Die Universität Wien, verteilt auf über 60 Standorten in ganz
Wien, in Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg, hat sich als älteste Universität im
deutschen Sprachraum zu einer der größten Forschungs- und Studiereinrichtung Zentraleuropas entwickelt.
Die lange Geschichte der Universität Wien
1365 von Herzog Rudolf IV. („der Stifter“) gegründet, sind heute etwa 60.000 Studierende in 130 Studien eingeschrieben. Rund 5.400 Wissenschafterinnen und Wissenschafter lehren und forschen in den
Bereichen Chemie, Evangelische Theologie, Geographie, Astronomie und Geowissenschaften, Historische Kulturwissenschaften, Informatik, Katholische Theologie und Lebenswissenschaften.
Dazu gehört aber auch Mathematik, Molekulare Biologie, Philologische Kulturwissenschaften, Physik, Philosophie und Bildungswissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften,
Sportwissenschaft, Translationswissenschaft sowie Wirtschaftswissenschaften.
Derzeit nutzen Studierende aus etwa 130 Staaten in aller Welt weit über 10.000 Lehrveranstaltungen pro Studienjahr.
Das Zentrum der Universität Wien:
Das Zentrum der Universität Wien befindet sich im vom Architekten Heinrich von Ferstel geplanten Hauptgebäude im
1. Wiener Gemeindebezirk, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1. Hier befinden sich die Universitätsleitung sowie die meisten Verwaltungseinrichtungen.
Der nahegelegene
Die Universität Wien, verteilt auf über 60 Standorten in ganz
Wien, in Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg, hat sich als älteste Universität im deutschen Sprachraum zu einer der größten Forschungs- und Studiereinrichtung Zentraleuropas entwickelt.
Die lange Geschichte der Universität Wien
1365 von Herzog Rudolf IV. („der Stifter“) gegründet, sind heute etwa 60.000 Studierende in 130 Studien eingeschrieben. Rund 5.400 Wissenschafterinnen und Wissenschafter lehren und forschen in den Bereichen Chemie, Evangelische Theologie, Geographie, Astronomie und Geowissenschaften, Historische Kulturwissenschaften, Informatik, Katholische Theologie und Lebenswissenschaften.
Dazu gehört aber auch Mathematik, Molekulare Biologie, Philologische Kulturwissenschaften, Physik, Philosophie und Bildungswissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften, Sportwissenschaft, Translationswissenschaft sowie Wirtschaftswissenschaften.
Derzeit nutzen Studierende aus etwa 130 Staaten in aller Welt weit über 10.000 Lehrveranstaltungen pro Studienjahr.
Das Zentrum der Universität Wien:
Das Zentrum der Universität Wien befindet sich im vom Architekten Heinrich von Ferstel geplanten Hauptgebäude im
1. Wiener Gemeindebezirk, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1. Hier befinden sich die Universitätsleitung sowie die meisten Verwaltungseinrichtungen.
Der nahegelegene Universitätscampus mit einem Großteil der wissenschaftlichen Einrichtungen und dem neuen Hörsaalzentrum bildet einen weiteren Zentralstandort. Die traditionell gewachsenen internationalen Bezüge der Universität Wien in Forschung und Lehre werden sehr stark gepflegt und laufend ausgebaut. In Nutzung der technologischen Fortschritte ist die Universität Wien Mitglied in verschiedenen Netzwerken weltweit.
Wann wurde die Universität Wien gegründet?
Als Gründungstag der Universität Wien gilt der 12. März 1365. Nach dem Vorbild von Universitäten in Frankreich und Italien wurde die Alma Mater Rudolphina Vindobonensis von Herzog Rudolph IV. ins Leben gerufen und stand zu dieser Zeit in starker Verbindung mit der Kirche. Durch die Universitätsreformen unter Kaiserin Maria Theresia und Joseph II. wurde die Macht der Kirche zurückgedrängt und im Revolutionsjahr 1848 wurde auch die „Lehr- und Lernfreiheit“ ausgerufen.
