Die heutige Technische Universität wurde 1815 als k.k. polytechnisches Institut von Kaiser Franz I. gegründet. Erster Direktor war Johann Joseph von Prechtl. 1872 wurde aus dem polytechnische
Institut die „Technische Hochschule“ und die 1866 abgeschaffte Lehr- und Lernfreiheit wieder eingeführt. 1875 erfolgte eine Abänderung des Organisationsstatuts, das formell bis 1945 Geltung hatte.
Seit 1919 dürfen auch Frauen inskribieren. Die Technische Hochschule wird seit 1975 Technische Universität genannt.
Die Technische Universität Wien:
In Österreich gilt die Technische Universität Wien als größte Universität im Bereich Technik und Naturwissenschaften und zählt europaweit zu den besten Technischen Hochschulen. Die definierte
Mission: „Technik für Menschen“, der Bereich Forschung bedeutet zukunftsorientierte Technologieentwicklung.
Beginnend bei der Biomedizin über die Quantenoptik und Materialforschung bis hin zur Sicherheits- und Umwelttechnik bietet die Technische Universität Wien ein äußerst umfangreiches
Forschungsspektrum, das im In- und im Ausland hohe Anerkennung findet. Die Absolventen der TU Wien werden als Spezialisten und Führungskräfte in der Wirtschaft und in Öffentlichen Institutionen hoch
geschätzt. Die Technische Universität Wien bildet ihre mehr als 17000 Studierenden in einem liberalen Hochschulsystem aus. Die
Die heutige Technische Universität wurde 1815 als k.k. polytechnisches Institut von Kaiser Franz I. gegründet. Erster Direktor war Johann Joseph von Prechtl. 1872 wurde aus dem polytechnische Institut die „Technische Hochschule“ und die 1866 abgeschaffte Lehr- und Lernfreiheit wieder eingeführt. 1875 erfolgte eine Abänderung des Organisationsstatuts, das formell bis 1945 Geltung hatte. Seit 1919 dürfen auch Frauen inskribieren. Die Technische Hochschule wird seit 1975 Technische Universität genannt.
Die Technische Universität Wien:
In Österreich gilt die Technische Universität Wien als größte Universität im Bereich Technik und Naturwissenschaften und zählt europaweit zu den besten Technischen Hochschulen. Die definierte Mission: „Technik für Menschen“, der Bereich Forschung bedeutet zukunftsorientierte Technologieentwicklung.
Beginnend bei der Biomedizin über die Quantenoptik und Materialforschung bis hin zur Sicherheits- und Umwelttechnik bietet die Technische Universität Wien ein äußerst umfangreiches Forschungsspektrum, das im In- und im Ausland hohe Anerkennung findet. Die Absolventen der TU Wien werden als Spezialisten und Führungskräfte in der Wirtschaft und in Öffentlichen Institutionen hoch geschätzt. Die Technische Universität Wien bildet ihre mehr als 17000 Studierenden in einem liberalen Hochschulsystem aus. Die dadurch gewonnene Freiheit im Wissenserwerb soll während des gesamten Studiums und noch weit darüber hinaus die persönliche Verantwortung fördern.
Die Technische Universität Wien in Zahlen:
(Daten großteils aus „Die TU in Zahlen")
17000 Studierende stehen etwa 2500 Universitätsmitarbeitern gegenüber Vom vierköpfigen Rektorat geleitet, werden in acht Fakultäten derzeit 21 Bachelor-, 41 Master- 5 Lehramts- und 3 Doktoratsstudien an über 60 Instituten angeboten. Dieses Lehr- und Organisationsangebot teilt sich auf über 9000 Räume mit einer Gesamtfläche von etwa 276000 Quadratmetern an 5 Hauptstandorten auf. Den Bereich Informatik belegten im Sommersemester 2007 knapp 5000 Hörer und machen den Hauptanteil mit 24 Prozent aus, die Materialwissenschaften hingegen belegten nur 5 Interessierte. Bei den 1538 im Studienjahr 2005/06 abgeschlossenen Studien liegt ebenfalls der Bereich Informatik mit 24,4 Prozent vor den Doktoratsstudien mit 15,5 Prozent und der Studienrichtung Architektur mit 13,2 Prozent. Im Bereich Dienstleistung an der TU Wien gibt es derzeit 26 Organisationseinheiten.
Die Fakultäten der Technischen Universität Wien:
Die TU Wien gliedert sich in acht Fakultäten: Physik, Mathematik und Geoinformation, Informatik, Technische Chemie, Maschinenwesen und Betriebswissenschaften, Architektur und Raumplanung, Bauingenieurwesen sowie Elektrotechnik und Informationstechnik. Diese Fakultäten betreiben insgesamt 64 Institute mit mehr als 2000 wissenschaftlichen Mitarbeitern.
