Das Universitätszentrum Rottenmann (UZR)
Das
Universitätszentrum Rottenmann bietet seit dem Jahr 2000 in einzigartiger Weise als Außenstelle der Johannes-Kepler-Universität Linz eine schwerpunktmäßig praxisgerechte Ausbildung an, welche nach 8 Semestern mit dem akademischen Grad Magister abschließt.
Mit diesem akademischen Abschluß werden die Wege für eine zukunftssichere und gut dotierte Karriere in weiten Bereichen von Wirtschaft, Forschung und Verwaltung geebnet. Darüber hinaus wird im Universitätszentrum Rottenmann ein Studienplatz garantiert, es gibt dadurch auch keine Studienverzögerung. Man erlebt spannende Forschungsprojekte und profitiert aus den guten Kontakten zur Wirtschaft.
Was bietet das Universitätszentrum Rottenmann (UZR)?
Das Universitätszentrum Rottenmann (UZR) bietet drei achsemestrige individuelle Diplomstudien: Geoinformationstechnologie (GTEC), Geoinformationsmanagement (GIM) und Betriebliches Informationsmanagement (BIM).
Berufsbegleitend wird der Studiengang Wirtschaftsinformatik angeboten.
Was ist Geoinformationstechnologie (GTEC)?
Ein außergewöhnlicher Fächermix entsteht durch die Kombination von Wirtschaftsinformatik und Geoinformatik. In der Geoinformationstechnologie wird das Wissen um die Informationsverarbeitung über unsere Erde vermittelt. Dabei bilden etwa GPS-Koordinaten, Satellitenbilder, Landkarten, Statistiken aus Wirtschaft, Umwelt, Verkehr und Bevölkerung eine Basis, die digital erfaßt und miteinander verknüpft wird.
Darauf aufgebaut können intelligente Geoinformationssysteme entwickelt werden und bilden Grunddaten für Marktforschung, Raum- und Verkehrsplanung, Freizeit, Sport und Tourismus und für das Umwelt- und Katastrophenmanagement. Durch den Praxisbezug im Studium am Universitätszentrum Rottenmann (UZR) konnten bereits mehrere Projekte mit namhaften Partnern realisiert werden. Dazu kann man als beispielgebende Projektpartner den Nationalpark Gesäuse nennen, Global 2000, das Forschungsinstitut HBLFA Raumberg-Gumpenstein oder Projekte mit den GIS-Abteilungen der Landesregierungsämter
Salzburg und Steiermark.
So nennt ein UZR-Absolvent, Magister Andreas Schaumberger, mittlerweile der Leiter des Referates Geoinformation im ländlichen Raum HBLFA Raumberg-Gumpenstein rückblickend das Studium im UZR "eine spannende Arbeit mit geographischen Informationssystemen, die sowohl in fachlicher wie auch in persönlicher Hinsicht eine große Bereicherung".
Oder es meint Oberstleutnant Magister Herbert Brandstätter, der Bezirkspolizeikommandant
Liezen, ebenfalls UZR-Absolvent, daß das Studium "...meine Qualifikation erhöht hat und mich in die Lage versetzt, neue Ansätze zur Kriminalitätsbekämpfung zu entwickeln..." Beispielgebende Zitate dafür, daß einem erfolgreichen Absolventen aus dem Universitätszentrum Rottenmann ganz besondere Chancen offenstehen.
Wo liegt der Unterschied zu Geoinformationsmanagement (GIM)?
Die Ähnlichkeit zu Geoinformationstechnologie ist nicht von der Hand zu weisen, jedoch sind die Schwerpunkte etwas anders gestaltet. Weniger technische Mathematik, weniger Informatik dafür rückt das Projektmanagement im GIS-Bereich und die Anwendungen des Informationsmanagement in den Vordergrund. Dieser Zweig soll für jene attraktiv sein, die an der Vielfalt der Analysemöglichkeiten und Anwendungen der Geoinformationssysteme interessiert sind. Netzwerkanalysen, Geomarketing, Kundenanalysen sind typische Beispiele dafür.
Was ist unter dem Begriff Betriebliches Informationsmanagement (BIM) zu verstehen?
Wenn es ganz besonders darum geht, den Informationsbedarf eines Unternehmens zu erkennen, diesen zu strukturieren und unter Zuhilfenahme modernster Informations- und Kommunikationstechnologien bestmöglich zu erfüllen, dann beruht dies auf dem Studium Betriebliches Informationsmanagement (BIM). Dieses achtsemestrige Studium vermittelt das nötige Wissen, Lösungen und die Fähigkeiten, welche in Unternehmen aller unterschiedlichen Größenordnungen notwendig sind, um in unserer modernen, hochtechnisierten Zeit vorne zu bleiben.
Und das ist nur möglich, wenn rasche und wichtige Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt getroffen werden und werden können. Dies bedingt aber, daß die nötigen Informationen aktuell und sofort zur Verfügung stehen. Als typische Bereiche, in denen Informationssysteme besonders wichtig sind, kann man Geschäftsprozeßmodellierung, Wissens- und Workflow-Management, Projekt- und Qualitätsmanagement, Enterprise Content Management, Data Warehousing und E-Business hervorheben. Der Bedarf in sehr vielen weiteren Anwendungsbereichen ist überaus hoch und bei weitem noch nicht abgedeckt.
