Der Salzburger Fürsterzbischof Paris Lodron (1586 – 1653) gilt als der Gründer der Universität
Salzburg, die 1622 von ihm eröffnet wurde.
Aufgebaut und erhalten wurde sie von einer Gruppe Schweizer, Süddeutsch, Österreichischer und Salzburger Benediktinerklöster. Neben theologischen und philosophischen Vorlesungen wurden bereits in der
ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts auch juridische und medizinische abgehalten.
Die Geschichte der Universität Salzburg
Nach der Angliederung von Salzburg an Bayern wurde die Universität 1810 aufgelöst und durch ein Lyzeum sowie einer medizinischen
Lehranstalt ersetzt. Daran änderst sich vorerst nichts, auch als Salzburg 1816 unter österreichische Herrschaft gestellt wird. Erst 1850 wird das Lyzeum wieder aufgelöst und die theologische Sektion
in den Rang einer Universitätsfakultät erhoben. 152 Jahre nach der Auflösung wird die Universität Salzburg 1962 wiedererrichtet. Sie besteht zu diesem Zeitpunkt aus zwei Fakultäten, denen im
Laufe der Zeit noch weitere zwei Fakultäten bis heute folgen sollten.
Die Paris-Lodron-Universität Salzburg heute:
Vier Fakultäten bestehen heute an der Universität Salzburg an denen man eine große Anzahl an Studienmöglichkeiten, derzeit
insgesamt an die 100, hat, zumeist in Form von Ordentlichen Studien. Das Ordentliche Studium ist eine Form des Studiums,
Der Salzburger Fürsterzbischof Paris Lodron (1586 – 1653) gilt als der Gründer der Universität
Salzburg, die 1622 von ihm eröffnet wurde. Aufgebaut und erhalten wurde sie von einer Gruppe Schweizer, Süddeutsch, Österreichischer und Salzburger Benediktinerklöster. Neben theologischen und philosophischen Vorlesungen wurden bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts auch juridische und medizinische abgehalten.
Die Geschichte der Universität Salzburg
Nach der Angliederung von Salzburg an Bayern wurde die Universität 1810 aufgelöst und durch ein Lyzeum sowie einer medizinischen Lehranstalt ersetzt. Daran änderst sich vorerst nichts, auch als Salzburg 1816 unter österreichische Herrschaft gestellt wird. Erst 1850 wird das Lyzeum wieder aufgelöst und die theologische Sektion in den Rang einer Universitätsfakultät erhoben. 152 Jahre nach der Auflösung wird die Universität Salzburg 1962 wiedererrichtet. Sie besteht zu diesem Zeitpunkt aus zwei Fakultäten, denen im Laufe der Zeit noch weitere zwei Fakultäten bis heute folgen sollten.
Die Paris-Lodron-Universität Salzburg heute:
Vier Fakultäten bestehen heute an der Universität Salzburg an denen man eine große Anzahl an Studienmöglichkeiten, derzeit insgesamt an die 100, hat, zumeist in Form von Ordentlichen Studien. Das Ordentliche Studium ist eine Form des Studiums, nach der man nach Studienabschluß zu einem akademischen Grad kommt. Als Voraussetzung für ein Ordentliches Studium ist eine erfolgreich abgelegte Reifeprüfung oder ein Äquivalenz notwendig. An der Universität Salzburg kann man unterschiedliche Studienrichtungen in verschiedenen Studienformen absolvieren, etwa als Bachelorstudium, Masterstudium, Diplomstudium, Lehramtsstudium oder als Doktoratsstudium.
Katholisch-Theologische Fakultät:
Die über 30 Fachbereiche an dieser Fakultät sind die Bibelwissenschaften und Kirchengeschichte, Philosophie, Praktische Theologie und die Systematische Theologie. Hier befindet sich auch etwa die 1993 gegründete Forschungsabteilung Koptologie und Ägyptenkunde, die aus der wissenschaftlichen Initiative von Karlheinz Schüssler hervorgegangen ist. Die besondere Aufgabenstellung ergibt sich aus der Bedeutung des Wortes „koptisch“, einer Verstümmelung des griechischen „ägyptisch“. Die Koptologie geht nicht nur bis in die Pharaonenzeit zurück, sondern reicht gleichzeitig bis in die Gegenwart herein. Sie beschäftigt sich mit verschiedensten wissenschaftlichen Bereichen, wie der Archäologie, Linguistik, Architektur, Geschichte, Recht, Gnosis (philosophisches Erfassen religiöser Wahrheiten), Kunst, Literatur, Magie, Mönchtum, Mathematik, Philologie, Theologie, Medizin sowie dem Alten und Neuen Testament und noch vielem anderen.
