Als größte wissenschaftliche Universität in Europa kann sich die WU, die Wirtschaftsuniversität Wien heißen. Ein bestechend attraktives Studienangebot, effizienter Studienbetrieb und eine besonders
breite Palette an Spezialisierungen und Forschungseinrichtungen waren mit ausschlaggebend dafür, daß die Wirtschaftsuniversität Wien im Februar 2007 das renommierte Qualitätsgütesiegel EQUIS
erhielt.
Diese Auszeichnung „European Quality Improvement System“ wurde damit erstmals in Österreich vergeben und die Wirtschaftsuniversität Wien gehört damit dem Kreis von 110 akkreditierten
Wirtschaftshochschulen aus 32 Nationen an.
Was ist das Qualitätsgütesiegel EQUIS?
Das EQUIS, das European Quality Improvement System, ist ein renommiertes Qualitätsgütesiegel, deren Akkreditierung ein mehrmonatiger Qualitätsprüfungsprozess durch die weltweit anerkannte Agentur
European Foundation of Management Development (EFMD) vorausgeht. Nicht nur die hochqualitative Leistungen in allen Bereichen einer Universität werden dabei verlangt, sondern auch ein sehr hoher Grad
an Internationalität.
Auszüge der Geschichte der Wirtschaftsuniversität Wien:
Die Gründung der WU erfolgte mit 1. Oktober 1898 in dem ehemaligen Palais Festetics mit der Funktion einer heute vergleichbaren "Fachhochschule für Exportwirtschaft" und wurde als "k.k.
Als größte wissenschaftliche Universität in Europa kann sich die WU, die Wirtschaftsuniversität Wien heißen. Ein bestechend attraktives Studienangebot, effizienter Studienbetrieb und eine besonders breite Palette an Spezialisierungen und Forschungseinrichtungen waren mit ausschlaggebend dafür, daß die Wirtschaftsuniversität Wien im Februar 2007 das renommierte Qualitätsgütesiegel EQUIS erhielt.
Diese Auszeichnung „European Quality Improvement System“ wurde damit erstmals in Österreich vergeben und die Wirtschaftsuniversität Wien gehört damit dem Kreis von 110 akkreditierten Wirtschaftshochschulen aus 32 Nationen an.
Was ist das Qualitätsgütesiegel EQUIS?
Das EQUIS, das European Quality Improvement System, ist ein renommiertes Qualitätsgütesiegel, deren Akkreditierung ein mehrmonatiger Qualitätsprüfungsprozess durch die weltweit anerkannte Agentur European Foundation of Management Development (EFMD) vorausgeht. Nicht nur die hochqualitative Leistungen in allen Bereichen einer Universität werden dabei verlangt, sondern auch ein sehr hoher Grad an Internationalität.
Auszüge der Geschichte der Wirtschaftsuniversität Wien:
Die Gründung der WU erfolgte mit 1. Oktober 1898 in dem ehemaligen Palais Festetics mit der Funktion einer heute vergleichbaren "Fachhochschule für Exportwirtschaft" und wurde als "k.k. Exportakademie" bezeichnet. In einem einjährigen Vorbereitungskurs und in zwei darauf folgenden Jahrgängen wurde eine umfassende Ausbildung für die kaufmännische Tätigkeit im Außenhandel vermittelt. Unterrichtet wurde in den Fächern Fremdsprachen, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsgeographie, Öffentliches Recht, Privatrecht und Warenkunde.
Bereits vor Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde das Gebäude in der Wiener Berggasse zu klein und 1916 konnten die neuen Räumlichkeiten am Rande des Währinger Parks bezogen werden. Es wurden Bestrebungen angestellt, der Fachhochschule für Exportwirtschaft den Rang einer Hochschule gesetzlich anzuerkennen, was auch tatsächlich bereits 1919 erfolgte. Ab sofort nannte man sich staatliche "Hochschule für Welthandel", die Studiendauer wurde auf sechs Semester angehoben mit den Lehrfächern Wirtschafts-, Rechts- und Handelswissenschaften. Nach erfolgreichem Abschluß durfte man sich Diplomkaufmann nennen. Erst viel später, 1930 erhielt die Hochschule das Promotionsrecht, die Zahl der Inskribierenden stieg von da an stark an.
Die Zeit um den 2. Weltkrieg hinterließ auch an der Wiener Wirtschaftshochschule ihre Spuren. Bereits ab dem Wintersemester 1939 wurde die deutsche Studienordnung eingeführt mehr als 60 Professoren, Assistenten und Lehrbeauftragte sowie Beamte wurden durch das Nazi-Regime von der Hochschule entfernt und durch regimetreues Personal ersetzt. Mit dem Wintersemester 1946/47 wurde die österreichische Studienordnung wieder eingesetzt.
