Als wissenschaftliche Hochschule hat sich die Tiroler Landesuniversität UMIT den spannenden und zukunftsorientierten Themen Medizin- und Bioinformatik, Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaft und deren verwandten Fächern verschrieben. Diese private Universität in
Hall in Tirol bietet in diesen Bereichen universitäre Forschung und Lehre auf höchstem Niveau. Es gibt Kooperationen der Institute der UMIT mit vielen anderen Forschungseinrichtungen weltweit und die Studien können mit den international anerkannten akademischen Titeln Bakkalaurea/Bakkalaureus, Magister und mit dem Doktorat abgeschlossen werden. Ein wesentliches Merkmal der Ausbildung an der UMIT ist die internationale Einbindung der Studiengänge im Rahmen von Abkommen mit Partner-Hochschulen.
Die Geschichte der UMIT:
Wer glaubt, eine junge Universität hat keine oder nur eine kurze Geschichte, der irrt gewaltig. Waren es früher Jahrzehnte, die eine gewisse Beständigkeit hatten, so sind es heute Jahre oder gar nur Monate, die zu Veränderungen hohen Ausmaßes führen können.
Das Universitäts-Akkreditierungsgesetz 1999 war die Basis für die Gründung der UMIT, auf der im Sommer 2000 die ersten konkreten Überlegung sprossen, eine Universität für Medizinische Informatik zu gründen. Für bestehende und mehrere noch geplante Kompetenzzentren wurde entsprechend gut ausgebildetes und qualifiziertes Personal benötigt. Diese Tatsache war der Grundkeim der Überlegungen, das Gründerkonzil tagte bald später, im Dezember 2000, erstmals. Der Rektor der Erasmus-Universität Rotterdam, Jan van Bemmel, Hans-Jürgen Appelrath von der Universität Oldenburg und der Heidelberger Universitätsprofessor Reinhold Haux waren unter den Gründern. Der Akkreditierungsantrag der UMIT als Tochter der in Landeseigentum befindlichen TILAK und der Tiroler Zukunftsstiftung wurde ab April 2001 von externen internationalen Gutachtern bewertet und vom Akkreditierungsrat genehmigt.
Der Studienbetrieb für das Studium "Medizinische Informatik" mit 19 Studenten startete bereits im Oktober 2001 und es wurde das Studienangebot laufend erweitert. Seit 2005 werden an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik Bakkalaureat-, Magister- und Doktoratsprogramme der Studienrichtungen Biomedizinische Informatik, Informationsmanagement in der Medizin, Gesundheitswissenschaften und Pflegewissenschaft sowie Universitätslehrgänge in verwandten Fächern angeboten. Als fünftes Mitglied wurde im Juli 2002 die UMIT in das "International Partnership in Health Informatics Education" aufgenommen. Dies ist ein Zusammenschluss der etabliertesten Medizininformatikuniversitäten Salt Lake City, Minneapolis, Amsterdam und Heidelberg.
Der Spatenstich für das Eduard Wallnöfer-Zentrum für medizinische Innovation wurde im März 2003 durch Landeshauptmann Herwig van Staa, Gesundheitslandesrätin Elisabeth Zanon, Soziallandesrätin Christa Gangl, Bürgermeister von Hall Leo Vonmetz, Landtagsvizepräsident Ernst Pechlaner und Landtagsabgeordneten Willi Tilg vorgenommen. "Nach anfänglicher Skepsis, es würde hier eine Privatuniversität gebaut, möchte ich ausdrücklich betonen, daß diese Bildungs- und Ausbildungsstätte von der TILAK sowie der Zukunftsstiftung maßgeblich finanziert wird. Somit entsteht auf diesem Areal eine Landesuniversität", so die legendären Worte von Landeshauptmann van Staa in seiner Ansprache.
18 Monate später, im September 2004 wurde der universitäre Betrieb der UMIT am Eduard Wallnöfer-Zentrum für medizinische Innovation (EWZ) in Hall in Tirol aufgenommen. Der Campus des EWZ bietet optimale Bedingungen für die internationalen Forschungsprojekte und die Kooperationen mit Forschungsgruppen aus aller Welt. Voll Stolz bezeichnete Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa das Eduard Wallnöfer-Zentrum als eine „Einrichtung, die in ganz Europa einmalig ist und die Vorzeigecharakter hat" und daß hier “professionelle Personen am Werk, sowohl im wissenschaftlichen als auch im praktischen Bereich sind". Besondere Bedeutung hat die Vernetzung von Wissenschaft, Forschung und Ausbildung mit der
Medizinischen Universität Innsbruck und der
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
Durch einen kritischen Bericht des Landesrechnungshofes ausgelöst, gab es im Frühjahr 2006 intensive politische Diskussionen über die Eigentümerstruktur der UMIT, die im Oktober des selben Jahres geändert wurden und über mehrere Stationen ins ausschließliche Eigentum des Landes Tirol übergegangen ist.
