Die geschichtlichen Wurzeln der Medizinische Universität Wien reichen bis ins Jahr 1365 als Gründungsmitglied der Alma Mater Rudolphina zurück und ist seither zentraler Bestandteil des
Gesundheitswesens in Österreich. Einen internationalen Status erwarb sich die Fakultät bereits in der Zeit Maria Theresia und erhielt 1784 eine neue Universitätsklinik im Zuge des Baues des
Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien. Mit 1. Jänner 2004 wurde die medizinische Fakultät der Universität Wien
eigenständig und führt seither den Namen Medizinische Universität Wien.
Ein paar Zahlen der Medizinischen Universität Wien:(Quelle Publikation Zahlen, Daten, Fakten der Medizinischen Universität Wien)Mehr als 5000 Mitarbeiter, davon 1800 Forscher und 1600 Ärzte,
31 Kliniken und Klinische Institute am Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH) und 12 medizin-theoretische Zentren machen dies Universität zur größten Forschungseinrichtung in Österreich und
unterstreichen damit ihre wichtige Rolle im internationalen Umfeld. Unglaubliche 46.500 Operationen, 95.000 stationäre und 500.000 ambulante Behandlungen pro Jahr.
Der Aufgabenbereich der Forschung an der Medizinischen Universität:
Die Forschungsschwerpunkte umfassen: Allergologie; Immunologie; Infektiologie, Krebsforschung, Onkologie,
Neurowissenschaften, Vaskuläre Medizin, Basic Sciences, Diagnostics, Imaging sowie Organversagen, Organersatz, Transplantationen, Intensivmedizin, Stoffwechsel- und Ernährungsmedzin, Public Health,
Die geschichtlichen Wurzeln der Medizinische Universität Wien reichen bis ins Jahr 1365 als Gründungsmitglied der Alma Mater Rudolphina zurück und ist seither zentraler Bestandteil des Gesundheitswesens in Österreich. Einen internationalen Status erwarb sich die Fakultät bereits in der Zeit Maria Theresia und erhielt 1784 eine neue Universitätsklinik im Zuge des Baues des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien. Mit 1. Jänner 2004 wurde die medizinische Fakultät der Universität Wien eigenständig und führt seither den Namen Medizinische Universität Wien.
Ein paar Zahlen der Medizinischen Universität Wien:
(Quelle Publikation Zahlen, Daten, Fakten der Medizinischen Universität Wien)
Mehr als 5000 Mitarbeiter, davon 1800 Forscher und 1600 Ärzte, 31 Kliniken und Klinische Institute am Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH) und 12 medizin-theoretische Zentren machen dies Universität zur größten Forschungseinrichtung in Österreich und unterstreichen damit ihre wichtige Rolle im internationalen Umfeld. Unglaubliche 46.500 Operationen, 95.000 stationäre und 500.000 ambulante Behandlungen pro Jahr.
Der Aufgabenbereich der Forschung an der Medizinischen Universität:
Die Forschungsschwerpunkte umfassen: Allergologie; Immunologie; Infektiologie, Krebsforschung, Onkologie, Neurowissenschaften, Vaskuläre Medizin, Basic Sciences, Diagnostics, Imaging sowie Organversagen, Organersatz, Transplantationen, Intensivmedizin, Stoffwechsel- und Ernährungsmedzin, Public Health, Muskuloskeletale Erkrankungen.
Im Bereich Lehre ist das Angebot umfassend mit den Diplomstudien Humanmedizin und Zahnmedizin, den Doktoratsstudien Medizin und Medizinische Wissenschaft und dem PhD-Doktoratsstudium, das Masterstudium Medizinische Informatik und weitere zwölf postgraduelle Universitätslehrgänge runden das Lehrangebot der Medizinischen Universität Wien ab.
Das Büro des Rektors:
Die administrativen Fäden laufen im Büro des Rektors zusammen. Dies ist eine Dienstleistungseinrichtung im Bereich Rektorat und wickelt das gesamte Office Management des Rektorenteams ab und erbringt sämtliche administrativen Leistungen, die vom Rektorenteam benötigt werden, um einen reibungsfreien Ablauf bei der Führung der Medizinischen Universität zu gewährleisten. Außerdem werden hier Assistenzleistungen erbracht und unterstützen damit im Direkten die einzelnen Vizerektoren und den Rektor. Auch wird vom Büro des Rektors die Betreuung der gemeinsamen Ethikkommission der Medizinischen Universität und des Allgemeinen Krankenhauses (AKH), als gesamtuniversitäre Bedeutung, durchgeführt.
Das Angebot an Fakultäten und Studiengängen:
Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft:
Das Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft (Doctor scientiae medicae), dauert vier Semester und will die Weiterentwicklung der Fähigkeiten zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten anstreben. Als Zulassungskriterium gilt der Abschluß eines medizinischen Studiums im Bereich Humanmedizin, Zahnmedizin oder allgemeine Medizin oder eines einschlägigen Fachstudiums wie Biologie, Chemie, Ernährungswissenschaften, Molekularbiologie, Pharmazie, Physik, Psychologie oder Sportwissenschaften auf Magisterstufe in Verbindung mit der Ablegung eines medizinischen Propädeutikums. Sobald die Dissertation approbiert und das Rigorosum erfolgreich absolviert ist, gilt das Studium als abgeschlossen.
