Die Gemeinde Satteins gehört zum politischen
Bezirk Feldkirch im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Satteins zählt rund 2.700 Einwohner auf einer
Gesamtfläche von 12,71 km². Die Gemeinde Satteins liegt im westlichsten Bundesland Österreichs auf ungefähr 495 Meter Seehöhe. Weitere Katastralgemeinden neben Satteins selber existieren nicht.
Etwa 45 Prozent der Gesamtfläche der Gemeinde sind bewaldet.
Aus der Geschichte der Gemeinde Satteins
Das Gebiet der heutigen Gemeinde Satteins ist eines der ältesten Siedlungsgebiete des Walgaus in Vorarlberg. Aufgrund seiner
Die Gemeinde Satteins gehört zum politischen
Bezirk Feldkirch im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Satteins zählt rund 2.700 Einwohner auf einer
Gesamtfläche von 12,71 km². Die Gemeinde Satteins liegt im westlichsten Bundesland Österreichs auf ungefähr 495 Meter Seehöhe. Weitere Katastralgemeinden neben Satteins selber existieren nicht.
Etwa 45 Prozent der Gesamtfläche der Gemeinde sind bewaldet.
Aus der Geschichte der Gemeinde Satteins
Das Gebiet der heutigen Gemeinde Satteins ist eines der ältesten Siedlungsgebiete des Walgaus in Vorarlberg. Aufgrund seiner klimatisch
und geographisch günstigen Lage, war das Gebiet schon vor der Zeit Christi Geburt von Menschen besiedelt. Archäologischen Funden zu Folge, müsste die Siedlung auf der "Vatlära" aus der
Urnenfelderzeit, etwa 1.200 – 800 v. Chr., stammen.
An der früheren Römerstraße, die durch Satteins führte, stand die sogenannte römische „Porticusvilla“, die im Jahre 1920 entdeckt wurde. Die Villa stammte vermutlich aus den ersten Jahrhunderten nach
Chr.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Satteins im Jahr 843 im "rätischen Urbar" unter dem Namen „Sataginis“. Im 13. Jahrhundert, im Jahre 1255, hieß die heutige Gemeinde Sattteins „Satains“.
Im Spätmittelalter herrschten die „Ritter von Schwarzenhorn“ über Satteins, deren Herren die „Grafen von Montfort“ aus Feldkirch waren. Die „Ritter von Schwarzenhorn“ errichteten oberhalb des
damaligen Dorfes eine Burg, die in den „Appenzellerkriegen“ im Jahre 1405 zerstört und nicht mehr wiedererrichtet wurde. Restliche Teile der Burgmauer wurden abgebaut und für den Bau der örtlichen
Pfarrkirche, in den Jahren 1821 bis 1824, verwendet.
Zum Bundesland Vorarlberg gehört die Gemeinde Satteins seit dem Jahr 1861. Bei einem Dorfbrand im 19. Jahrhundert, am 28. Februar 1870, brannten 52 Häuser ab.
Die zwei bedeutendsten verstorbenen Persönlichkeiten aus der Gemeinde Satteins in Vorarlberg sind, der Theologe Dr. Johann Michael Häusle, der von 1809 bis 1867 lebte und der Maler Martin Häusle, der
von 1903 bis 1966 lebte.