Mit dem Studienjahr 2006/07 wurden Kooperationsvereinbarungen mit dem Vinzentinum der Barmherzigen Schwestern in
Linz und mit der Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder in Wien im Bereich "Kombistudium Pflege" eingegangen. Somit wird das Kombistudium neben Hall als Stammsitz auch in Linz und in Wien angeboten. In Linz wird am UMIT-Studienzentrum an der PGA-Akademie seit Herbst 2006 der Universitätslehrgang für Gesundheitsvorsorge und –förderung angeboten die begleiteten Doktoratsprogramme Executive Program, High Potentials Program und European Program am UMIT Studienzentrum in Bad Sooden in Hessen in Kooperation Diploma - Europäische Fachhochschulen, gestartet.
Mit Zuversicht kann die UMIT, die Tiroler Health & Life Sciences Universität, in die Zukunft blicken. Positiv bilanzierend wird der Weg der dynamischen Entwicklung fortgesetzt, das Studienangebot weiter ausgebaut und die Position in der Forschungslandschaft weiter gefestigt. Der Blick zurück auf ein erfolgreiches Studienjahr bestätigt die Richtigkeit der getroffenen Entscheidungen. Am Budget kann die kontinuierliche Entwicklung der Universität deutlich abgelesen werden, im Studienjahr 2006/07 wurden etwa 7,5 Millionen Euro erwirtschaftet, knapp 1 Million Euro mehr als ein Jahr zuvor. Der Eigenfinanzierungsanteil steigerte sich auf über 70 Prozent. Dieser hohe Anteil läßt die UMIT auf die gleiche Stufe mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen steigen, die jedoch, im Gegensatz zur UMIT, keine universitäre Lehre sondern nur Auftragsforschung betreiben. Verschiedenste kooperative Forschungsprogramme zwischen der UMIT, der Medizinischen Universität Innsbruck und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck dokumentieren das äußerst produktive Klima zwischen den drei Tiroler Universitäten.
Die UMIT Hall hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der internationalen Health & Life Sciences Szene entwickelt. Von 83 Forschungsprojekten werden 70 Prozent mit internationalen Partnern abgewickelt, mehr als ein Drittel wird im Rahmen der Tiroler Kompetenzzentren CEMIT (HITT) und KMT und mit Tiroler Unternehmen beforscht. Aus der Forschungsarbeit der UMIT resultierten bereits 304 Fach-Publikationen. Die Tendenz ist stark steigend.
Ident verhält es sich bei den Studierendenzahlen. Seit Herbst 2007 sind 733 Studierende an der UMIT eingeschrieben. Besonders stolz ist man in Hall auf eine besondere Österreich-Premiere: Den ersten "österreichischen" Pflegewissenschaftlern konnten ihre universitären Abschlußdiplome überreicht. Das ist ein Meilenstein in der Pflege in Österreich.
Das Studienangebot der UMIT Hall:
An Bakkalaureat-Studien werden angeboten:
Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen als Vollzeitstudium
Biomedizinische Informatik als Vollzeitstudium
Pflegewissenschaft, geblockt und mit dem Beruf vereinbar. Als Schwerpunkte: Klinische Pflegeexpertise, Pflegepädagogik sowie Pflegemanagement
Kombistudium Pflege als Vollzeitstudium mit dem Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise.
An Magister-Studien werden angeboten:
Gesundheitswissenschaften, geblockt und mit dem Beruf vereinbar. Mit den Schwerpunkten Gesundheitsmanagement, Public Health und Gesundheitsinformatik
Biomedizinische Informatik als Vollzeitstudium mit den Schwerpunkten Medizinische Informatik und Biomedizinische Informatik Pflegewissenschaft, geblockt und mit dem Beruf vereinbar. Als Schwerpunkte: Geriatrisch/gerontologische Pflege- und Forschungsexpertise (ANP), Pflegepädagogik, Pflegemanagement der Pflege sowie Pflegeinformatik.
An Doktorat-Studien werden angeboten:
Gesundheitswissenschaften (Executive Programme, High Potentials Program, European Program)
Biomedizinische Informatik
Pflegewissenschaft
Wirtschaftsingenieurwissenschaften, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Österreichischen Akkreditierungsrat
Das Angebot an Universitätslehrgängen:
Psychosoziales und sozioökonomisches Krisen- und Katastrophenmanagement
Integrative Gesundheitsvorsorge und -förderung
Orthopädische Manipulative Physiotherapie, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Österreichischen Akkreditierungsrat
Studieren und Wohnen in Hall:
Das Campus-Hotel -Wohnen und Studieren direkt am Campus
Abgeleitet von der Namensgebung versteht sich das Campus Hotel bewußt als qualitativ hochwertiges Studentenheim mit der Ausstattung eines
Drei Sterne-Hotels.
Das Campus Hotel präsentiert sich nicht nur in zweckmäßiger, sondern auch in stilvoller, moderner und preisgekrönter Architektur und ist eingebettet in das besondere Ambiente eines Universitäts-Campus mit seinen großzügigen Grünanlagen, seinen Wasser-, Garten-, Park- und Rückzugsflächen in ruhiger Lage, trotz unmittelbarer Nachbarschaft zu dem vom Europarat ausgezeichneten historischen Altstadtkern der ehemaligen Münz- und Salzmetropole Hall in Tirol.
Die Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik ist eine von 3
Universitäten in Tirol und eine von 34
Universitäten in Österreich.