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Der FC Kärnten zerlegt die Kopten

13.10.2014
Der FC Kärnten setzte sich bei der DSG Kopten klar mit 4:0 (2:0) durch. Sebastian Ratschiner traf bei seinem Comeback doppelt, die restlichen Tore erzielten Trink und Wunsch.
Der FC Kärnten zerlegt die Kopten
In ihrem Heimatland Ägypten sind Kopten (eine Volksgruppe mit eigener christlicher Konfession) immer wieder Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Das war dem FCK, bei aller Ablehnung von Rassismus und derartigen Taten, im Spiel der sechsten DSG-Runde herzlich egal. Man schoss den koptischen Fußballklub mit vier Toren in die fußballerische Wüste zurück.

Der FCK startete mit dem Wut der ungerechtfertigten Strafverifizierungen, die von der DSG gegen den Verein ausgesprochen wurden, ins Match und ging es dementsprechend schwungvoll an. Zunächst fehlte es aber bei allem Schwung an taktischer Koordination und Orientierung. Nach einer Anfangsphase ohne große Chancen deutete Vito Trink erstmals seine Gefährlichkeit an und prüfte den Kopten-Tormann mit einem Weitschuss, dieser hielt aber problemlos. Wenig später versuchte es Trink aus ähnlicher Position nochmals und diesmal ließ er dem gegnerischen Schlussmann mit seinem Schuss keine Chance. Die Heimmannschaft hatte wenig auf die Führung des FCK zu antworten und so konnte dieser noch vor der Pause auf 2:0 stellen. Sebastian Ratschiner nahm einen Rödling-Pass direkt und versenkte ihn zur Pausenführung im Gehäuse.

Trotz der Führung gab es in der Halbzeitpause eine klare Ansprache des unzufriedenen Trainers. In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Kärntner dann konzentrierter und spielten die Partie recht trocken herunter. Umso leichter auch deswegen, weil S. Ratschiner sein Comeback mit seinem zweiten Volltreffer krönte. Und das obwohl er schon seit der ersten Halbzeit sichtlich humpelte.
Nach einer guten Stunde war die Partie dann endgültig entschieden. Chris Wunsch belohnte sich für eine wieder einmal sehr engagierte Leistung mit dem 4:0. Im Laufe der zweite Hälfte wurde zuerst Christoph Ratschiner, später auch Andreas Klocker und Manuel Grebenjak eingewechselt. Grebes Einsatz dauerte nur kurz. Er wurde von einem Verteidiger ohne Chance auf den Ball hart seitlich am Knie getroffen und konnte nicht weitermachen. Ihn erwartet nun wohl eine längere Zwangspause. Ebenso wie bei einem sehr harten Foul gegen S. Ratschiner zeigte der Schiedsrichter dem Übeltäter nur Gelb.
Auch zu zehnt spielte der FCK das Ergebnis locker nach Hause. So locker, dass sich gegen Ende der Partie auch mehrmals Verteidiger in die Offensive einschalteten und ihren Torhunger demonstrierten. Am nächsten kam dem 5:0 "Crouch" Klocker, der zuerst den Tormann mit einem Kopfball prüfte (unverständlicherweise wurde hier abgepiffen) und wenig später einen Weitschuss nur knapp über das Kreuzeck setzte.
 
Verdienter Sieg des FCK. Ein hohes Ergebnis, das aber nicht überbewertet werden sollte. Es lief nicht alles perfekt im Spiel des FCK.

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