Bis 1966 war die Wiener Hochschule für Welthandel die einzige Ausbildungsstätte für Betriebswirte. In der Folge waren per Studienreform mehreren österreichischen Universitäten für sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge eingerichtet. Die Hochschule für Welthandel in Wien betreute vier Studienrichtungen: die handelwissenschaftliche, die weiterhin nur an der "Welthandel" etabliert war, sowie die betriebswirtschaftliche, die volkswirtschaftliche und die wirtschaftspädagogische Studienrichtung. Das achtsemestrige Diplomstudium schloß mit dem Magister, das Doktoratsstudium mit dem Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
1994 und 1995 wurden im
9. Wiener Gemeindebezirk die völlig neuen Räumlichkeiten im großzügigen Bau über dem Wiener Franz-Josefs-Bahnhof, dem UZA II – Universitätszentrum Althanstraße, bezogen.
Seit dem Studienjahr 1996/97 kann die Wirtschaftsuniversität, wie im Universitätsorganisationsgesetzes, dem UOG ´93, vorgesehen, und auf Grundlage der von ihr beschlossenen neuen Statuten, alle Regelungen anwenden.
Autonomie für Universitäten:
Stark erweiterte Handlungsspielräume prägen seit dem Wintersemester 2003/04 die völlig neue Rechtsordnung, die im Universitätsgesetz 2002 geregelt ist. Ein breites Angebot von wirtschaftswissenschaftlichen Fächern sowie die internationale Ausrichtung von Forschung und Lehre wird auch in Zukunft die Position der Wirtschaftsuniversität Wien als eine der führenden wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulen in Europa stärken.
Mit Oktober 2006 wurde das gesamte Studienangebot auf das Bologna-System um und führte zwei Bachelorstudien, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftsrecht, ein. Die Diplomstudien (Magisterstudien) laufen aus, die Einführung der Masterstudien beginnt mit Herbst 2007.
Der Standort der Wirtschaftsuniversität Wien:
Die Wirtschaftsuniversität Wien befindet sich im 9. Gemeindebezirk von Wien, in der Augasse 2-6. Neben dem Hauptgebäude (UZA 1) verfügt die Universität über mehrere Standorte in unmittelbarer Nähe. Das im Jahr 1994 bezogene UZA 2, das UZA 3 und das UZA 4 und das Kolpinghaus sowie weitere Standorte in der Wiener Franz-Klein-Gasse 1 sowie in der Augasse 21.
Die Leistungen an der Wirtschaftsuniversität Wien:
Durch den ständigem Austausch mit der Wirtschaft entwickeln sich an der Wirtschaftsuniversität Leistungen, die in der Grundlagenforschung wie auch in der angewandten Forschung hohe Maßstäbe setzen. Von Betriebs- und Volkswirtschaft bis zu Formal-, Recht-, Sozial-, und Sprachwissenschaften reicht die wissenschaftliche Vielfalt von rund 400 Forscherinnen und Forschern. Weit über 20.000 Studierende profitieren davon.
Auf dem Campus UZA mit den vier Hauptgebäuden (UZA 1, 2, 3 und 4) finden sich international renommierte Vortragende, modernst ausgestattete Hörsäle, die größte wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek Österreichs, eine Vielzahl an Arbeitsplätzen für das Selbststudium und großzügige Computerräume.
Die Anzahl der vielen Vorzüge und das vielfältige Studienangebot zieht natürlich auch viele Studierende aus dem Ausland an. An der Wiener Wirtschaftsuniversität studieren derzeit mehr als 23% internationale Studierende, über 1000 Austauschstudierende entscheiden sich jährlich für die WU. Unter den mehr als 200 Partneruniversitäten finden sich Namen wie University of Michigan, Emory University, Universita Bocconi, Copenhagen Business School und HEC Paris, außerdem die Top-Schulen des Fernen Osten und die besten Universitäten Mittel- und Osteuropas.
Das Studienangebot der Wirtschaftsuniversität Wien:
Mit dem Wintersemester 2006/07 hat die WU in Abstimmung mit dem Bologna-Prozeß ihr Studienangebot auf die dreigliedrige Studienstruktur mit Bachelor-, Master- und Doktorats- beziehungsweise PhD-Studien umgestellt.
Das aktuelle Studienangebot beinhaltet das Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, mit den vier Studienzweigen Betriebswirtschaft, Internationale Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Sozioökonomie und Wirtschaftsinformatik, das Bachelorstudium Wirtschaftsrecht und ab dem Wintersemester 2007/08 die beiden Masterstudien Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftsrecht.
Neben den Doktoratsstudien Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Wirtschaftsrecht wird auch ein betriebswirtschaftliches PhD-Studium angeboten.
Die Wirtschaftsuniversität Wien ist eine von 14
Universitäten in Wien und eine von 34
Universitäten in Österreich.