Meiningen ist ein Ort im österreichischen Bundesland Vorarlberg im
Bezirk Feldkirch. Die Ortschaft liegt im Westen Österreichs auf 425 Metern Seehöhe
und besitzt eine Fläche von 5,37 Quadratkilometer. Erwähnenswerterweise grenzt die Gemeinde Meiningen bei Oberriet schon an das Nachbarland Schweiz, was verdeutlicht, das Meiningen nicht nur im
äußersten Westen Österreichs liegt, sondern tatsächlich die westlichste Gemeinde von Österreich verkörpert. Darüber hinaus kann die Gemeinde Meiningen einen Waldanteil knapp 20 Prozent
aufweisen.
Aus der Geschichte der Gemeinde
Meiningen ist ein Ort im österreichischen Bundesland Vorarlberg im
Bezirk Feldkirch. Die Ortschaft liegt im Westen Österreichs auf 425 Metern Seehöhe
und besitzt eine Fläche von 5,37 Quadratkilometer. Erwähnenswerterweise grenzt die Gemeinde Meiningen bei Oberriet schon an das Nachbarland Schweiz, was verdeutlicht, das Meiningen nicht nur im
äußersten Westen Österreichs liegt, sondern tatsächlich die westlichste Gemeinde von Österreich verkörpert. Darüber hinaus kann die Gemeinde Meiningen einen Waldanteil knapp 20 Prozent
aufweisen.
Aus der Geschichte der Gemeinde Meiningen:
Der Beginn der Geschichte der Gemeinde Meiningen ist um 1390 anzusetzen, als man mit der Herrschaft Feldkirch an Österreich fiel. Der Ursprung der kleinen Ortschaft liegt allerdings in der Gemeinde
Rankweil, wo man auf die beiden Pfarreien "Unserer lieben Frau" und "St. Peter" verteilt war. Erst um 1610 wurde man eine eigene Pfarrei, wobei bereits 1609 eine eigenständige Gemeindeordnung
vorhanden war.
Im weiteren Verlauf der Geschichte der Gemeinde Meiningen spielten vor allem die Habsburger die große Rolle, hatten sie hier doch mit Ausnahme des Zeitraumes zwischen 1805 und 1814, in dem man an
Bayern fiel, ständig die Herrschaft inne. 1861 erfolgte mit der Gründung des Bundeslandes Vorarlberg ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Gemeinde Meiningen. Nach den Wirren des Zweiten
Weltkrieges fand man sich in der französischen Besatzungszone und damit wieder einige Zeit in Anhängigkeit wieder, ehe 1955 die Truppen endgültig abzogen.
Wappen der Gemeinde Meiningen:
Das Wappen der Gemeinde Meiningen ist in zwei gleichmäßig große Flächen unterteilt, die in den Farben Rot beziehungsweise Blau gehalten sind. Während auf dem blauen Hintergrund ein silberner
Rohrkolben mit zwei Blättern zu sehen ist, können die Betrachter im Roten Feld eine perfekt abgebildete silberne Schwertlilie bestaunen.
Wissenswertes über die Gemeinde Meiningen:
Erwähnenswert ist mit Sicherheit auch noch, dass es im deutschen Bundesland Thüringen eine Gemeinde gibt, die über denselben Namen verfügt. Aufgrund dieser Verbindung pflegen die beiden Orte auch
eine ausgeprägte Freundschaft, wobei dies keine Städtepartnerschaft im eigentlichen Sinn ist.
Wirtschaft in der Gemeinde Meiningen:
Selbstverständlich spielt in wirtschaftlichen Belangen in der kleinen Ortschaft Meinigen vor allem die Landwirtschaft die große Rolle. Rund 54 Prozent der gesamten Ortsfläche werden für
landwirtschaftliche Zwecke genutzt, was die Bedeutung dieses Sektors für die örtliche Wirtschaft besonders deutlich machen kann.
Andererseits spielt aber auch der Tourismus eine zentrale Rolle und stellt in der westlichsten Gemeinde Österreichs eine bedeutende Stütze in der Wirtschaft dar. Zahlreiche Touristen aus dem In- und
Ausland sorgen dafür, dass der Stellenwert des Fremdenverkehrs keinesfalls geringer werden wird.
Bildung in der Gemeinde Meiningen:
Auch der jungen Bevölkerung vor Ort versucht man in der Ortschaft Meiningen hervorragende Bedingungen zu schaffen. So verfügt man in der kleinen Gemeinde im äußersten Westen Österreichs nicht nur
über einen Kindergarten, sondern kann auch eine Schule anbieten. Die Schülerzahlen dieser örtlichen Einrichtung beliefen sich im Jahr 2003 beispielsweise auf 138 Schüler und Schülerinnen, was
angesichts der nicht allzu hohen Einwohnerzahl doch als beachtlich einzustufen ist.
Die Chance auf einen Ausbildungsplatz im eigenen Ort ist allerdings stark begrenzt, wurden im Jahr 2003 in der Gemeinde Meiningen doch zum Beispiel lediglich 6 Lehrlinge ausgebildet.