Zwischen Bregenz und Dornbirn liegt die Gemeinde Alberschwende im
Bezirk Bregenz mit etwa 3.100 Einwohnern. Alberschwende erstreckt sich auf einer
Fläche von rund 21 Quadratkilometern, wovon knapp 40 Prozent davon bewaldet sind, auf einer Höhe von 721 Metern. Geographisch gesehen liegt Alberschwende südlich vom Bodensee.
Aus der Geschichte von Alberschwende:
„Albrichswendi“ - mit diesem Namen wurde die Vorarlberger Gemeinde erstmals urkundlich erwähnt. Alberschwende wurde schon um 15 vor Christus als Jagdgebiet genutzt. Zur selben Zeit baute das römische
Volk in
Bregenz ein Militär- und Wirtschaftszentrum auf. In der Zeit von 1.000 bis 1.100 wurde das Gebiet um Bregenz von den Grafen von Bregenz
verwaltet. Unter ihrer Führung ließen sie in Alberschwende eine Kirche erbauen.
Frühere Unterlagen weisen darauf hin, dass kirchlich und gemeindemäßig Alberschwende mit all seinen Ortsteilen immer eine geschlossene Einheit bildete. Die meisten Grundbesitze waren zwischen den
Grafen von Bregenz, den Grafen von Montfort, dem Grafen von Pfullendorf und dem Kloster Mehrerau aufgeteilt. Überlieferungen erzählen, dass in Alberschwende heute noch die Linde steht, wo einst
Gericht gehalten wurde.
Während der napoleonischen Kriege wurde Vorarlberg im Frieden, an das Königreich Bayern abgegeben. Erst nach dem Untergang von Napoleon, im Jahre 1814, wurde Vorarlberg wieder ein Teil von
Österreich.
Durch mehrere Brände, die den Pfarrhof als auch das Gerichtsgebäude mehrmals zerstörte, gibt es kaum Aufzeichnungen über die Entwicklung der Dorfgemeinschaft von Alberschwende.
Das Wappen von Alberschwende:
Das Gemeindewappen wurde auf Basis eines Entwurfes von dem Künstler Konrad Honold angefertigt. Das Wappen ist diagonal geteilt, wobei in der oberen Hälfte ein grüner Zweig auf weißem Hintergrund zu
sehen ist und in der unteren Hälfte ist ein Baumstumpf mit einer Axt auf rotem Hintergrund abgebildet.
Der Verkehr in Alberschwende:
Trotz der erst 3.000 Einwohner macht sich Alberschwende Gedanken über den stark zunehmenden Verkehr in der Region. Die Bregenzerwald Gäste-Card ist eine Initiative, der Natur nicht die Luft zum Atmen
zu nehmen. Ab der dritten Nacht bekommen Gäste automatische diese Karte ausgehändigt was eine wirklich beispielhafte Initiative ist. Neben der Benützung der meisten öffentlichen Verkehrsmittel, kommt
der Besucher in den Genuss vieler Vorteile in Alberschwende und Umgebung.
Traditionelle Veranstaltungen:
Eine Reihe von traditionellen Veranstaltungen in Alberschwende gibt es im Jahreslauf. Eine namentliche Auswahl sind der "Käseklatsch" im Sommer, die "Rock-Night" im Sommer und der
"Aldi" Jugendraum.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele der Gemeinde Alberschwende:
Zu einem Ausflug ladet die tausend Jahre alte Dorflinde ein, unter der in früheren Jahren Gericht gehalten wurde. Auch die Pfarrkirche zum Hl. Martin und die Merbodkapelle in Alberschwende laden dazu
ein, inne zu halten.
Die Käsestraße Bregenzerwald:
Gerade in Zeiten wie diesen, lieben es die Menschen das Original zu genießen. Dies bedeutet unverfälschte Naturprodukte direkt vom Erzeuger. Das haben auch die Wirte, Handwerker, Bauern und
Handelsbetriebe erkannt und sich zusammengetan, als Partner der Käsestraße. Überall, wo nun ein Gast ein „K“ für Käsestraße entdeckt, weiß er, traditionelle, landwirtschaftliche Erzeugnisse zu
bekommen.
Wissenswertes über Alberschwende:
Der Gründer der SOS – Kinderdörfer, Hermann Gmeiner, stammt aus der Gemeinde Alberschwende.
Auch die österreichische Skirennläuferin Edith Peter ist eine Tochter der Gemeinde.
Und der Eishockey Club EHC Bregenzerwald hat es schon ganz nach oben geschafft, und spielt in der Nationalliga, der zweithöchsten Spielklasse im österreichischen Eishockey, mit.