Spricht man vom Innviertel, so wird der gelernte Oberösterreicher sofort an den Heimatdichter Franz Stelzhamer (1802 - 1874) denken und den Ort Pramet damit verbinden. Der Text der Landeshymne von
Oberösterreich "Hoamatgsang" stammt aus der Feder Stelzhamers.
Vielleicht mag der Heimatdichter grad auf diesem Weg gewandert sein, als ihm diese Zeilen einfielen, die 1952 zur offiziellen Landeshymne erklärt wurden. Von Pramet, dem Geburtsort von Stelzhamer
aus, geht es nordwärts in den Nachbarort Pattigham, um gleich nach der Ortsmitte gegen Osten in Richtung
Spricht man vom Innviertel, so wird der gelernte Oberösterreicher sofort an den Heimatdichter Franz Stelzhamer (1802 - 1874) denken und den Ort Pramet damit verbinden. Der Text der Landeshymne von Oberösterreich "Hoamatgsang" stammt aus der Feder Stelzhamers.
Vielleicht mag der Heimatdichter grad auf diesem Weg gewandert sein, als ihm diese Zeilen einfielen, die 1952 zur offiziellen Landeshymne erklärt wurden. Von Pramet, dem Geburtsort von Stelzhamer aus, geht es nordwärts in den Nachbarort Pattigham, um gleich nach der Ortsmitte gegen Osten in Richtung Zeilach zu wandern. Weiter geht es stetig bergauf bis in die Ortschaft Hochkuchl, eine liebliche Ansiedlung am Fuß des gleichnamigen Berges. Der Hochkuchl, das eigentliche Wanderziel, liegt bereits links vor uns, noch etwa 100 Meter mit seinem Waldrücken über die Talsohle aufragend.
Auf der Straße geht es weiter bis zum Waldrand, wo links des Weges ein Wegweiser
auf einem Baum darauf hinweist, hier entlang, vorbei am idyllischen Bankerl mit herrlicher Aussicht auf den Ort Pattigham in den Wald aufzusteigen. Dem rauhen Forstweg folgend, zweigt man nach etwa der Hälfte des Weges scharf links ab und folgt dem Fußweg bergan bis zum kleinen Plateau, das zugleich den Gipfel des Hochkuchl bildet. Die Aussicht wird man hier vergeblich suchen, zu hoch ist der gesunde Fichtenwald, doch wird man hier die Ruhe genießen, man spürt, daß es gut tut, hier heroben zu sein und es überkommt dem Wanderer doch irgendwie das Gefühl der Demut und der Achtung vor solch einer Pracht der Natur.
Der Abstieg kann wie der Aufstieg erfolgen oder man hält sich auf leicht abfallendem Gelände nordwärts um östlich vom Steinbruch auf den Zubringerweg zu gelangen. Hier abwärts bis zum Waldrand und nach links haltend in die Ortschaft Atzing. Felder, Wiesen, Wälder, dazwischen Wege und Straßen, die sich wie Lebensadern durch den Körper Erde ringen - das ist die Landschaft im Innviertel.
Über die Oberbrunnerstraße geht es zurück zum Ausgangpunkt Pattigham und Pramet.
Der Weg ist Sommer und Winter gleichermaßen zu begehen und zeichnet sich zu jeder Jahreszeit durch den besonderen Reiz und die geballte Schönheit der Landschaft aus.