Dornbirn, Bezirkshauptstadt des gleichnamigen
Bezirks Dornbirn im Bundesland Vorarlberg, ist mit einer Fläche von 121 Quadratkilometern und rund
45.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Vorarlbergs. Die Stadt Dornbirn gliedert sich in die Bezirke Markt, Hatlerdorf, Oberdorf, Rohrbach, Haselstauden und Schoren.
Die Stadt Dornbirn verfügt über zahlreiche Nachbargemeinden, zu denen beispielsweise die beiden anderen Gemeinden des Bezirks Dornbirn
Lustenau und
Hohenems zählen. Aber auch aus dem Bezirk Bregenz grenzen 15 Gemeinden an die
Stadt Dornbirn wie zum Beispiel auch
Dornbirn, Bezirkshauptstadt des gleichnamigen
Bezirks Dornbirn im Bundesland Vorarlberg, ist mit einer Fläche von 121 Quadratkilometern und rund
45.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Vorarlbergs. Die Stadt Dornbirn gliedert sich in die Bezirke Markt, Hatlerdorf, Oberdorf, Rohrbach, Haselstauden und Schoren.
Die Stadt Dornbirn verfügt über zahlreiche Nachbargemeinden, zu denen beispielsweise die beiden anderen Gemeinden des Bezirks Dornbirn
Lustenau und
Hohenems zählen. Aber auch aus dem Bezirk Bregenz grenzen 15 Gemeinden an die
Stadt Dornbirn wie zum Beispiel auch
Alberschwende,
Mellau oder
Schwarzach. Unter anderem grenzen mit
Zwischenwasser und
Viktorsberg sowie zwei weiteren Gemeinden auch Vertreter des Bezirks Feldkirch an die Stadt Dornbirn.
Hausberg von Dornbirn ist der 976 Meter hohe
Karren, Hauptfluss der Stadt ist die Dornbirner Ache. Durch die Lage in den Ostalpen und im
Bregenzerwaldgebirge hat die Stadt Dornbirn einige Erhebungen über 1.500 und sogar 2.000 Meter wie beispielsweise die Sünser Spitze, während sich der niedrigste Punkt des Dornbirner Gemeindegebiets
auf etwas 405 Metern befindet.
Sehenswürdigkeiten, Bauwerke und Ausflugsziele der Stadt Dornbirn:
Im Stadtmuseum findet man die „inatura Erlebnis Naturschau Dornbirn“. Die Einzigartigkeit des Museums ist seine Interaktivität. Interessantes und Wissenswertes zum Thema Natur und Naturgeschichte
findet sich hier inmitten des neu angelegten Stadtparks. Weiters sind der Kunstraum Dornbirn, das Krippenmuseum Dornbirn und nicht zuletzt das Rolls-Royce-Museum ein beliebtes Ausflugsziel für jung
und alt.
Die St. Martins-Kirche wurde im Jahre 1130 erstmals urkundlich erwähnt, während die heutige Stadtpfarrkirche St. Martin aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt. Die Kirche Maria, Königin des
Friedens in Watzenegg ist ein relativ neuer Sakralbau – sie wurde 1985/86 erbaut. Das Rote Haus (Wahrzeichen der Stadt Dornbirn), das Geschäftshaus Lueger oder die Arbeiter-Reihenhäuser sind weitere
architektonische Meisterleistungen der Vorarlberger Bezirkshauptstadt.
Bernhard Bügelmayer ist der Architekt des elliptischen Panoramahauses. Durch die Glasfassade genießt man ein einzigartiges Panorama auf die Landschaft vom Bodensee, die Dornbirner Hausberge, die
Stadt selbst, über das Rheintal und die Felsmassive in der Schweiz.
Im Südosten der Stadt befindet sich der Karren. Auf den 976 Meter hohen Dornbirner Hausberg führt eine Drahtseilbahn. Am Ausstiegspunkt genießt man einen wunderschönen Ausblick, und gleichzeitig ist
hier der Ausgangspunkt des Waldlehrpfades zum
Staufensee. Weitere Berge, die ebenfalls dem Gemeindegebiet angehören,
verfügen über zahlreiche gut markierte Wanderwege, wie beispielsweise hinauf zum Staufen, der Mörtelspitze oder der Hohe Freschen. Auch die Rappenlochschlucht mit Alloch und Staufensee ist ein
ideales Ausflugsziel für die gesamte Familie. Von besonderem Reiz geprägt ist das
Skigebiet Ebnit, das trotz der
Kleinheit - vielleicht sogar deshalb - einen Skitag zu einem besonderen Tag werden läßt.
Aus der Geschichte der Stadt Dornbirn:
Die Geschichte der Stadt Dornbirn beginnt unglaublicherweise schon in der Ur- und Frühgeschichte, legen doch schon in der mittleren Steinzeit 8000 bis 3000 vor Christus erste Funde menschliche
Anwesenheit auf dem Gemeindegebiet der heutigen Stadt Dornbirn nahe. Der Fund eines alamanischen Gräberfelds aus dem 6. und 7. Jahrhundert beweist eine Besiedelung des heutigen Bezirks
Hatlerdorf.
895 wurde die Stadt Dornbirn noch als „Torrinpuirron“ erstmals urkundlich erwähnt. Nach der Herrschaft der Grafen von Bregenz sowie der Bregenzer als auch der Feldkircher Linie der Grafen von
Montfort ging das Gebiet rund um die heutige Stadt Dornbirn 1380 in den Besitz der Habsburger über. Nach und nach gewannen zum Unmut der Dornbirner Bevölkerung die Emser Grafen immer mehr an
Bedeutung, ehe sie 1654 das Gericht zu Dornbirn ersteigern konnten. Dies stieß allerdings auf großen Widerstand in der Bevölkerung von Dornbirn, die all ihr Geld zusammentrug, um das Gericht wieder
zurückzukaufen. Als es mit den Emser Grafen bergab ging, ersteigerten sie auch die restlichen Gebiete wieder zurück und Dornbirn wurde bereits 1793 zur Marktgemeinde emporgehoben.
Im Zeitraum zwischen 1805 und 1814 wurde man auch noch kurze Zeit von den Bayern regiert, ehe man wieder zurück in Österreichischen Besitz fiel. 1901 wurde Dornbirn als bislang vorletztes Gebiet zu
einer Stadt in Vorarlberg ernannt, wobei nur noch Hohenems als fünfte Stadt im westlichsten Bundesland Österreichs folgen sollte. Zur Zeiten der Nationalsozialisten galt Dornbirn als wahre Hochburg,
in der die Gesinnung dieser düsteren Epoche in der Geschichte Österreichs voll und ganz ausgeprägt war. Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges fiel man bis ins Jahre 1955 in die Französische
Besatzungszone.
Schulwesen in der Stadt Dornbirn:
Zahlreiche Bildungseinrichtungen stehen der jungen Bevölkerung zur Verfügung, darunter 5 Hauptschulen, 15 Volksschulen, 24 Kindergärten, ein Bundesgymnasium, ein Bundesrealgymnasium, eine HTL, 2
Berufsschulen, eine Fachschule für wirtschaftliche Berufe, eine Schule für Gehörlose, ein Sonderpädagogisches Zentrum und eine Musikschule. Nicht zuletzt dadurch wird gewährleistet, dass auf die
Kinder und Jugendlichen der Stadt Dornbirn eine hervorragende Bildung wartet, die ihnen alle Türen öffnen kann.