Jeder, der das Burgenland besuchte und auf der Straße von St. Margarethen im Burgenland nach Rust gefahren ist, hat den Rusterberg überquert. Dort wo der bekannte Steinbruch sich befindet und danach
die Straße die Anhöhe erreicht hat, gibt es links einen gebührenfreien Parkplatz, der als Ausgangspunkt für die Rundwanderung um den Ruster Berg gilt. Man befindet sich hier auf einer Seehöhe von 188
Metern.
In nördlicher Richtung wandert man am sandigen Fahrweg sich rechts haltend leicht bergauf links von Weingärten und rechts einen Steinbruch
Jeder, der das Burgenland besuchte und auf der Straße von St. Margarethen im Burgenland nach Rust gefahren ist, hat den Rusterberg überquert. Dort wo der bekannte Steinbruch sich befindet und danach die Straße die Anhöhe erreicht hat, gibt es links einen gebührenfreien Parkplatz, der als Ausgangspunkt für die Rundwanderung um den Ruster Berg gilt. Man befindet sich hier auf einer Seehöhe von 188 Metern.
In nördlicher Richtung wandert man am sandigen Fahrweg sich rechts haltend leicht bergauf links von Weingärten und rechts einen Steinbruch wieder leicht bergab bis zum Waldrand. Hier halten wir uns links aufwärts, denn die Fahrstraße führt weiter hinab in die Weingärten. Durch dichten Wald führt nun der Weg aufwärts bis zur Lichtung, die einen Ausblick auf die eingebetteten Weingärten bietet, die vom klassischen "Rusterberg" übrig blieben und heute noch genutzt werden. An diesen geht es rechtsseitig vorbei dem Weg verlaufend, der nun nach links zieht, entlang der Weinzeilen bis zum Eichenwald.
Hier nochmals aufwärts und der Blick auf die ausgedehnten Anbauflächen rund um Oggau und Oslip. Von hier geht es westwärts dem schmalen Fußweg entlang zur Koglkirche (208 m). Von hier aus hat man eindrucksvolle Ausblicke auf die Landeshauptstadt Eisenstadt, auf St. Margarethen und auf Oslip. Im Dunst läßt sich die markante Form des Hirschenkogel im Semmeringgebiet erkennen, rechts davon Schneeberg und Rax. Besonders farbenprächtig bietet sich die Landschaft um den Rusterberg im Frühling, wenn das Land in voller Blüte steht, aber auch im Herbst, wenn sich das Laub auf den Weinstöcken sich zu verfärben beginnt und die Obstbäume auf den Rieden in breitester Farbpalette sich vom blauen Himmel abheben.
Hinter der Kirche befindet sich meist ein Brett, das sich als Sitzbank anbietet und wer einmal hier gesessen ist, der weiß von der Faszination, die dieser Platz ausstrahlt. Der Neusiedlersee erstreckt sich in einer sanften Ebene vom Leithagebirge bis hinunter in die Pannonische Ebene im Seewinkel und hinein ins Ungarland, um hier in einem breiten Schilfgürtel dezent zu entschwinden. Der Sendeturm von Sopron ist nahe und strahlt vom Ödenburger Gebirge herüber.
Wir machen nachkommenden Wanderern auf unserer "Bank" Platz und schreiten südwärts leicht abfallend dem Weg entlang und steuern auf das Passionskreuz zu, das an die Passionsspiele, die hier im Steinbruch seit vielen Jahren von Laiendarstellern aufgeführt wird, erinnert. Ein Gipfelfoto ist hier angebracht, so viele Gipfelkreuze gibt es im Burgenland ohnehin nicht.
Weiter in Richtung Süden geht es bergab zu den Stein-Skulpturen, die, an die 100 an der Zahl, seit 1959 von Künstlern aus dem Margarethener Stein gehauen wurden und hier eine bleibende Stätte gefunden haben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und so mancher Besucher hat schon seinen Gefallen an den Kunstwerken gefunden. Rechts dem Weg entlang haltend gelangen wir zum abgesicherten Abgrund des Steinbruchs, der heute noch in Betrieb ist und wertvolles Material liefert. Hier wird sichtbar, welche Methoden bei der Gewinnung des Steins angewandt werden, Sprengungen gibt es hier nicht.
Der Weg führt oberhalb des gesicherten Abgrunds entlang und führt weiter oberhalb des Teiles des Steinbruchs, wo der Blick auf Bühne und Zuschauerraum der Opernfestspiele frei wird und man kann sich nun die Dimension vorstellen, wenn von mehreren tausend Besuchern bei einer Vorstellung berichtet wird. Unter diesen Eindrücken geht es weiter entlang des schmalen Pfades um nach wenigen Minuten wieder zum Parkplatz zu kommen.