Nüziders ist eine Gemeinde mit einer Fläche von 22,16 Quadratkilometern im
Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg in Österreich. Die Gemeinde Nüziders
hat 5.100 Einwohner und hat vor allem als die älteste Gemeinde im gesamten Walgau Bekanntheit erlangt. Das Siedlungsgebiet der Ortschaft Nüziders ist im Laufe der Zeit immer näher an die
Bezirkshauptstadt
Bludenz herangeraten. Als unmittelbare Nachbargemeinden der Ortschaft Nüziders können die Orte
Bürs,
Innerbraz und
Ludesch angeführt
werden.
Sie liegt am Schnittpunkt der Täler Klostertal, Brandnertal, Montafon, großes
Nüziders ist eine Gemeinde mit einer Fläche von 22,16 Quadratkilometern im
Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg in Österreich. Die Gemeinde Nüziders
hat 5.100 Einwohner und hat vor allem als die älteste Gemeinde im gesamten Walgau Bekanntheit erlangt. Das Siedlungsgebiet der Ortschaft Nüziders ist im Laufe der Zeit immer näher an die
Bezirkshauptstadt
Bludenz herangeraten. Als unmittelbare Nachbargemeinden der Ortschaft Nüziders können die Orte
Bürs,
Innerbraz und
Ludesch angeführt
werden.
Sie liegt am Schnittpunkt der Täler Klostertal, Brandnertal, Montafon, großes Walsertal und Walgau. Etwas mehr als 58 Prozent der gesamten Fläche der Ortschaft Nüziders sind bewaldet, was der
Gemeinde im Bezirk Bludenz ein eigenes, typisches Landschaftsbild verschafft. Während einerseits zwar keine weiteren Katastralgemeinden zu der Ortschaft Nüziders bekannt sind, gliedert sie sich
hingegen in eine Vielzahl an Ortsteilen und Parzellen. Insgesamt sind 15 solcher Ortsteile bekannt, wodurch man rasch den Überblick verlieren kann.
Auszug aus der Geschichte der Gemeinde Nüziders
Die Anfänge in der Geschichte der Gemeinde Nüziders liegen bereits äußerst weit zurück, kann der Beginn der Besiedelung doch schon in der Stein- und Bronzezeit angesetzt werden, was in etwa der Zeit
um 1250 vor Christi Geburt entspricht. Bei den Besiedlern handelte es sich damals um den Stamm der Illyrer, aus dem sich dann der Volksstamm der Räter entwickelte.
Nüziders nimmt im Siedlungsgebiet Wallgau allerdings noch einmal eine spezielle Rolle ein. Einerseits kann das dadurch begründet werden, dass Nüziders als älteste Siedlung im Wallgau bezeichnet
werden kann, andererseits aber auch durch die Tatsache, dass die Römerstrasse von Reutte nach Bregenz auch durch die Ortschaft Nüziders führte.
Darüber hinaus galt Nüziders auch als der Sitz der Grafschaft Sonnenberg, die lange Zeit einen großen Einfluss auf das Gebiet rund um die Ortschaft Nüziders hatte, ehe sie im Jahre 1474 zu Gunsten
der Habsburger, die daraufhin einen weiten Teil der Geschichte der Gemeinde Nüziders prägten, auf dieses Gebiet verzichtete.
Namensherkunft der Gemeinde Nüziders
Vor allem auch die Herkunft des Namens der Gemeinde Nüziders ist als überaus interessant zu bezeichnen. Der Ursprung des Begriffs Nüziders
liegt in der Rätischen Sprache, wobei die Bezeichnung wohl von dem lateinischen Wort nucis terra abgeleitet ist und die um 820 erstmals erwähnte Bezeichnung Vicus Nezudene lediglich eine
rätoromanische Abwandlung des eigentlichen lateinischen Begriffs darstellt. In der deutschen Sprache entspricht die Namensbezeichnung wohl am ehesten dem Begriff Nussdorf, Nussland oder auch
Nussfeld.
Gemeindewappen der Gemeinde Nüziders
Interessant ist sicherlich auch die Entstehung des Gemeindewappens der Gemeinde Nüziders. Auf diesem ist eine Sonne auf blauem Hintergrund
über einem schwarzen Dreiberg zu sehen. Man hat dabei erwähnenswerterweise lediglich das Wappen der Sonnenberger übernommen.
Schulische Ausbildung in der Gemeinde Nüziders
Die Verantwortlichen in der Gemeinde Nüziders sind darüber hinaus selbstverständlich auch bemüht, den Kindern und Jugendlichen vor Ort eine hervorragende Ausbildungsmöglichkeit zur Verfügung zu
stellen. So kann man in der Ortschaft im westlichsten Bundesland Österreichs nicht nur den Kindergarten besuchen, sondern kann in Sachen schulische Ausbildung auch auf eine Volksschule sowie eine
Sport- und Hauptschule zurückgreifen. Darüber hinaus sollte man auch die durchaus mögliche Chance auf einen Lehrplatz in der eigenen Gemeinde erwähnen, konnten im Jahr 2003 doch 121 Lehrlinge von den
lokalen Betrieben ausgebildet werden.