Steirisches Zirbenland - Sommer-Aktivitäten

Verbringen Sie Ihren Urlaub in der Steiermark

Steirisches Zirbenland,

Steiermark

Verbringen Sie Ihren Urlaub in der Region Steirisches Zirbenland

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Wandern - Wandern Sie sich gesund

Allein schon die zirbengeschwängerte Luft ist ein Erlebnis für sich, wenn man die Region Steirisches Zirbenland erwandert. Die geografische Kleinheit der Region macht durch die Vielzahl von markierten und definierten Wanderwegen alles wett und meist wird die Urlaubszeit nicht reichen, auch nur einen Teil des Wanderangebotes zu nutzen. Vom Hauptort der Region, dem Markt Obdach aus, führen Wanderwege talauswärts entlang der Granitzen, ostwärts in die Ausläufer der Stubalpe, nach Süden hin auf die Obdacher Höhe und den Obdacher Sattel und gegen Westen erwandert man das Gebiet der Seetaler Alpen mit den Nachbarorten St. Anna oder St. Wolfgang. Die 4. Gemeinde im Bunde, erstreckt sich ostwärts des Gemeindegebietes von Obdach.
Sind es im Tal die ausgedehnten Fichtenwälder, so erreicht man bereits am Ortsrand aufgelockerte Mischwälder, die in einer Höhe von etwa 1.500 Metern nahezu nahtlos in Zirbenwälder übergehen, allerdings hauptsächlich im Gebiet der Seetaler Alpen, deren Hauptgipfel der Zirbitzkogel mit beachtlichen 2.396 Metern Seehöhe markant ins Tal lugt. Mit freiem Auge kann man vom Tal aus das Zirbitzkogel-Schutzhaus erblicken, das nach einer Gehzeit von Obdach aus in rund 5 Gehstunden erreicht werden kann.
Lohnende Wanderungen führen von St. Wolfgang aus auf die "Schmelz", vielen Männern vielleicht noch aus der Militärzeit her bekannt - hier befindet sich ein großer Truppenübungsplatz des Österreichischen Bundesheeres oder hinauf auf die Winterleiten, wo 2 wunderbar idyllisch gelegene Bergseen, der Untere und der Obere Winterleitensee, ein dankbares Fotomotiv bieten oder einfach nur betrachtet werden wollen.
Von St. Wolfgang aus erreicht man auch die Sabathyalm, über die man gemächlich aufsteigend ins Lindertal gelangt und vor dem markanten Aufstieg auf den Zirbitzgipfel nach etwa 1 Stunde Gehzeit noch seine Füße im eisigkalten Lindersee abkühlen kann. In einer weiteren knappen Stunde hat man den höchsten Punkt in der Region Steirisches Zirbenland erreicht und genießt vom Gipfel des Zirbitzkogels in 2.396 Metern Seehöhe einen Panoramablick der Sonderklasse. Aussichten bis hinaus zum Großglockner, Sonnblick oder die Karawanken, die Eisenerzer und die Gesäuseberge und hinunter bis in die Grazer Umlandberge lassen den verdienterweise nun ruhenden Wanderer für die Strapaz entschädigen. Für den Abstieg wählt man, je nach Standort des Quartiers, den gleichen Weg zurück oder kehrt über den "Schreibersteig", einem vom durchschnittlichen Wanderer durchaus begehbaren, schmalen Steig in den Ochsenboden zur Winterleiten und von da wieder hinüber zur Sabathyalm. Ein lohnender Rundweg, der in einer Gesamtgehzeit von etwa 4 bis 5 Stunden schaffbar ist. Kinder sollte man allerdings am "Schreibersteig" im eigenen Interesse sichern. Gutes Schuhwerk und die nötige Ausrüstung wie selbstverständlich Wetterschutz, sollte man in der Region keineswegs vernachlässigen, Unwetter können in Höhen von etwa 2.400 Metern selbst im Sommer Temperaturstürze bis zum unvermittelten Schneefall - auch im August - überaus schnell auftreten.