Nach 1970 kommt es durch die verstärkt aufkommende Bildungswelle zu einem gewaltigen Zustrom, was wiederum zu zahlreichen Institutsneugründungen führt. Die Medizinische Fakultät wird mit 1. Jänner 2004 ausgegliedert und die Universitäten wurden, basierend auf dem Universitätsgesetz von 2002, mit mehr Eigenverantwortung und Leistungsorientierung, autonome Institutionen.
Die Nobelpreisträger:
Aus der Universität Wien heraus gibt es bisher neum Nobelpreisträger, die zumindest einen Teil ihrer wissenschaftlichen Laufbahn an der Universität Wein absolviert haben. Den Nobelpreis für Medizin erhielten Robert Bárány 1914, Julius Wagner-Jauregg 1927, Karl Landsteiner 1930, Otto Loewi 1936, Konrad Lorenz 1973. Hans Fischer 1930 für Chemie, Erwin Schrödinger 1933 und Viktor Franz Hess 1936 für Physik und Friedrich A. von Hayek 1974 den Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.
Wissenswerte Zusammenhänge über die Universität Wien:
Einen beträchtlichen Anteil an Studienrichtungen hat an der Universität Wien das Physikstudium, das hier bereits seit mehr als 400 Jahren unterrichtet wird. Viele große Physiker und Nobelpreisträger haben an dieser Universität gewirkt und wirken heute noch. Eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeitsgruppen genießen internationales Ansehen und werden zu Hauptvorträgen bei Tagungen oder zur Mitarbeit in internationalen Beratergremien eingeladen. Entscheidende führende wissenschaftliche Positionen werden weltweit von Absolventen der Universität Wien bekleidet.
Die Forschung an der Universität Wien:
Als Schwerpunkte von Forschung und Lehre an der Universität Wien im Bereich Physik liegen mit ihrem Hauptgewicht traditionsgemäß in der Grundlagenforschung, ohne dadurch den notwendigen Bezug zur Praxis zu verlieren. Als wesentliche Schwerpunkte sieht man die Mathematische Physik und Gravitation, die Elementarteilchenphysik, die Kernphysik, die Umwelt- und Biophysik, die computerorientierte Physik, die Physik der Kondensierten Materie sowie die Materialforschung.
Als einer der bekanntesten Größen wird hier Ludwig Boltzmann (1844 – 1906) genannt, der selbst in Wien studierte, und im Alter von 23 Jahren Assistent bei seinem hochgeschätzten Lehrer Josef Stefan an der Universität wurde und war mit 25 Jahren ordentlicher Professor für mathematische Physik in
Graz. Nach Aufenthalten an den
Universitäten in der Steiermark, in München und Leipzig führte ihn 1895 der Weg zurück nach Wien. 1906 setzte Boltzmann seinem Leben während eines Kuraufenthaltes ein freiwilliges Ende, um sich selbst von seinen angehäuften Leiden zu befreien. Albert Einstein prägte 1910 den Ausdruck vom „Boltzmann’schen Prinzip“.
Die Boltzmann-Institute:
Über Initiative der
Ludwig Boltzmann Gesellschaft, gegründet 1961, werden heute rund 100 Institute in den Bereichen der geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen wie auch der humanmedizinischen Forschung weltweit und mit internationaler Ausrichtung nach diesem großen Physiker benannt und betrieben. Dies sind die
Boltzmann-Institute.
Voraussetzung für ein ordentliches Studium:
Die Voraussetzung, an der Universität ein ordentliches Studium zu beginnen, ist die Vorlage eines Reifeprüfungszeugnisses einer höheren Schule. Ist dies nicht möglich, kann – unter bestimmten Voraussetzungen – eine Studienberechtigungsprüfung abgelegt werden.
Die Universität Wien ist eine von 14
Universitäten in Wien und eine von 34
Universitäten in Österreich.