Fontanella ist ein österreichischer Ort mit rund 450 Einwohnern und einer Größe von 31 Quadratkilometern im Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg in Österreich. Die Gemeinde Fontanella liegt 1.145
Meter über dem Meer im westlichsten Bundesland Österreichs. Zu den Nachbargemeinden der Ortschaft Fontanella zählen die allesamt im Bezirk Bludenz liegenden Gemeinden
St. Gerold,
Blons,
Sonntag
und
Raggal.
Zur Gemeinde Fontanella zählen die Ortsteile Garlitt, Mittelberg, Türtsch, Kirchberg, Seewald und Faschina, wobei jener Anteil an der gesamten Ortsfläche, der von Gebirgen
Fontanella ist ein österreichischer Ort mit rund 450 Einwohnern und einer Größe von 31 Quadratkilometern im Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg in Österreich. Die Gemeinde Fontanella liegt 1.145
Meter über dem Meer im westlichsten Bundesland Österreichs. Zu den Nachbargemeinden der Ortschaft Fontanella zählen die allesamt im Bezirk Bludenz liegenden Gemeinden
St. Gerold,
Blons,
Sonntag
und
Raggal.
Zur Gemeinde Fontanella zählen die Ortsteile Garlitt, Mittelberg, Türtsch, Kirchberg, Seewald und Faschina, wobei jener Anteil an der gesamten Ortsfläche, der von Gebirgen eingenommen wird, in etwa
52 Prozent beträgt, wodurch das landschaftliche Erscheinungsbild der Ortschaft im Bezirk Bludenz deutlich geprägt wird.
Aus der Geschichte der Gemeinde Fontanella
Für die Geschichte der Gemeinde Fontanella stellt vor allem auch das Jahr 1363 ein wesentliches Datum dar, wurde doch damals die
Ortschaft erstmals urkundlich erwähnt, wobei die genaue Bezeichnung damals noch Funtanell lautete. Bereits 27 Jahre später, 1390, fiel man unter die Herrschaft der Habsburger, die das Gebiet doch
auch wesentlich und vor allem über eine lange Zeit prägen sollten.
Regiert wurde man zu Zeiten der Habsburger abwechselnd von Tirol und Vorderösterreich aus, ehe man im Zeitraum zwischen 1805 und 1814 Bayern angehörte. Seit der Gründung 1861 stellt die Gemeinde
Fontanella einen wesentlichen Bestandteil des Bundeslandes Vorarlberg dar. Im Zeitraum zwischen 1945 und 1955 war man zehn Jahre lang in der Französischen Besatzungszone, ehe die Unabhängigkeit
besiegelt war.
Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Fontanella
Zu den großen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zählen vorwiegend religiöse Bauten, die auf Grund ihres unvergleichlichen Baustils besonders gern bestaunt werden. So wäre beispielsweise die Pfarrkirche
Heiliger Sebastian zu nennen, die bereits in den Jahren zwischen 1664 und 1673 erbaut wurde. Im Jahr 1847 wurde das eindrucksvolle Gebäude, das sich im Ortsteil Kirchberg befindet, noch weiter
vergrößert.
Weiters zieht auch die Kapelle Heilige Anna in Faschina besonders viele Besucher an. Dabei bleibt zu erwähnen, dass dieses sehenswerte Gebäude 1700 von Dr. Josef Hartmann erbaut wurde, wobei dieser
später auch Bürgermeister der österreichischen Bundeshauptstadt Wien wurde. In den Jahren 1951/52 wurde die Kapelle Heilige Anna in Faschina noch einmal behutsam restauriert, sodass sie nach wie vor
zu den großen Attraktionen der Gemeinde Fontanella gezählt werden kann.
Schulische Ausbildung in der Gemeinde Fontanella
Die Gemeinde Fontanella stellt den Kindern und Jugendlichen selbstverständlich auch hervorragende Bildungseinrichtungen zur Verfügung, um eine hervorragende Ausbildung gewährleisten zu können. Neben
dem Kindergarten verfügt man auch über eine Volksschule, die im Jahr 2003 beispielsweise 29 Schüler zählte, was angesichts der geringen Einwohnerzahl durchaus als beachtlich eingestuft werden kann.
In weiterer Folge besteht auch die Möglichkeit im Ort einen Lehrplatz zu ergattern, wobei im Jahr 2003 von den Betrieben der Gemeinde Fontanella lediglich sechs Lehrlinge ausgebildet werden
konnten.
Tourismus in der Gemeinde Fontanella
Selbstverständlich spielt wie in so vielen Gemeinden im Bundesland Vorarlberg der Tourismus auch in der Gemeinde Fontanella eine zentrale Rolle. Sowohl im Sommer als auch im Winter können zahlreiche
Besucher aus dem In- und Ausland in die kleine Ortschaft in Westösterreich gelockt werden, was zahlreiche Übernachtungen eindrucksvoll belegen können. So gab es beispielsweise im Tourismusjahr
2001/02 70.365 Übernachtungen, was in einer nicht einmal 500 Einwohner Gemeinde doch durchaus hervorgehoben werden sollte.