Rechtswissenschaftliche Fakultät:
Hier sind die Fachbereiche Arbeits-, Wirtschafts- und Europarecht, Öffentliches Recht, Privatrecht sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften beheimatet.
Das Diplomstudium der Rechtswissenschaften dauert in der Regel acht bis zehn Semester und werden mit dem Erwerb des Diplomgrades Magister, Magistra, Diplomingenieur oder Diplomingenieurin abgeschlossen. Die Bachelorstudien im Bereich Recht und Wirtschaft dauern sechs Semester und schließen mit dem akademischen Grad Bachelor und berechtigt den Einstieg in eine Reihe von Berufen im In- und im Ausland. Auf das Bachelorstudium aufgebaut sind die Masterstudien, die weitere drei bis vier Semester dauern und mit dem akademischen Grad Master abgeschlossen. In einer dritten Studiumsstufe erreicht man das Doktorat. Mit dem Doktoratsstudium erreicht man die Weiterentwicklung der Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit. Es schließt an ein abgeschlossenes Master-, Diplom- oder Lehramtsstudium oder an ein fachlich gleichwertiges Studium an, dauert 4 Semester und schließt mit dem akademischen Grad Doktor, dem zuvor aber noch eine wissenschaftliche Arbeit, die Dissertation, geht. Diese ist im Rahmen des Rigorosums, eine sogenannte strenge Prüfung, zu verteidigen.
Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät:
Mit den Fachbereichen Anglistik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Politikwissenschaft, Geschichte, Kommunikationswissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft, Linguistik, Philosophie, Soziologie, Romanistik, Slawistik.
Der an dieser Fakultät beheimatete Fachbereich Geschichte wurde als Institut für Geschichte bereits 1964 gegründet und behandelt das Fach Geschichte in Forschung und Lehre in der zeitlichen Erstreckung vom Mittelalter über die Neuzeit bis hin zur Zeitgeschichte und auch in seiner räumlichen Ausdehnung von der Regionalgeschichte, österreichische und europäische Geschichte bis in die außereuropäischen Bereiche der Geschichte. Darüber hinaus gibt es immer wieder Gastvorträge sowie Veranstaltungen wie etwa zum „Tag der russischen Sprache“.
Naturwissenschaftliche Fakultät:
Etablierte Fachbereiche: Computerwissenschaften, Molekulare Biologie, Psychologie, Geographie und Geologie, Mathematik, Zellbiologie, Materialforschung und Physik sowie Organismische Biologie. Die angeschlossene Fachwerkstätte fungiert als Dienstleistungseinrichtung der Fakultät für Reparaturen, Servicetätigkeiten an Laborgeräten und Maschinen sowie für Entwicklungsarbeiten im wissenschaftlichen Apparatebau.
Die Abteilung Zentrale Tierhaltung mit dem Leitsatz „auch Versuchstiere brauchen eine Interessensvertretung“ hat das Anliegen der bestmöglichen Versorgung sämtlicher Tiere an der Abteilung. Die gesetzlichen Leitlinien für die tier- und artgerechte Haltung und Pflege von Tieren wird hier als minimaler Grenzwert angesehen. Optimale Zusammenarbeit mit den Nutzern dieser Einrichtung sowie ein guter Kontakt zur Öffentlichkeit ist ein stetes Bestreben. So gibt es neben der Beratung über Tierversuche auch ausführliche Informationen über Alternativmethoden. Ständige Kooperationen mit nationalen und internationalen Forschungsgruppen und Institutionen, wie der
Veterinärmedizinischen Universität Wien, der tierärztlichen Fakultät der Universität München, der Humboldt-Universität Berlin, der US-Universität Bowling Green oder dem Tiergarten Salzburg.
Voraussetzungen für ein Studium an der Universität Salzburg:
Für das Studium ohne Matura ist die Ablegung einer Studienberechtigungsprüfung notwendig. Als Voraussetzung dafür gilt die Vollendung des 22. Lebensjahres, eine Ausnahme ist möglich, wenn man eine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen kann. Weiters ist die Österreichische Staatsbürgerschaft oder die Gleichstellung Inländern nötig und die eindeutige, über die Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht hinausgehende erfolgreiche berufliche oder außerberufliche Vorbildung. Die Studienberechtigungsprüfung muß schriftlich und in Teilbereichen auch mündlich abgelegt werden und besteht derzeit aus fünf Teilprüfungen. Über ein allgemeines Thema wird für alle Studienrichtungen ein Aufsatz vorgeschrieben, die anderen Prüfungsteile beziehen sich in studienbezogene Pflicht- und Wahlfächer.
Die Universität Salzburg ist eine von 4
Universitäten in Salzburg und eine von 34
Universitäten in Österreich.