Die Marktgemeinde Frastanz im
Bezirk Feldkirch erstreckt sich im Bundesland Vorarlberg im Westen Österreichs auf einer Fläche von 32,25 km² in 510
Meter Seehöhe. Frastanz befindet sich mitten im Dreiländereck: Österreich, Lichtenstein und die Schweiz treffen hier, am Eingang zum Walgau, aufeinander. Frastanz ist nicht nur ein beliebtes Urlaubs-
und Ausflugsziel, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsstandort der Region und ebenso ein attraktiver Wohnort mit hohem Sozialwert. Frastanz besteht aus den Ortsteilen Einlis, Amerlügen,
Fellengatter, Bodenwald, Frastafeders und
Die Marktgemeinde Frastanz im
Bezirk Feldkirch erstreckt sich im Bundesland Vorarlberg im Westen Österreichs auf einer Fläche von 32,25 km² in 510
Meter Seehöhe. Frastanz befindet sich mitten im Dreiländereck: Österreich, Lichtenstein und die Schweiz treffen hier, am Eingang zum Walgau, aufeinander. Frastanz ist nicht nur ein beliebtes Urlaubs-
und Ausflugsziel, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsstandort der Region und ebenso ein attraktiver Wohnort mit hohem Sozialwert. Frastanz besteht aus den Ortsteilen Einlis, Amerlügen,
Fellengatter, Bodenwald, Frastafeders und Gampelün.
Sehenswürdigkeiten in Frastanz
Die Pfarrkirche, dem Heiligen Sulpitius geweiht, wurde im Jahre 1885 nach den Plänen des berühmten Friedrich von Schmidt erbaut. Der wunderschöne Sakralbau in neugotischem Stil schmiegt sich perfekt
in die Landschaft.
Im Ortsteil Fellengatter wurde früher Tabak angebaut – daran erinnert die im Frastanzer Rathaus untergebrachte Tabakausstellung. Wertvolle Rauchutensilien, Pfeifen, Schnupftabakdosen und vieles mehr
können hier bewundert werden. Im Gemeindepark hat man während der Sommermonate die Möglichkeit, über den Tabakanbau zu erfahren: hier wird Tabak - wie einst im Ortsteil Fellengatter –
angepflanzt.
Zur Vorarlberger Museumswelt gehören das in Frastanz befindliche Landes-Rettungsmuseum und das Elektrotechnische Museum. Weiters wird ein Foto-, Film- und Video-Museum in Kürze eröffnet.
Besonders interessant ist auch das Gemeindearchiv. Hier findet man wahre Raritäten aus der Frastanzer Geschichte. Urkundensammlungen, Handschriften, Waisenbücher, Zeitungsartikel, Fremdenbücher oder
unter anderem das Gemeindeblatt seit dem Jahr 1895 werden hier sorgfältig zusammengetragen und aufbewahrt, um der Nachwelt einen Einblick in das frühere Leben in der Marktgemeinde Frastanz zu
bieten.
Urlaub und Freizeit in Frastanz
Besonders beliebt und allseits bekannt ist die Rätikonwanderung, die ihren Ausgangspunkt am Hausberg von Frastanz, „Drei Schwestern“ (2.053 Meter), nimmt. Darüber hinaus stehen den Wanderern und
Naturliebhabern rund 90 Kilometer gut beschilderte Wanderwege zur Verfügung. Neben dem Drei-Schwestern-Massiv ist eine Tour auf die Gurtisspitze oder in das Samintal sehr empfehlenswert.
Einzigartig ist auch der Naturbadesee – er sorgt an heißen Sommertagen mit einer Wasserfläche von 1.400 m² für Badespaß pur und verfügt über exzellente Wasserqualität. Sonnenanbeter finden hier eine
wunderschöne, großzügige Liegewiese, Abenteuerlustige vergnügen sich am Sprungturm, Wassertrampolin oder der Wasserrutsche. Beachvolleyball-Anlage, Fußballplatz und vieles mehr sorgen zusätzlich für
Abwechslung.
Im Winter bietet das Skigebiet Gurtis-Bazora vor allem für Familien herrliche Abfahrten, fern ab von Hektik und Stress.
Gemeindewappen der Gemeinde Frastanz
Die Geschichte des Gemeindewappens der Gemeinde Frastanz ist noch nicht allzu alt, wurde es doch erst im Jahre 1968 entworfen, wobei die Idee dazu wie bei so vielen Exemplaren aus der Gegend von dem
aus
Schruns stammenden Künstler und Heraldiker Konrad Honold stammte. Am 2. Mai des Jahres 1969 wurde das Wappen offiziell vom Bundesland
Vorarlberg der Gemeinde Frastanz verliehen.
Der Hintergrund des Wappens ist in der Farbe Blau gehalten, während sich im Vordergrund des Gemeindewappens der Gemeinde Frastanz ein so genanntes Hifthorn befindet, das an eine alte Sage erinnern
soll. Es handelt sich dabei um die Geschichte eines jungen Hirterknaben, der im Rahmen der blutigen Schlacht von Frastanz im Jahre 1499 seine Landsleute warnen wollte, als er bemerkte, dass die
Eidgenossen sich heranschlichen. Er blies dabei so intensiv in sein Horn, dass er tot umfiel. Die Sonne auf dem blauen Grund, die ebenfalls Teil des Gemeindewappens der Gemeinde Frastanz ist, soll
auf die Verbundenheit zur Grafschaft Sonnenberg hinweisen.