Mäder ist eine Gemeinde im
Bezirk Feldkirch im Bundesland Vorarlberg in Österreich. Die Gemeinde Mäder hat 3.300 Einwohner sowie eine Fläche von 3,42
Quadratkilometern. Die kleine Ortschaft liegt an der Staatsgrenze Österreich-Schweiz im Rheintal und zählt damit zusammen mit Hohenems, Höchst oder auch Lustenau zu den Grenzgemeinden.
Aus der Geschichte der Gemeinde Mäder:
Der Ursprung der Geschichte der Gemeinde Mäder datiert bereits aus dem Jahre 1294, in dem die kleine Ortschaft im Rheintal erstmals
urkundlich Erwähnung fand. Das kleine Dorf wurde damals unter der Bezeichnung
Mäder ist eine Gemeinde im
Bezirk Feldkirch im Bundesland Vorarlberg in Österreich. Die Gemeinde Mäder hat 3.300 Einwohner sowie eine Fläche von 3,42
Quadratkilometern. Die kleine Ortschaft liegt an der Staatsgrenze Österreich-Schweiz im Rheintal und zählt damit zusammen mit Hohenems, Höchst oder auch Lustenau zu den Grenzgemeinden.
Aus der Geschichte der Gemeinde Mäder:
Der Ursprung der Geschichte der Gemeinde Mäder datiert bereits aus dem Jahre 1294, in dem die kleine Ortschaft im Rheintal erstmals
urkundlich Erwähnung fand. Das kleine Dorf wurde damals unter der Bezeichnung "in den Mederen" erwähnt. Nach einem weiteren Meilenstein in der Geschichte der Gemeinde Mäder im Jahr 1513, in dem man
zu Österreich stieß, prägte vor allem das Habsburgergeschlecht den weiteren geschichtlichen Verlauf, regierten sie das Gebiet doch lange Zeit abwechselnd von Tirol und Vorderösterreich aus.
Erwähnenswert wäre noch, dass man bis 1806 in das Gericht Rankweil-Sulz eingegliedert war, was weiters als durchaus bedeutsam für den Verlauf der geschichtlichen Ereignisse rund um die Gemeinde Mäder
erwähnt werden kann. Eine negative Rolle in der Historie der kleinen Ortschaft im Rheintal nehmen die zahlreichen Überschwemmungen ein. So kam es beispielsweise auch im Jahr 1817, bei einer der
verheerendsten Rheinüberschwemmungen zu enormen Schäden.
Erst 1824 gelang es dem Ortsvorsteher Johann Josef Ender, nach dem auch ein Gebäude in der Gemeinde benannt ist, mit einem Besuch in
Wien, den Staat dazu zu
bewegen, die entscheidenden Maßnahmen zur Rheinregulierung in Gang zu setzen. Als Meilenstein im Bezug auf die Rheinregulierung ist mit Sicherheit das Jahr 1892 zu nennen, in dem die Internationale
Rheinregulierung per Staatsvertrag verankert wurde.
Besonderes der Gemeinde Mäder:
Die Gemeinde Mäder ist als so genannter e5 Netzwerk Teil bekannt geworden. Es handelt sich dabei um Ortschaften, die in Sachen Energie auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Gemeinde Mäder wurde
dabei bereits mit fünf „E´s“ ausgezeichnet, was als beachtlich eingestuft werden sollte. Besonders zu verdanken hat man diese Auszeichnung der Öko-Hauptschule, die es in der kleinen Ortschaft im
Rheintal gibt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Mäder:
Vor allem kulturell bedeutsame Sehenswürdigkeiten sind in der Gemeinde Mäder keinesfalls eine Seltenheit. Großteils können Bauwerke zu den Attraktionen der Ortschaft im äußersten Westen Österreichs
gezählt werden. So könnte beispielsweise die Pfarrkirche genannt werden, die dem Heiligen Bartholomäus geweiht ist.
Weiters kann in der Gemeinde Mäder im Rheintal auch das Gemeindeamt sowie der J.J. Ender Saal bestaunt werden. Beim letzteren handelt es sich um einen Saal, der nach den Plänen von den Bauherren
Baumschlager-Eberle erbaut wurde. Benannt ist die vor allem örtlich durchaus bekannte Einrichtung nach dem ehemaligen Vorsteher der Ortschaft Mäder, dem es 1824 gelang, die Rheinwuhrung unter die
Führung des Staates zu nehmen.
Bildung in der Gemeinde Mäder:
Das Schulwesen in der Gemeinde Mäder ist den Möglichkeiten entsprechenden hervorragend ausgebaut. So stehen der jugendlichen Bevölkerung nicht
nur ein Kindergarten sondern auch eine Volks- sowie eine Hauptschule zur Verfügung. Besonders hervorgehoben sollte dabei die bereits oben erwähnte Öko-Hauptschule werden, die sich vor allem auch mit
Energiesachverhalten beschäftigt. Nach dem Absolvieren der allgemeinen Schulpflicht bestehen vor Ort durchaus Möglichkeiten, einen Lehrplatz zu ergattern.