Die Räumlichkeiten der Technischen Universität Wien:
Die Mehrzahl der Gebäude der TU Wien befinden sich am Karlsplatz im
4. Wiener Gemeindebezirk, nahe der Karlskirche, dem historischen Museum der Stadt Wien und dem Musikverein. Wegen hoher Renovierungsbedürftigkeit einiger Institute, hohen Mieten in der
Innenstadt und der Platznot in vielen Gebäuden wurde vor wenigen Jahren eine Umsiedelung der ganzen Universität nach Aspern an den Stadtrand diskutiert, dieser Plan wurde aber wegen mangelnder Zustimmung beim Personal und den Studierenden bald wieder aufgegeben.
Die Gebäude der TU Wien sind weit verstreut und daher nicht als einzelner Campus zusammengefaßt. Am Karlsplatz befindet sich die Verwaltung sowie die Hauptbibliothek und Institutsgebäude für Bauingenieurwesen, Architektur. Die Freihausgründe beherbergen die Institute Mathematik, Physik. In der Gußhausstraße gibt es ein Zentrum für Elektrotechnik, direkt anschließend sind auch Informatik-Institute untergebracht. Im
6. Bezirk gibt es einen weiteren Mini-Campus mit dem Chemiegebäude, Maschinenbau und dem Auditorium Maximum (Audimax). Daneben gibt es noch einige räumlich ausgelagerte Institute im
2. Wiener Gemeindebezirk. Gemeinsam mit anderen Universitäten wird ein Forschungsreaktor betrieben. Aufnahmefähige Studentenheime in der Nähe der Universitätsstandorte gibt es dagegen kaum.
Anerkennung ausländischer Studienabschlüsse:
Die Anerkennung kann im Rahmen einer
Nostrifizierung stattfinden. Doch was versteht man darunter? Die Nostrifizierung ist die Anerkennung eines erworbenen Studienabschlusses an einer anerkannten ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung als Abschluß eines inländischen ordentlichen Studiums. Der Antrag auf Nostrifizierung ist an jener inländischen Universität einzubringen, an der das entsprechende Studium eingerichtet ist. Die Antragstellung setzt den Nachweis voraus, daß die Nostrifizierung zwingend für die Berufsausübung oder für die Fortsetzung der Ausbildung des Antragstellers in Österreich erforderlich ist.
Das bedeutet, daß ein Nostrifizierungsantrag nur dann zulässig ist, wenn die Ausübung eines Berufes oder einer Tätigkeit zwingend an den Besitz eines österreichischen akademischen Grades oder Studienabschlusses gebunden ist. Die Diplom-Anerkennungsrichtlinien sind ohne Einschränkung auf alle EU Mitgliedstaaten gleichermaßen anwendbar, was bedeutet, daß auch die Staatsangehörigen der neuen Mitgliedstaaten von der Nostrifizierung ausgeschlossen sind, wenn ein EU-Diplomanerkennungsverfahren durchgeführt werden kann.
Im Unterschied jedoch zu den
Diplomanerkennungsrichtlinien ist die Arbeitnehmerfreizügigkeit noch nicht auf alle EU Staaten unbeschränkt anwendbar, da beim Beitritt der „neuen Mitgliedstaaten“ mit Ausnahme von Malta und Zypern Übergangsfristen von Österreich beschlossen wurden. Diese Übergangsfristen wurden bis 1. Mai 2009 verlängert, weshalb sich „neue EU Bürger“ bis dahin nicht auf die Freizügigkeit berufen können und deshalb die Nostrifizierung auch weiterhin möglich ist, wenn der Zugang zum Beruf sonst nicht erreicht ist.
Über die Nostrifizierung entscheidet der Studiendekan im Auftrag des Vizerektors für Lehre. Die Rechtsgrundlage bilden das Universitätsgesetz und die Satzung der Technischen Universität Wien.
An der Technischen Universität Wien können die den österreichischen akademischen Graden Bachelor of Science, Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Magister der Naturwissenschaften, Diplom-Ingenieur, Doktor der technischen Wissenschaften, Doktor/in der Naturwissenschaften und Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften entsprechenden, ausländischen akademischen Grade und Studienabschlüsse nostrifiziert werden. Das bedingt aber, daß das ausländische Studium hinsichtlich der Kriterien sowie der Studieninhalte so aufgebaut war, daß es mit einem an der TU Wien eingerichteten Studium als gleichwertig zu betrachten ist.
Die Zulassungsbedingungen der TU Wien:
Die Zulassung zu einem ordentlichen Studium an der Technischen Universität Wien setzt die allgemeine Universitätsreife, die besondere Universitätsreife für das gewählte Studium und die Kenntnis der deutschen Sprache voraus.
Die Technische Universität Wien ist eine von 14
Universitäten in Wien und eine von 34
Universitäten in Österreich.