St. Gerold ist eine Gemeinde im
Bezirk Bludenz, im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Die Gemeinde St. Gerold zählt auf einer Gesamtfläche von
12,58 km² rund 400 Einwohner und liegt auf 920 Meter Seehöhe im westlichsten Bundesland Österreichs. Ortschaften der Gemeinde St. Gerold sind Boden-Flecken, Buchboden, Buchholz, Litze, Seeberg und
Türtsch. Ungefähr 36 Prozent der Gesamtfläche sind bewaldet, rund 45 Prozent sind Berge.
Aus der Geschichte der Gemeinde St. Gerold
Die heutige Gemeinde St. Gerold in Vorarlberg ist ein Ort rätoromanischen Ursprunges. Die heutige
St. Gerold ist eine Gemeinde im
Bezirk Bludenz, im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Die Gemeinde St. Gerold zählt auf einer Gesamtfläche von
12,58 km² rund 400 Einwohner und liegt auf 920 Meter Seehöhe im westlichsten Bundesland Österreichs. Ortschaften der Gemeinde St. Gerold sind Boden-Flecken, Buchboden, Buchholz, Litze, Seeberg und
Türtsch. Ungefähr 36 Prozent der Gesamtfläche sind bewaldet, rund 45 Prozent sind Berge.
Aus der Geschichte der Gemeinde St. Gerold
Die heutige Gemeinde St. Gerold in Vorarlberg ist ein Ort rätoromanischen Ursprunges. Die heutige Wallfahrtskirche und die bekannte Propstei in St. Gerold entstanden auf dem Platz einer ehemaligen
Einsiedelei. Die rätoromanischen Siedler wurden im 14. Jahrhundert von deutsch sprechenden Walisern verdrängt.
Bis in das 17. Jahrhundert, bis zum Jahr 1648 unterstand die schöne Propstei der Landeshoheit von Blumenegg. Vom Jahr 1648 bis 1802 war sie die Reichspropstei der Fürstabtei von Einsiedeln. Anfang
des 19. Jahrhunderts, im Jahre 1804 kam die Gemeinde St. Gerold an Österreich. Nach kurzer bayrischer Besatzung von 1805 bis 1814 kam St. Gerold erneut zu Österreich.
Sehenswertes in der Gemeinde St. Gerold
Eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde ist die Propstei St. Gerold, die bereits im Jahre 960 gegründet wurde. Die Legende des Sankt Gerold besagt, dass er sein Herzogtum in
Sachsen mit einem Esel samt seinem Hausrat, nur bekleidet mit einer Einsiedlerkutte, verließ. Nach vielen Strapazen ließ sich der Esel in der Nähe der Klause ob Bregenz nieder, ein Engel erschien und
mahnte Sankt Gerold weiterzuziehen. Doch der Esel warf sich hier zu Boden nieder und wollte nicht weiterziehen. Da erkannte Sankt Gerold, dass ihm dieser Ort von Gott zugewiesen war.
Das Jahr 978 wird als Todesjahr des Heiligen Gerold überliefert. Die Propstei wurde im Jahre 1958 in eine offene Begegnungsstätte umgewandelt und somit zum sozialen und kulturellen Zentrum der
Region.
Urlaub und Erholung in der Gemeinde St. Gerold
Zahlreiche Gäste kommen jedes Jahr in den Sommermonaten in das wunderschöne Gebiet des Großen Walsertales. Das Große Walsertal ist vor allem für seine herrliche Landschaft, umgeben von imposanten
Bergen, bekannt, die zu ausgedehnten Wanderungen und Spaziergängen einlädt.