Wien stellt das kleinste Bundesland in Österreich und gleichzeitig seine Hauptstadt dar. Es beherbergt nahezu 2 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 415 km² und ist somit auch Österreichs
größte Stadt. Innerhalb der EU erreicht Wien von der Einwohnerzahl her den zehnten Rang und international erregt die Stadt unter anderem Aufsehen durch die Amtssitze der UNO (Vereinte Nationen), OPEC
(Organisation erdölexportierender Länder), OSZE (Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung) und der IAEO (Internationale Atomenergie-Organisation). Seine bedeutende Stellung innerhalb
Wien stellt das kleinste Bundesland in Österreich und gleichzeitig seine Hauptstadt dar. Es beherbergt nahezu 2 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 415 km² und ist somit auch Österreichs
größte Stadt. Innerhalb der EU erreicht Wien von der Einwohnerzahl her den zehnten Rang und international erregt die Stadt unter anderem Aufsehen durch die Amtssitze der UNO (Vereinte Nationen), OPEC
(Organisation erdölexportierender Länder), OSZE (Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung) und der IAEO (Internationale Atomenergie-Organisation). Seine bedeutende Stellung innerhalb Europas
verdankt Wien auch seiner einzigartigen geografischen Lage im Herzen Mitteleuropas.
Aus der Geschichte Wiens:
Die Spuren der Besiedelung im Raum Wien reichen bis in die Altsteinzeit zurück. Der Name Wien geht zurück ins 1. Jahrhundert n. Chr.: Vindobona war die zu einem Militärlager gehörende Zivilstadt der
Römer. Der Mauerverlauf ist im
1. Bezirk auch heute noch sichtbar. Österreichs und zugleich Wiens Aufstieg begann mit der gewonnen Schlacht des ostfränkischen
Königs Otto I. über die Magyaren im Jahr 955. 1156 wurde Österreich Herzogtum und Wien seine Hauptstadt.
Die Herrschaft der Habsburger in Österreich begann mit dem Sieg Rudolf I über Ottokar II. von Böhmen 1278. Im Jahr 1438 wurde Wien Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches und 1556 Sitz des Kaisers
nach der Eingliederung Ungarns und Böhmens in das Habsburgerreich.
Zwei Türkenbelagerungen, 1529 und 1683, konnte Wien standhalten, was die endgültige Verdrängung des Osmanischen Reiches aus Mitteleuropa bedeutete. Der Wiederaufbau bescherte Wien seine barocken und
klassizistischen Glanzeiten und kulturelle Höhepunkte mit der Wiener Klassik rund um Josef Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert. 1804 wurde Wien die Hauptstadt des
Kaisertums Österreich. 1805 und 1809 wurde die Stadt von Napoléons Truppen eingenommen. Nach dem Sieg über die französischen Truppen wurde mit dem Wiener Kongress 1814/1815 eine neue Ära
eingeleitet.
Ab 1858 folgten die Schleifung der Stadtmauern und der Bau der Ringstraße mit ihren monumentalen Bauten. 1868 bis 1875 entstand der Donaukanal als Schutz vor Überschwemmungen nach der großen
Überflutung von 1850. Der künstlerische Höhepunkt der Stadt gipfelte in der Wiener Moderne mit seiner Künstlervereinigung, der Secession, die Wien zur Stadt des Jugendstils machte. Musikalisch war es
die Zeit der Zweiten Wiener Schule und wissenschaftlich machte Sigmund Freud mit seiner Psychotherapie von sich reden. Nach dem großen Psychoanalytiker benannt ist heute die 2005 gegründete
Sigmund-Freud Privatuniversität im 3. Wiener Gemeindebezirk.
Der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 bedeutete das Ende der Monarchie Österreich-Ungarn und der Beginn der 1. Republik, die am 12. November 1918 ausgerufen wurde. Seit 1. Jänner 1922 besteht
Wien als eigenes Bundesland Österreichs. Das „Rote Wien“ jener Zeit zeichnete sich durch die Schaffung sozialer Einrichtungen und den Bau von
Gemeindewohnhäusern, herausragend der Karl-Marx-Hof in
Wien-Döbling, aus. Am 12. März 1938 begann die austrofaschistische Diktatur der NS-Herrschaft.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges 1945 und der Besatzung durch die Alliierten wurde am 15. Mai 1955 im Schloß Belvedere der Staatsvertrag unterschrieben.
