Der Schwarze See befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Gemeindegrenze von
Satteins im
Bezirk
Feldkirch und entstand im Spätmittelalter in Folge eines Bergsturzes des Spiegelsteins. Als Zeuge dieses mittelalterlichen Ereignisses dient heute noch die sichtbare Naturnarbe des
„Verheitenschrofen“.
Dieses
Voralberger Gewässer umfasst 0,56 Hektar an Fläche und weist eine Länge von 180 Metern sowie eine Durchschnittsbreite von 20 Meter auf. Der
See ist auf Regen und Zuflüsse aus umliegenden Böden angewiesen, weshalb er stark verschlammt und nicht
Der Schwarze See befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Gemeindegrenze von
Satteins im
Bezirk Feldkirch und entstand im Spätmittelalter in Folge eines Bergsturzes des Spiegelsteins. Als Zeuge dieses mittelalterlichen Ereignisses dient heute noch die sichtbare Naturnarbe des „Verheitenschrofen“.
Dieses
Voralberger Gewässer umfasst 0,56 Hektar an Fläche und weist eine Länge von 180 Metern sowie eine Durchschnittsbreite von 20 Meter auf. Der See ist auf Regen und Zuflüsse aus umliegenden Böden angewiesen, weshalb er stark verschlammt und nicht als Badesee nutzbar ist. Aufgrund längerer Trockenperioden kann es auch passieren, dass der Schwarze See zur Gänze austrocknet. Forscher vermuten im Bereich des Sees den Verlauf einer alten Römerstraße, weswegen 2009 entsprechende Erhebungen eingeleitet wurden.
Eine unheimliche Sage erzählt man sich über diesen See. In seinen Tiefen soll ein Wasserweib beheimatet sein, das sobald sich jemand in die Fluten wagt aufsteigt und ihn mit ihren starken Armen umfängt. Noch keiner, so schrieb Richard Bertl 1953, hat es je geschafft ihr zu entkommen. Nicht mal die toten Körper sind je wieder aufgetaucht.
Aber nicht nur diese Sage, sondern auch die beachtliche Schlammkonsistenz des Wassers sind der Grund dafür, weswegen den Schwarzen See niemand zum Schwimmen nutzt. Seine wunderschöne Umgebung zieht allerdings zahlreiche Wanderer an. Besonders jene, die Sagen mögen und mystische Spaziergänge bevorzugen, denn genau das bekommt man in der Dämmerung mit dem äußerst dunkel gewordenen See geboten. Nicht weniger mysteriös und geheimnisvoll ist der angrenzende Satteinser Wald. Ein Besuch dieses Sees in der
Alpenregion Bludenz lohnt sich also für alle, die sich gerne ein bisschen gruseln wollen.