Doctor philosophiae:
Das acht Semester dauernde Studium Doctor philosophiae (Ph.D.) sellt eine Alternative zum Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft dar und wird auch für Interessierte aus verwandten wissenschaftlichen, akademischen Ausbildungsgruppen angeboten. Die abgehaltenen Kursen werden in Hinblick auf ein höheres Niveau mit internationalen Aspekten ausschließlich in englischer Sprache vermittelt. Nach aktuellem Stand werden an der Medizinischen Universität Wien im Wintersemester 2007 folgende Ph.D.-Programme angeboten: Doctor of Philosophy in Molecular Signal Transduction, Molecular Mechanisms of Cell Biology, Medical Physics, Neuroscience, Malignant Diseases, PHD - CCHD.
Doktoratsstudium der Medizin:
Ein auslaufendes, nicht mehr neu zu belegendes Studium ist der Studiengang zur Ausbildung zum Doktor der gesamten Heilkunde nach dem altem Studienplan, dauert zwölf Semester und umfaßt drei Rigorosa mit vier, drei und fünf Semester. Einzigartig dabei st, daß für den Erhalten des Doktortitels eine Dissertation nicht notwendig ist, die wahlweise durch Wahlfächer im Ausmaß von einigen wenigen Stunden ersetzt werden kann.
Diplomstudium Humanmedizin:
Dieses Studium dauert zwölf Semester und ist in drei Abschnitte aufgeteilt:
Der erste Abschnitt dauert zwei Semester und ist gleichzeitig auch die Studieneingangsphase und beinhaltet die allgemeine Anatomie, Sozialmedizin, Biochemie, Molekulare Zellbiologie, Genetik sowie Physiologie. Der gesamte Jahresstoff wird bei der „Summative integrierte Prüfung 1“ abgeprüft. Erst das Bestehen dieser ermöglicht den Wechsel in den nächsten Studienabschnitt. Es muß aber, je nach erzielter Leistung und Zeitpunkt des Bestehens, mit einer Wartezeit bis zu drei Jahren gerechnet werden. Das deswegen, weil nicht genügend Plätze für die Besteher des Haupttermins vorhanden waren. Es wurde versucht, die Situation zu entschärfen und so wurde im September 2006 eine Aufstockung um über 100 Plätze für das folgende Wintersemester unternommen was in den weiteren drei Jahren mit der Aufstockung um jeweils weitere 120 Plätze wiederholt werden soll, um den Abbau der Warteliste voranzutreiben.
Im zweiten, sechs Semester dauernden Abschnitt, werden sämtliche Organfachrichtungen in gesonderten Teilen behandelt. Nach jeweils zwei Semestern findet erneut eine Summative integrierte Prüfung statt und die Diplomarbeit wird in diesem Abschnitt begonnen. Für den Wechsel in den dritten Studienabschnitt müssen alle Summative integrierte Prüfungen positiv absolviert sein.
Der letzte Studienabschnitt umfaßt die Praxis in den wichtigsten klinischen Fächern mit einer jährlich abzulegenden Summative integrierte Prüfung.
Diplomstudium Zahnmedizin:
Dieses Diplomstudium dauert zwölf Semester, die in drei Studienabschnitte mit jeweils zwei, vier und sechs Semestern unterteilt sind. Die ersten vier Semester werden gemeinsam mit den Angehörigen des Studiums der Humanmedizin abgehalten, ausgenommen ist nur das zahnmedizinische Propädeutikum. Im letzten Abschnitt ist ein 72 Wochen dauerndes Praktikum zu absolvieren und eine Diplomarbeit zu verfassen.
Universitätslehrgang Master of Public Health:
Erstmalig wird mit dem Wintersemester 2005/2006 der berufsbegleitende, postgraduale Universitätslehrgang Master of Public Health angeboten, dauert vier Semester und ermöglicht nach dessen erfolgreichen Abschluß die Voraussetzung für die Besetzung von Führungspositionen im Öffentlichen Gesundheitswesen. Bei diesem speziellen Lehrgang handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien.
Fünf Klinische Institute mit drei Klinischen Abteilungen, sieben Universitätskliniken mit 45 Klinischen Abteilungen und eine Arbeitsmedizinischen Ambulanz. Darüber hinaus Besondere Einrichtungen für Forschung, Aus- und Weiterbildung, Medizinische Statistik und Informatik, Dapartments für Gerichtliche Medizin, Medizinische Biochemie, Medizinische Genetik und Zentren für Anatomie und Zellbiologie, Biomedizinische Technik und Physik, für Biomolekulare Medizin und Pharmakologie, Hirnforschung, Physiologie und Pathophysiologie sowie das Zentrum für Public Health.
Die Abteilung für Ernährungsmedizin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde:
Mit dem EROSO-Projekt wurde als Schwerpunkt "
Familiäre Hypercholesterinämie bei Kindern und Jugendlichen" gesetzt, der sich speziell mit der Ernährungstherapie dieser Fettstoffwechselstörung befasst. Weltweit sind mehr als 10 Millionen Menschen von dieser Erkrankung betroffen, weniger als 10% davon sind jedoch bisher diagnostiziert. Mit der rechtzeitigen Früherkennung können Spätschäden minimiert werden.
Die Medizinische Universität Wien ist eine von 14 Universitäten in Wien und eine von 34 Universitäten in Österreich.