Der Aufstieg auf den Dachstein über die Simonyhütte ist eine mehrstündige, mittelschwere Wanderroute im hochalpinen Terrain, die viel Erfahrung sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
erfordert. Unerfahrenen Bergtourengehern könnte die Besteigung des Dachsteins über die Simonyhütte jedoch erhebliche Schwierigkeiten bereiten.
Die Bergtour auf den Dachstein nimmt ihren Anfang an der Mittelstation der Bundesheerbahnen, die man von Winkl nahe der Oberösterreichischen Gemeinde Hallstatt erreichen kann. Von
der Station der Gletscherbahn beginnt der
Der Aufstieg auf den Dachstein über die Simonyhütte ist eine mehrstündige, mittelschwere Wanderroute im hochalpinen Terrain, die viel Erfahrung sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Unerfahrenen Bergtourengehern könnte die Besteigung des Dachsteins über die Simonyhütte jedoch erhebliche Schwierigkeiten bereiten.
Die Bergtour auf den Dachstein nimmt ihren Anfang an der Mittelstation der Bundesheerbahnen, die man von Winkl nahe der Oberösterreichischen Gemeinde Hallstatt erreichen kann. Von der Station der Gletscherbahn beginnt der eigentliche Weg, der die Bergtourengeher über das Sonntagskar und die Eisseen auf die Simonyhütte führt. Die Schutzhütte bietet sich auch an, um die Nacht zu verbringen, da die Tour auf den Gipfel des Dachsteins allein für den Aufstieg mit Sicherheit 8 Stunden in Anspruch nimmt. Von der Simonyhütte führt die Route über den Hallstätter Gletscher, der eine weitere große Herausforderung auf dem Weg zum Gipfel des höchsten Berges der Steiermark darstellt. Hier ist man auch stark von den Witterungsbedingungen abhängig, die die Gletscherüberquerung äußerst mühevoll gestalten können. In diesem vergletscherten Bereich ist eine entsprechende Ausrüstung dringend notwendig. Steigeisen, Eispickel, Seil und ein Helm, der auf der viel besuchten Route vor einem möglichen Steinschlag schützen soll, sollten definitiv verwendet werden. Hat man den Hallstätter Gletscher überwunden, gelangt man in einer verhältnismäßig leichten Kletterei über den Ostgrad der 2995 Meter hohen Erhebung in rund zwei Stunden auf den Dachstein.
Die Aufstiegsvariante Bundesherrbahn-Simonyhütte-Dachstein gestaltet sich speziell auf Grund der Gletscherüberquerungen sowie der Kletterpassagen relativ schwierig, dürfte jedoch Bergtourengehern mit ausreichend Erfahrung keine größeren Probleme bereiten. Der Gipfel sorgt nicht zuletzt natürlich wegen seiner enormen Höhe für eine traumhafte Fernsicht, die sich über weite Teile der Umgebung erstreckt. Das einmalige Gipfelerlebnis am höchsten Berg Oberösterreichs verfügt über einen Seltenheitswert und hinterlässt mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck.