Schnifis ist eine österreichische Gemeinde im Bundesland Vorarlberg, im
Bezirk Feldkirch. Die Gemeinde Schnifis umfasst eine Gesamtfläche von 4,87 km²
und zählt rund 800 Einwohner. Schnifis liegt im westlichsten Bundesland von Österreich auf 657 Meter Seehöhe, südlich des Schnifner Berges. Ungefähr 38 Prozent der Gesamtfläche der Gemeinde sind
bewaldet, etwa 15 Prozent sind Bergland. Weitere Katastralgemeinden neben Schnifis selber gibt es keine.
Aus der Geschichte der Gemeinde Schnifis
Archäologische Funde aus dem frühen Mittelalter wurden im Jahr 1952 bei Aushubarbeiten am
Schnifis ist eine österreichische Gemeinde im Bundesland Vorarlberg, im
Bezirk Feldkirch. Die Gemeinde Schnifis umfasst eine Gesamtfläche von 4,87 km²
und zählt rund 800 Einwohner. Schnifis liegt im westlichsten Bundesland von Österreich auf 657 Meter Seehöhe, südlich des Schnifner Berges. Ungefähr 38 Prozent der Gesamtfläche der Gemeinde sind
bewaldet, etwa 15 Prozent sind Bergland. Weitere Katastralgemeinden neben Schnifis selber gibt es keine.
Aus der Geschichte der Gemeinde Schnifis
Archäologische Funde aus dem frühen Mittelalter wurden im Jahr 1952 bei Aushubarbeiten am sogenannten Gißhübel herausgeholt. Ein „Sippenfriedhof“ aus dem 8 bis 9. Jahrhundert wurde freigelegt und ist
Beweis für die frühe menschliche Besiedelung dieser Gegend.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die heutige Gemeinde Schnifis bereits im Jahre 820 unter der Bezeichnung „Senobium“. Im 14. Jahrhundert trug das heutige Schnifis den Namen „Schnuvis“ und kam 1362
zusammen mit der Herrschaft Jagdberg nach Österreich. Nach dem zweiten Weltkrieg erlebte die Gemeinde Schnifis einen wirtschaftlichen Aufschwung
Sehenswertes in der Gemeinde Schnifis
Auf dem Platz der örtlichen Pfarrkirche zum Heiligen Johannes dem Täufer, wurde bereits um 830 eine „Ecclesia“ genannt. Im 16.
Jahrhundert, im Jahre 1535 wurde die Kirche mit drei Altären geweiht. Um 1817 erfolgte die Erweiterung des Langhauses. Im 20. Jahrhundert folgten zahlreiche Renovierungsarbeiten. Im Eingangsbereich
der Pfarrkirche befinden sich alte Glasfensterteile mit Bildern des bekannten Schlinser Künstlers Albert Rauch.
Neben der Pfarrkirche zum Heiligen Johannes dem Täufer gibt es noch einige sehenswerte Kapellen in der Pfarre Schnifis, darunter die „Lourdeskapelle“, die „Marienkapelle beim Bad Schnifis“, die
„Kapelle des Heiligen Wolfgang in Bassig“, die „Kapelle der Muttergottes auf Gavaschina“ und die „Kapelle zum Alten Bild“.
Schnifis ist die Heimatgemeinde des berühmtesten und bedeutendsten Barockdichters Österreichs Laurentius von Schnüffis, der von 1633 bis 1702 lebte. Er war ein fahrender Komödiant, Hofschauspieler,
Kapuziner, Prediger, Lyriker und Erzähler. Seine acht Bücher wurden bereits in mehreren Auflagen gedruckt und sind auch international bekannt.