FSV Hollenbach

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Alles oder Nichts

11.05.2017
Hollenbach muss auch in Ravensburg nachlegen, um die Hoffnung am Leben zu halten
Alles oder Nichts
Ob der erste Auswärtssieg des FSV Hollenbach noch rechtzeitig kam oder doch zu spät, zeigt sich in den nächsten beiden Spielen. Am Samstag um 15.30 Uhr in Ravensburg und dann zu Hause gegen die Neckarsulmer Sport-Union. Der Dreier in Reutlingen und zuvor gegen die Stuttgarter Kickers II hat Selbstvertrauen und weiter Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt gegeben, denn die Konkurrenten Offenburger FV und FC Astoria Walldorf II gewannen ihre Partien nicht.
Zwei beziehungsweise vier Punkte beträgt der Rückstand auf die Konkurrenz nur noch. Mit zwei Siegen könnte - je nachdem wie die anderen beiden Mannschaften spielen - sogar noch der direkte Klassenerhalt möglich sein. Allerdings, mit einer Niederlage am Samstag und einem Offenburger Sieg zur gleichen Zeit, wäre der Abstieg sportlich besiegelt.

Trainer Marcus Wenninger macht die Tabelle nicht zum großen Thema. "Wir schauen von Spiel zu Spiel und wollen immer das Maximale rausholen", sagt er schon seit Wochen. Nur keinen Druck aufbauen. Auch in die letzten beiden Partien wollen die Hollenbacher so unbeschwert wie möglich gehen. Nur nicht verkrampfen. Schließlich ist der Abstiegskampf in der Oberliga durchaus eine Gewohnheit. Allerdings war es so eng wie in dieser Saison schon lange nicht mehr. So groß war das Verletzungspech auch noch nie. Aber auch das ist kein Thema, das man als Entschuldigung ständig heranziehen will.
 
Beim FV Ravensburg ist nun  ausgerechnet vor der Partie gegen Hollenbach der Erfolg zurückgekehrt. Nach sechs sieglosen Spielen gelang gegen die Stuttgarter Kickers II ein 4:1. Trainer Wolfram Eitel weiß um die Schwierigkeiten seines Teams in der momentanen Saisonphase. "Natürlich ist die Spannung weg, es ist gerade eine ziellose Phase", sagte Eitel. Zumal die Ravensburger nach der Negativserie auch aus dem WFV-Pokal ausschieden und die dritte Finalteilnahme in Folge verpassten.
 
Der FVR steht in der Liga auf Rang sieben. Zwei Spieltage vor Saisonende geht es um nichts mehr. „Es sind durch und durch klasse Jungs. Jeder zerreißt sich in jedem Spiel, wir wollen immer gewinnen", sagte Eitel. „Das Pokalspiel und die Niederlage in Bahlingen am Wochenende darauf waren harte Dämpfer, das hat man auch im Training gemerkt“, meint Eitel. „In dieser Woche waren die Einheiten aber schon wieder besser.“ Und schon wurde gegen die Stuttgarter Kickers II gewonnen, die aber derzeit kein Maßstab sind. Die Mannschaft wird ja zum Ende der Saison zurückgezogen. Was für den FSV die Hoffnungen auf den Klassenerhalt wieder anfeuerte.
 
Die Hollenbacher müssen nun versuchen, der spielstarken Truppe gleich von Beginn an den Spaß am Fußball zu nehmen. Gegen Reutlingen, das in einer ähnlichen Lage wie Ravensburg steckt,  gelang das zuletzt. „Wir wussten, dass die nach den schwachen Spielen zuletzt offensiv auftreten würden. Wir wollten die dadurch entstehenden Räume nutzen“, sagte Trainer Marcus Wenninger.

Mal sehen, welche Taktik er nun gegen Ravensburg ausgibt. Der Gegner am Samstag feierte schließlich mal wieder einen Erfolg.
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