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Der Tag, an dem die Pandas ausstarben

09.03.2015
Der FC Kärnten startete mit einem eindrucksvollen 8:0-Sieg gegen DSG Panda in die Rückrunde. Dabei überzeugte besonders Christofer Wunsch mit einem lupenreinen Hattrick binnen 13 Minuten.
Der Tag, an dem die Pandas ausstarben
Die Mannschaft des FC Kärnten ist durch nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen. Keine peinlichen Vorbereitungsniederlagen, keine kurzfristigen Absagen oder Autounfälle können FCKler aus der Ruhe bringen, wenn ein so wegweisendes Spiel wie das erste der Rückrunde auf dem Programm steht.
Keine Kosten und Mühen scheuen manche Spieler, wie etwa Abwehrrecke Lorenzo von Mikscherhorn, der in Rekordzeit von Kärnten nach Wien brauste, um direkt aus dem Taxi aufs Feld zu springen. Gerade noch rechtzeitig kam er an und riss sich die Kleider vom Leib, unter denen ein FCK-Dress zum Vorschein kam, eine Verwandlung wie von Clark Kent, der sich in Windeseile in Superman verwandelt.

Als der sichtlich beeindruckte Schiedsrichter das Spiel anpfiff, verlor die Heimmannschat im Estadio Juan Caranto keine Zeit und fing damit an, die Pandas in ihrer eigenen Hälfte einzuschnüren. Angriff um Angriff rollte auf das Tor des durchaus furchteinflößenden Panda-Tormannes zu wie Wellen, die an den schroffen Felsen des Golfes von Biskaya zerschellen. Nur war es hier die Panda-Defensive, die zerschellte. Das erste Mal wurde sie schon nach zwei Minuten überwunden. Sebastian Ratschiner brach über rechts durch und schoss ins kurze Eck zur Führung ein. Den anwesenden Zuschauern lief ein angenehmer Schauer über den Rücken und Erinnerungen an das Tor von Gareth Bale im Finale der letzten Copa del Rey gegen Barcelona wurden wach (https://www.youtube.com/watch?v=yWVrolNQ4RU).
Auf dieser Führung ruhte sich der FCK dann aus, ließ auch die Pandas etwas kommen. Alles zur Taktik von Trainergenie Grafiola gehörend, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte. In Abwesenheit des sich in Bildungskarenz befindlichen Cheftrainers blühte er richtig auf und zeigte seine ganze Klasse sowohl am Feld aus auch in taktischer Hinsicht. Selten noch hatte eine Ansprache die Herzen der Kärntner Kicker so mit Mut und Freude erfüllt wie seine klaren Worte vor Spielbeginn in der Kabine. Jeder einzelne seiner Spieler würde ihm blind die Schlacht folgen.
Kurz vor der Pause drehte der FCK nochmals auf, mühelos, als ob der Schalter jederzeit umgelegt werden hätte können. Christoph Ratschiner machte es nun seinem Bruder nach. Nur dass er sich anstelle eines schnellen Antrittes mit der puren Eleganz eines Laufstegmodels um seine Gegenspieler drehte und mit einem Schuss ins lange Eck dem Tormann nur den Ansatz einer Chance ließ, gerade soviel, um ihm wenigstens den Versuch einer Parade zu ermöglichen. Nur kurz darauf ließ sich auch Mani Rödling nicht lange bitten, als er im Mittelfeld Platz hatte und aus gefühlt 45 Metern einen Schuss wie das Geschoß einer Haubitze Russischer Separatisten auf das Panda-Tor abfeuerte und damit auch einen Tormannwechsel der Pandas zur Halbzeit erzwang. Nicht länger wollte sich der Einser der Pandas solchen Schüssen entgegenstellen müssen.
Ganz anders beim FCK, wo sich Hannes, der Panther von Ottakring, zuerst hinter Alzweckwaffe Crouch anstellen musste. Doch dieser zeigte sich großmütig und ließ auch den gestählten Football-Crack eine Halbzeit lang ins Tor, wo er in der zweiten Halbzeit nicht viel mehr zu tun hatte, als mit seinen Mitspielen zu plaudern und ein paar freihändige Liegestütze gegen die Langeweile einzustreuen.

Die zweite Halbzeit wurde zu einem Schaulaufen des FCK. Gleich nach der Pause folgte schon das vierte Tor. Ein Kunstwerk von erhabener Schönheit, wie eine zarte Blüte, die man zwar leicht berühren, aber nicht pflücken will. Vitinho, der mit neuem Schuhwerk auch seine Technik und Spielintelligenz wiedergefunden zu haben schien, startete in Richtung des Panda-Strafraums. Mit seinen langen, raumgreifenden Schritten ließ er Panda um Panda stehen, um dann nach Doppelpass mit Christoph Ratschiner eine weitere Kanonenkugel ins Kreuzeck zu jagen. Wie ein Wunder schien es, dass nach diesem Tor das Netz nicht geflickt werden musste.
Nur ein FCKler war an diesem Tag noch nicht glücklich - Chrisi Wunsch. Doch ab der sechzigsten Minute zeigte er, dass sein Astralkörper wohl jedem Spieler in der DSG-Liga der Champions überlegen ist. Innerhalb von nur dreizehn Minuten überrannte er die Defensive der Gäste praktisch im Alleingang und scorte einen makellosen Hattrick. Natürlich profitierte er auch von den großartigen Vorlagen, wie einem Traumpass aus gefühlten 150 Metern von Hupo Umschaden, der den Libero wieder einmal interpretierte wie Franz Beckenbauer in seinen besten Zeiten.
In der Zwischenzeit war auch Manuel Grebe auf den Platz gekommen - und man kann es hier vorweg nehmen - hat diesen anschließend auch wieder unverletzt verlassen. Dazwischen lagen ein paar präzise Pässe und ein unvermeidliches Handspiel von ihm, das den FCK vor dem Makel eines Gegentores bewahrte. Den Schlusspunkt setzte der unermüdliche Unruheherd Chris Ratsch, der an diesem Tag sogar seinen Bruder an Toren übertraf.
In der Kabine sprach Libero Hupenbauer dann aus was sich jeder FCKler dachte, nein er schrie es richtig heraus, sodass es wohl noch der Kärntner Bischof Alois Schwarz in seiner Residenz in Gurk hörte und ein paar Tränen der Freude vergossen haben muss. "Es ist schon wieder was passiert, es sind drei Punkte einmarschiert", schallte es aus Hupos Mund bis dorthin, wo des Glockners Eisgefilde glänzt.
 

Der FC Kärnten bedankt sich auf diesem Weg beim FC Panda für das faire Spiel und wünscht dem Verein alles Gute für den Rest der Saison!
 

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