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Wien:
Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens zählen der Stephansdom im 1. Bezirk, das Schloss und der Tiergarten Schönbrunn im
13. Bezirk, das Kunsthistorische
Museum, die Hofburg, die Albertina, das Riesenrad im Prater, im
2. Bezirk und das Museumsquartier.
Kunst und Kultur in Wien:
Prägend für Wien und starker Anziehungspunkt für viele Besucher ist nach wie vor Wiens Musikkultur. Wiener Walzer, die Wiener Sängerknaben, das Neujahrskonzert, die Wiener Philharmoniker oder der
Wiener Opernball ziehen die internationale Aufmerksamkeit damals wie heute auf sich. Doch auch Künstler zeitgenössischer elektronischer Musik wie z.B. Kruder&Dorfmeister oder Makossa sorgen
weltweit für Aufsehen.
Die Literaturszene traf und trifft sich gerne im typisch Wienerischen Kaffeehaus bei Melange oder großem Braunen.
Eine lange Tradition besitzen in Wien auch Theater und Oper. Burgtheater und Akademietheater zählen zu den bedeutendsten der Welt, nicht zu vergessen das Volkstheater oder das Theater in der
Josefstadt. Aber auch Kleinkunst und Kabarett wirken auf zahlreichen kleineren Bühnen in Wien. Staatsoper und Volksoper sollten beim Wienbesuch nicht ausgelassen werden,
letztere auch ihrer Operetten und Musical-Darbietungen wegen. Musical-Liebhaber kommen um das Theater an der Wien ganz sicher nicht herum. Klassische Konzerte lassen sich am besten im Wiener
Musikverein und im Wiener Konzerthaus genießen.
Die bekanntesten Museen in Wien:
Die Hofburg beherbergt gleich eine ganze Reihe von beeindruckenden Sammlungen der Monarchie: Schatzkammer, Sisi-Museum, Kaiserappartements, Silberkammer, Spanische Hofreitschule und auch die
Grafik-Sammlung Albertina gehört zum Hofburg-Komplex. Gegenüber, auf dem Maria-Theresien-Platz, befinden sich das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum. Überquert man die Strasse, steht
man auch gleich vor dem Museumsquartier, das 2001 neu eröffnet wurde. Dort locken das Leopold-Museum, das MUMOK (Museum Moderner Kunst), die Kunsthalle Wien, das Architekturzentrum Wien und das
Kindermuseum ZOOM.
Etwas weiter außen, im
3. Wiener Gemeindebezirk befindet sich das Schloss Belvedere mit der Österreichischen Galerie Belvedere. Darüber hinaus finden sich in
Wien noch zahlreiche weitere beeindruckende Museen wie das Technische Museum oder das Heeresgeschichtliche Museum.
Wien als Universitätsstadt:
Fast unglaublich, doch es gibt 15
Universitäten in Wien, das ist nahezu die Hälfte aller
Universitäten in
Österreich. Die bekannteste und zugleich älteste Universität im deutschsprachigen Raum ist die
Universität Wien. Die
Vielzahl der Universitäten entstand durch das Universitätsgesetz von 2002, das den Weg für die Verselbständigung der Universitäten öffnete und auch private universitäre Einrichtungen ermöglicht
wurden. Rund ein Drittel der Universitäten in Österreich hat den Status Privatuniversität.
Berühmte Bauwerke in Wien:
Die Architektur in Wien lässt keine Wünsche offen. Hier finden sich Baustile aller Epochen, angefangen bei der romanischen Ruprechtskirche, über den gotischen Stephansdom, die barocke Karlskirche,
die hochbarocke Jesuitenkirche, die Bauten des Klassizismus bis hin zur Moderne und zum Jugendstil mit Secession, Stadtbahnstation Karlsplatz und Kirche am Steinhof (beides von Otto Wagner). Auch das
Hundertwasserhaus und die Wotrubakirche sind Zeugen der außergewöhnlichen Architektur Wiens. Das "herausragendste" Wiener Wahrzeichen mag wohl der 1964 eröffnete Donauturm im
22. Wiener Gemeindebezirk sein.
Sport und Erholung in Wien:
Zu den lebenswertesten Städten der Welt zählt Wien vor allem wegen seiner zahlreichen Park- und Grünanlagen. Stadtpark, Burggarten, Augarten, Volksgarten, der botanische Garten und natürlich der
Wiener Prater, um nur einige zu nennen. Nicht zu vergessen das Freizeitparadies Donauinsel, wo Läufer genauso wie Skater, Fußballer, Volleyballer und viele andere Sportler voll und ganz auf ihre
Rechnung kommen.