Badeseen - Viele Seen als Naturschauspiel

Die Region Steirisches Zirbenland gilt unter Kennern nicht als ausgesprochenes Seenland, obwohl die Anzahl von Seen eine beachtliche Zahl aufweist, die allerdings nicht als Badeseen gedacht und deklariert sind. Klingende Namen wie Winterleitensee - gleich zwei Mal, als Oberer Winterleitensee und als Unterer Winterleitensee vorhanden, Lindersee oder Lavantsee, Frauenlacke oder der wildromantische Wildsee - seinem Namen alle Ehre machend - laden vielmehr zum Bewundern und Staunen an. Kann man auch dann und wann besonders ehrgeizige Wanderer in den kühlen Wassern des Winterleitensees sehen, so sollte man keinen der Seen wirklich als Badesee nutzen, zu sensibel ist hier die Vegetation und die Fauna in und um die Seen. Eine Erfrischung findet man viel besser bei einer der vielen Quellen, die aus dem Gestein sprudeln und mit einer kühlen Abreibung von Händen und Gesicht erreicht man viel gezielter die benötigte Abkühlung. Alle Quellen hier und auch die Seen haben Trinkwasserqualität, jene die dieses kostbare Naß dennoch verschmähen, stehen mehrere gut geführte Gastronomiebetriebe zur Auswahl, die mit gekühlten Getränken gerne aufwarten.
Besonderen Reiz findet der Gast in der Zeit der Almrauschblüte, die rund um die Bergseen bilderbuchhafte Verzauberungen der Landschaft vornimmt. Tiefes Grün der Zirben und saftigen Almwiesen, schneeweiß leuchten noch vereinzelt die Firnfelder an den steilen Abhängen und das leuchtende Rot der Almrauschblüten bezaubern Jahr für Jahr um Peter und Paul viele Besucher. Wer die Natur in solcher Vielfalt und Pracht erlebt, wird kaum in Verlegenheit kommen, um hier störend durch wilde Rodung in die Natur einzugreifen, wobei die Haltbarkeit von gepflückten Almblumen ohnehin kaum so lange dauert, daß man es bis ins Tal schafft.
Die Seen werden hier fast ausschließlich von Quellen gespeist um am See-Ablauf als oft schon beachtliche, reissende Wildbäche gegen das Tal zu streben. Aus dem Winterleitensee entsteht der Granitzenbach, der nahe Obdach die Talsohle erreicht und nach knapp weiteren 20 Kilometern bei Zeltweg in die Mur zu münden. Einen weiteren Weg hat die aus dem Lavantsee entspringende Lavant zurückzulegen, die die südliche Richtung einschlägt und ab Reichenfels das namensgebende Lavanttal zu durchfließen und bei Lavamünd in die Drau überzugehen. Die anderen Abläufe der übrigen Seen münden bereits im kleinen Stadium noch hier am Berg in die beiden erwähnten Bäche.



Radfahren - Radeln so weit das Auge reicht

Nahezu identisch mit der Anzahl der Wanderwege ist auch das Angebot an Radwegen, die wegen der überwiegend bergigen Landschaft zumeist den Mountainbikern vorbehalten sind. Dennoch findet der durchschnittliche Radsportler auf Nebenstraßen und den Waldwegen talauswärts in Richtung Zeltweg sehr schöne Radstrecken, die auch eine Anbindung an den Murradweg der "Tour de Mur" findet. In entgegengesetzter Richtung findet der Radfahrer teilweise Radwege entlang der Obdacher Bundesstraße über den Obdacher Sattel hinunter ins Lavanttal, Wolfsberg kann man als lohnendes Tagesziel nennen.
Biker finden in den Wäldern und Höhen in der Region viele markierte und definierte Radstrecken, muß sich aber auch damit abfinden, daß einige Bereiche für den Radsport tabu sind. Nicht schikanöse Waldbesitzer, sondern viel mehr die Achtung und die Pflege zur Erhaltung der sensiblen Natur mit prächtiger Flora und Fauna bedingen diese Maßnahme ebenso wie leider manchmal doch im Einzelfall auftretende Natur-Banausen. Radwerkstätten und Fahrradgeschäfte in der Region sorgen für einen reibungslosen Radurlaub, ein Fahrradverleih ist derzeit nicht bekannt.



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