Die Region Südsteirisches Weinland ist nicht nur wegen der großen Weinvorkommen bekannt sondern zumindest im gleichen Maße für die einzigartige bezaubernde Landschaft. Weitab vom Trubel des
Massentourismus breitet sich die Region Südsteirisches Weinland über Teile der Steirischen Bezirke Leibnitz, Deutschlandsberg und Radkersburg aus. Im Osten schließt sich die Region direkt an die
Region Steirisches Vulkanland an.
Markant zieht sich die Mur, der Hauptfluss der Steiermark, in sanften Schwingen gegen Süden, um bei Spielfeld in einem fast rechten Winkel nach Osten zu
Die Region Südsteirisches Weinland ist nicht nur wegen der großen Weinvorkommen bekannt sondern zumindest im gleichen Maße für die einzigartige bezaubernde Landschaft. Weitab vom Trubel des
Massentourismus breitet sich die Region Südsteirisches Weinland über Teile der Steirischen Bezirke Leibnitz, Deutschlandsberg und Radkersburg aus. Im Osten schließt sich die Region direkt an die
Region Steirisches Vulkanland an.
Markant zieht sich die Mur, der Hauptfluss der Steiermark, in sanften Schwingen gegen Süden, um bei Spielfeld in einem fast rechten Winkel nach Osten zu streben, zur einen Hälfte in Österreich und
zur anderen in Slowenien. Einige Flußkraftwerke mindern den Lauf der hier bereits beachtlich breit gewordenen Mur, und speist mit ihrem Grundwasser die weiten Flächen der Felder, die einst als
"Kornkammer der Steiermark" große Bedeutung hatten und heute den nördlichen Randbereich der Region Südsteirisches Weinland bilden.
Sanfte Hügel bilden ideale Voraussetzungen für den Anbau von Wein, der sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich gegen die etablierten und weit bekannteren Weinbaugebiete Österreichs durchsetzen
konnte. Riesling, Sylvaner, Traminer oder der Veltliner, Weißburgunder und natürlich Ruländer und Morillon sind Begriffe, die mittlerweile eng mit der Steiermark in Verbindung gebracht werden, aber
auch im Bereich der Rotweine nimmt das Weinland Südsteiermark nationale und internationale Spitzenplätze ein. Namen wie Blauburger oder Blauer Zweigelt sind Begriffe, die jeder
Steiermarkbesucher auch von der Funktion gerne kennenlernen möchte.
Wie anerkannt die Steirischen Weine sind und welche Bedeutung sie haben wird ersichtlich, wenn man die Weinbaufläche von rund 4.200 Hektar betrachtet, was immerhin knapp 10% der
gesamtösterreichischen Weinbaufläche bedeutet, von der nur rund 7% Anteil des Weines aus ganz Österreich kommt. Kenner deuten dieses Verhältnis auf die hervorragende Qualität der Steirischen Weine.
Und noch etwas an Zahlenfakten: 77% der Gesamtweinbaufläche in der Steiermark bringen Weißweinsorten, 12% Rotweine und immerhin 11% werden für die Gewinnung des Schilcher genutzt, der Spezialität
unter den Steirischen Weinen, die in der Region Südsteirisches Weinland eine eher marginale Bedeutung hat.
Wer denkt, die Südsteiermark sei ein Flachland, der irrt gewaltig. Die meisten Weinbauhänge sind über 26% geneigt warum der Weinbau hier auch liebevoll Bergweinbau genannt wird. Auf die Qualität der
Steirischen Weine wirkt sich diese Gegebenheit natürlich äußerst positiv aus, wenn auch die Bringung und die Pflege der Reben mitunter an artistische Kunsteinlagen grenzt.
Die Buschenschenken, wie die gemütlichen Einkehrstätten hier in der Steiermark genannt werden, laden immer wieder und das ganze Jahr über zu heiteren Stunden, die durch die Labung der edlen Tropfen
und der natürlich gesunden Jause viele Anhänger findet. Verhackert, Speck und die Strauben gehen sprichwörtlich wie die warmen Semmeln über den Tisch und selten bleibt ein Urlaub im Südsteirischen
Weinland eine einmalige Begebenheit, zu magisch anziehend sind hier die Leute und das Land.
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Herbert Lehmann picturedesk.com