Im BIM-Studium lernt man, wie Informationssysteme geplant, aufgebaut und realisiert werden und gewinnbringend umgesetzt werden, denn nur ein optimaler Informationsfluß kann die Herausforderung komplexer Geschäftsprozesse meistern.
Die UZR-Absolventin, Mag. Dagmar Tiefenbacher, bei MGI - Ennstal Liezen, erfolgreich tätig, meint rückblickend, "...die einzigartige Ausbildung am UZR hat meine Teamfähigkeit geschult und mich bestens auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet..." Ein treffendes Beispiel für die Chancen, die sich mit dem erfolgreichen Abschluß im Universitätszentrum Rottenmann auftun.
Wie funktioniert das berufsbegleitende Studium Wirtschaftswissenschaften?
Das Studium wird in Form eines MUSSS-Studiums angeboten. Das heißt, es ist in Modulen gegliedert und eine Mischung aus einem Multimedia Fernstudium und Präsenzstudium am UZR. Während des Studiums werden Lernunterlagen und Materialien auf unterschiedlichen Wegen und Ebenen zur Verfügung gestellt. Die Palette reicht von klassischen Lehrbehelfen wie Büchern und Skripten bis hin zu Wikis und Podcasts. Die Auswahl unf Unterschiedlichkeit der Medien soll auch unterschiedliche Lerntypen berücksichtigen. Das Studium erfordert daher eine entsprechende Ausstattung (Notebook, Internet-Anschluss) und die Bereitschaft, diese modernen Medien zum Lernen und Studieren einzusetzen.
Was sind die Schwerpunkte des Studienangebotes?
Mehr als 60 Professorinnen und Professoren sowie Lektorinnen und Lektoren der
Johannes-Kepler-Universität Linz (JKU) sowie der
Technischen Universität Graz (TU) halten im Universitätszentrum Rottenmann regelmäßig Vorlesungen bis hin zu topaktuellen Themen. Die Begleitung der Studierenden in laufenden Projekten, bei denen die im Hörsaal gelernte Theorie in die Praxis umgesetzt wird, steht dabei immer wieder im Mittelpunkt.
Großer Wert wird in
Rottenmann auf die persönlichkeitsbildenden Gegenstände gelegt, denn hier werden die Fähigkeiten zu Teamarbeit, Mitarbeiterführung und sozialer Kompetenz praxisnah erworben. Es gibt im UZR keine überfüllten Lehrsäle sondern ein verzögerungsfreies Studium in kleinen Gruppen mit persönlicher Betreuung. Ziel beider Studienrichtungen ist der erfolgreiche Abschluß des jeweils achtsemestrigen Studiums, das mit dem akademischen Grad Magister endet.
Wer sind die Zielgruppen für die Studienrichtungen?
Besonders Personen mit hohem Interesse an der Informatik und die besondere Freude daran haben, sich mit den überaus breitgefächerten Anwendungen der Geoinformatik zu befassen, sind diejenigen, denen alle Wege für das achtsemestrige Diplomstudien Geoinformationstechnologie (GTEC) und Geoinformationsmanagement (GIM) offen stehen.
Jene Menschen mit technischem Verständnis, die an einer einzigartigen wirtschaftlichen Ausbildung interessiert sind und eine Führungsposition im
mittleren oder höheren Management anstreben, erfüllen grundsätzlich die Voraussetzung für das achtsemestrigen Diplomstudium Betriebliches Informationsmanagement (BIM). Für alle Studienrichtungen ist allerdings als Aufnahmebedingung die erfolgreich absolvierte Reifeprüfung Matura oder die Studienberechtigungsprüfung nachzuweisen.
Was sind die Kosten für ein Studium am Universitätszentrum Rottenmann?
Das UZR gehört organisatorisch zur Johannes-Kepler-Universität Linz, darum fallen hier keine Gebühren an.
Ist das Universitätszentrum Rottenmann (UZR) auch für behinderte Interessenten zugänglich?
Ja, der gesamte Bereich ist barrierefrei. Das UZR verfügt über eine rollstuhlgerechte Ausstattung im gesamten Gebäude. Bei Behinderungen anderer Art, ist man im Universitätszentrum Rottenmann (UZR) um bedarfsgerechte Lösungen, für ein barrierefreies Studium in Rottenmann bemüht.
Wie sehen Lehrende das Universitätszentrum Rottenmann (UZR)?
DI Peter Hamader - Lehrender am UZR: "Ich unterrichtete gerne in Rottenmann, weil man am UZR einen direkten Draht zu den Studierenden hat und sofort mitbekommt, ob alles verstanden wurde".
Das Universitätszentrum Rottenmann ist eine von 6
Universitäten in der Steiermark und eine von 34
Universitäten in Österreich.