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27.01.2012
Bad Schallerbach holt ehemaligen LASK-Profi
verlassen könnte, wurde dies nun auch vom Radio OÖ-Ligisten bestätigt. "Harald hat bei uns unterschrieben, der Vertrag ist unbefristet", hofft Trainer Bela Hegedüs auf einen längeren Verbleib des 29-Jährigen. Genügend Erfahrung bringt der Mittelfeldspieler jedenfalls mit, absolvierte er immerhin 53 Spiele für den LASK. Nun gilt es Bad Schallerbach vor dem Abstieg zu bewahren. Ob dafür noch weitere Spieler geholt werde, verrät Hegedüs im Gespräch mit ooeliga.atRuckendorfer als zentrale Figur
Im Gespräch mit Bela Hegedüs wird schnell klar, dass er und die
Verantwortlichen des SV Bad Schallerbach große Stücke auf Neuzugang
Ruckendorfer halten. Die Mannschaft braucht ihn wohl auch, um wieder
etwas mehr Linie ins Spiel zu bringen. Dabei soll der 29-Jährige im
Mittelfeld die Fäden ziehen, insbesondere im Zentrum. "Harald ist ein
flexibler Spieler, kann im Mittelfeld jede Position spielen. Er wird
aber wohl im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kommen, wobei das erst
entschieden wird. Wir sind froh, dass er bei uns ist und hoffen auf
einige Jahre mit ihm. Voraussetzung ist natürlich, dass er sich wohl
fühlt. Der Vertrag ist nicht befristet, er kann so lange bleiben wie er
möchte", will Hegedüs den Neuen bestmöglich integrieren.
Keine weiteren Transfers geplant
Ruckendorfer könnte schon eine echte Verstärkung für den Liga-Nachzügler
werden, dabei soll es allem Anschein nach aber auch bleiben. Abgänge
wird es laut Hegedüs sicher keine geben, holen will man eigentlich auch
niemanden mehr. "Wir brauchen alle Kaderspieler, um nicht abzusteigen.
Mit Harald haben wir einen starken Spieler dazu bekommen, geplant ist in
Sachen Transfers also nichts mehr. Im Winter ist es ohnehin nicht
einfach, jemanden zu finden, den man auch wirklich brauchen kann und der
gleichzeitig auch leistbar ist. Natürlich sehe ich mich weiterhin um,
doch konkrete Pläne gibt es keine", sagt der Schallerbach-Coach.
"Schlüsselspieler müssen gesund bleiben"
Einfach wird es auch mit Ruckendorfer nicht, heißt es doch sich aus dem
Tabellenkeller zu befreien. Eine etwas ungewöhnlichere Situation für die
Schallerbacher als für so manchen Mitkonkurrenten. Nach 13 Runden
belegt die Mannschaft Rang zwölf, also einen möglichen Abstiegsplatz.
Dass man Konkurrenten wie den ATSV Sattledt im Nacken hat, macht die
Situation nicht einfacher. "Wir haben jetzt im Winter länger Zeit uns
gut vorzubereiten, werden auf dem Kunstrasenplatz in Wallern
hervorragende Bedingungen vorfinden. Großartige Ziele zu nennen macht
jetzt keinen Sinn, es gilt den Abstieg zu verhindern. Bad Schallerbach
ist ein Verein, der mit dem Abstieg nichts zu tun haben sollte. Die
Spieler müssen wieder zu einem Team, einer Einheit werden. Wenn wir dann
auch noch Glück mit Verletzungen haben, Schlüsselspieler wie Haderer,
Schimpl oder Heinle gesund bleiben, sollte der Klassenerhalt auf alle
Fälle möglich sein. An einem normalen Tag können wir jeden Konkurrenten
besiegen", glaubt Hegedüs felsenfest an den Klassenerhalt.






















