auf das Beobachten beschränkt und vielleicht ein paar Münzen als "Futterbeitrag" in die Kassa wirft.
Mit der Hochsteinalm auf 907 Metern Seehöhe ist das Ziel dieser Wanderung auch schon erreicht, die Einkehr in die Wirtschaft lohnt für die Strapazen des Aufstiegs und stärkt die Glieder für den Abstieg, der auf gleichem Weg zurückführt.
Nach wiederum etwa 1 Stunde hat man den Ausgangspunkt erreicht und der Windlegern ist für eine Einkehr in den Almgasthof dankbar und man kann es als quasi Gegenleistung für die kostenlose Parkplatzbenützung sehen.