Eine äußerst lohnende Wandertour führt selbst den nicht ganz so mobilen (müden)Wanderer auf den Alberfeldkogel im Höllengebirge. Hochalpines Flair ist relativ leicht erreicht und eine man erhält
krönende Aussicht. Hier kann man sprichwörtlich "Berglüfterl schnappen".
Bereits ab 1/2 9 Uhr früh verkehren die Gondeln der traditionsreichen Feuerkogel-Seilbahn und schaffen gleich einmal einen ersten Eindruck von der Gewaltigkeit der Berge im Höllengebirge. Über die
Baumwipfel hinweg hat man mit der Gondel in knapp 10
Eine äußerst lohnende Wandertour führt selbst den nicht ganz so mobilen (müden)Wanderer auf den Alberfeldkogel im Höllengebirge. Hochalpines Flair ist relativ leicht erreicht und eine man erhält krönende Aussicht. Hier kann man sprichwörtlich "Berglüfterl schnappen".
Bereits ab 1/2 9 Uhr früh verkehren die Gondeln der traditionsreichen Feuerkogel-Seilbahn und schaffen gleich einmal einen ersten Eindruck von der Gewaltigkeit der Berge im Höllengebirge. Über die Baumwipfel hinweg hat man mit der Gondel in knapp 10 Minuten mehr als 1000 Höhenmeter hinter sich gebracht und befindet sich am bekannten Plateau am Feuerkogel (1.592 m), dem eigentlichen Ausgangpunkt dieser Wanderung auf den Alberfeldkogel. Der Blick auf die Panoramakarte verweist auf die vielen Möglichkeiten, das Höllengebirge wandernd, radelnd oder skifahrend zu entdecken.
Die teils asphaltierten Wege von der Bergstation der Seilbahn weg sollten nicht irritieren, so gut die Einrichtung auch ist, diese Wege enden schon bald, geben aber Besuchern mit Kinderwagen oder Rollstuhl die Möglichkeit, wenigstens ein paar Minuten sich von der Bergstation in freies Gelände hinaus zu begeben.
Die Route von der Bergstation auf den Alberfeldkogel führt zunächst auf der Trasse in Richtung Riederhütte, zuerst an einigen Gastronomiebetrieben vorbei, vorbei auch an den lieben Holzhütten, die angemietet werden können, Einem Hang leicht bergab und entlang auf gutem Wanderweg, der von Asphaltierung in einen naturbefestigten Weg bald schon übergegangen ist. Pledigupf (1.624 m) und Heumahdgupf (1.680 m) lassen wir rechts liegen und schwenken südwärts bis zur Wegkreuzung, wo es weiter geht zum Helmeskogel (1.633 m) oder Riederhütte. Die dritte Möglichkeit ist für uns hier relevant und wandern weiter in Richtung Alberfeldkogel.
Von hier geht es wieder aufwärts in Richtung Westen um den Heumahdgupf südlich herum und kommen zu einem Wegweiser, der den Weg auf diesen weist. Doch wir gehen weiter, mittlerweile nordwärts und nach Westen schwenkend, wo bereits das markante Stahlkreuz auf dem Alberfeldkogel zu erblicken ist. Die Latschenfelder werden zusehends dichter und zwischendurch erhascht man einen ersten imposanten Blick auf den Traunsee mit der Stadt Gmunden im Hintergrund. Noch einmal an einem Wegweiser vorbei, hier könnte man noch einmal zur Riederhütte (1.752 m, 2 Stunden) gelangen. Der Alberfeld-Gipfel ist bereits zum Greifen nah und über ein mooriges Feld geht es durch Latschen nordwärts bergauf dem Schotterweg bis zum Gipfelkreuz, dem Europakreuz.
Diese Kreuz wurde 2006, während dem EU-Vorsitz Österreichs aufgestellt und eingeweiht und stellt in der Zusammensetzung von vielen Würfeln die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dar. Ein Projekt der HTL Wels wurde hier in bleibender Form erfolgreich umgesetzt. Der Eintrag ins Gipfelbuch zeugt von der Ersteigung dieses Gipfels, der vom unmittelbar neben dem Kreuz angebrachten Plateau mit gemauerter Umrandung einen herrlichen Blick auf 360° erlaubt.
Der Rückweg führt vorerst auf gleichem Weg bis zum 2. Wegweiser, der uns auf den Heumahdkogel, vorbei an der Schlepplift-Bergstation führt und über die Pistentrasse wieder auf den Weg, der von der Riederhütte und vom Helmeskogel her führt. Ab dem Pledigupf, in verschiedenen Karten auch Pledikogel oder Plediridl genannt, hat man mehrere Möglichkeiten zur verdienten Einkehr. Durchwegs moderate Preise und eine reichliche Auswahl an Speisen und Getränken zeichnen die Gastronomie neben der natürlichen Freundlichkeit am Feuerkogel positiv aus.
Hat man noch Kraftreserven, so kann man nach der Einkehr noch in Richtung Naturfreundehaus und auf den Langwandkogel wandern. Der Markierung in diesem Bereich sollte man vorerst einmal nicht ganz vertrauen, denn diese stimmt in einigen Bereichen durch die Bauarbeiten an der Lifttrasse nicht mehr. Ein unfreiwilliges Ende des Weges im Latschenfeld ist sehr leicht möglich. Nichts desto Trotz, die Gegend ist schön und die Luft ist gut, was vieles verzeihen mag.
Jeweils zur vollen und zur halben Stunde bringt uns die Feuerkogel-Seilbahn wieder sicher zurück ins Tal und ein weiterer Eintrag ins eigene Tourenbuch kann erfolgen.