Gaschurn ist eine Gemeinde im westlichsten Teil von Österreich im Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg. Sie hat 1.900 Einwohner und stellt mit einer Fläche von 177 Quadratkilometern die größte
Gemeinde im Bezirk Bludenz dar. Die Ortschaft Gaschurn liegt in der Region Montafon und kann eine Seehöhe von 979 Metern aufweisen.
Der Kern des kleinen Ortes im Bezirk Bludenz befindet sich zwischen Gortipohl, einem Ortsteil der Gemeinde
St. Gallenkirch, und dem Ortsteil Partenen, wobei der zweite Ortsteil Gaschurn selbst ist. Erwähnenswert ist weiters noch, dass mehr
als die
Gaschurn ist eine Gemeinde im westlichsten Teil von Österreich im Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg. Sie hat 1.900 Einwohner und stellt mit einer Fläche von 177 Quadratkilometern die größte
Gemeinde im Bezirk Bludenz dar. Die Ortschaft Gaschurn liegt in der Region Montafon und kann eine Seehöhe von 979 Metern aufweisen.
Der Kern des kleinen Ortes im Bezirk Bludenz befindet sich zwischen Gortipohl, einem Ortsteil der Gemeinde
St. Gallenkirch, und dem Ortsteil Partenen, wobei der zweite Ortsteil Gaschurn selbst ist. Erwähnenswert ist weiters noch, dass mehr
als die Hälfte der gesamten Ortsfläche von Gebirgen eingenommen wird, was das landschaftliche Erscheinungsbild des Dorfes im Montafon selbstverständlich eindeutig prägen kann.
Aus der Geschichte der Gemeinde Gaschurn
Die Geschichte der Gemeinde Gaschurn wurde lange Zeit von der Herrschaft der Habsburger geprägt, regierten diese die Ortschaft im
Montafon doch abwechselnd von Tirol und Vorderösterreich aus, wobei man im Zeitraum zwischen 1805 und 1814 auch einmal unter die Herrschaft Bayerns fiel. Dies war allerdings rasch wieder beendet und
spätestens 1861 endgültig vergessen, da man damals mit der Gründung von Vorarlberg in ein neues Bundesland fiel. Nach dem Ersten Weltkrieg prägte vor allem ein Ereignis die Geschichte der Gemeinde
Gaschurn wie kein anderes. Der Bau des ersten Kraftwerkes der Vorarlberger Illwerke AG fand damals seinen Anfang und sollte lange Zeit einen wesentlichen Einfluss auf die Gemeinde Gaschurn ausüben.
Nach dem Zweiten Weltkrieg befand man sich auf dem von den Franzosen besetzten Gebiet, ehe die Truppen 1955 endgültig abzogen.
Tourismus in der Gemeinde Gaschurn
Selbstverständlich spielt wie in so vielen Gemeinden im Bundesland Vorarlberg auch in Gaschurn Tourismus und Fremdenverkehr eine große Rolle. Im Sommer wie im Winter besuchen zahlreiche Urlauber aus
dem In- und Ausland das schöne Dorf im Montafon. Dies belegt nicht zuletzt eine eindrucksvolle Zahl, die aus dem Tourismusjahr 2001/02 stammt. Damals konnte die kleine Gemeinde in der Region Montafon
eine eindrucksvolle Statistik aufweisen, die 428.119 Übernachtungen aufgezeichnet hatte.
Besonderer Beliebtheit erfreut sich das allseits bekannte
Skigebiet Silvretta Nova, das sich über den Gemeinden Gaschurn und Sankt
Gallenkirch befindet. Wunderbare Pisten sowie die modernsten Liftanlagen sorgen für einen unvergesslichen Wintersportgenuss in der Gemeinde Gaschurn, der seines Gleichen sucht.
Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Gaschurn
Die Gemeinde Gaschurn im Montafon kann neben der eindrucksvollen Landschaft auch noch andere Sehenswürdigkeiten bieten, die die Besucher von Mal zu Mal in Erstaunen versetzen können. Beispielsweise
könnte man die Pfarrkirche Heiliger Michael nennen. Das religiöse Bauwerk wurde bereits vor beinahe 140 Jahren 1869 von dem aus Linz stammenden Bischoff Franz Josef Rudiger eingeweiht. Besonders
sehenswert sind dabei die Altar- und Deckenbilder, die von den aus
Schruns stammenden Künstlern Franz und Jakob Bertle geschaffen wurden, wobei
sie dem Nazarenstil zuzuordnen sind.
Die zweite große Attraktion, die es in der Gemeinde Gaschurn unbedingt zu besuchen gilt, ist ein weiteres religiöses Bauwerk. Es handelt sich dabei um die Kapelle Maria Schnee, die im Dorfkern auf
einem Hügel schier über die gesamte Gemeinde zu thronen scheint. Die Inschrift des eindrucksvollen Gebäudes macht deutlich, dass das Bauwerk bereits 1637 errichtet worden ist, wobei als Bauherr der
sagenumwobene Lukas Tschofen gedient haben soll. Die Kirche hat die Gemeinde Gaschurn zu einem beliebten Marienwallfahrtsort gemacht, was nicht zuletzt auch dem prächtigen Maria Hilf Bild im Inneren
des religiösen Bauwerkes zu verdanken ist.
Das Gemeindewappen der Gemeinde Gaschurn
Das Gemeindewappen der Gemeinde Gaschurn ist keinesfalls schon als allzu alt zu bezeichnen, da es erst 1966 geschaffen wurde. Die Idee stammte damals wie so oft in dieser Zeit von dem bekannten
Künstler und Heraldiker Konrad Honold, der seine Wohnhaft in der nicht allzu weit entfernten Gemeinde Schruns hat. Er hielt die Fläche dabei in Weiß sowie einem Gelb- und einem Orangeton.
Schulische Ausbildung in der Gemeinde Gaschurn
Die Verantwortlichen in der Gemeinde Gaschurn versuchen das Möglichste, um den Kindern und Jugendlichen der Ortschaft eine optimale Ausbildung anbieten zu können. So sorgten sie unter anderem dafür,
dass ein Kindergarten sowie eine Schule geschaffen wurden. Die Schülerzahlen sind auf Grund der nicht allzu hohen Einwohnerzahl allerdings begrenzt, was eine Zahl aus dem Jahr 2003 belegt, in dem 71
Schüler in der Gemeinde Gaschurn gemeldet waren. Erfreulich ist allerdings auch, dass vor Ort im selben Jahr 2003 auch 25 Lehrlinge ausgebildet wurden, was die durchaus vorhandene Chance auf einen
Ausbildungsplatz vor Ort illustrieren kann.