Die Gemeinde Bürs liegt im
Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg in Österreich und zählt etwa 3.200 Einwohner. Die Ortschaft in Westösterreich besitzt
eine Fläche von 24,62 Quadratkilometern und befindet sich auf 570 Metern Seehöhe. Beinahe 50 Prozent der gesamten Ortsfläche sind bewaldet, was durchaus als markantes Erscheinungsmerkmal des
Gemeindebildes bezeichnet werden könnte.
Geschichte der Gemeinde Bürs:
Die überaus lange Geschichte der Gemeinde Bürs setzt bereits rund um 820 ein. Zwischen 820 und 830 wurde die Ortschaft unter dem Namen Puire
bereits erwähnt. Anfangs
Die Gemeinde Bürs liegt im
Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg in Österreich und zählt etwa 3.200 Einwohner. Die Ortschaft in Westösterreich besitzt
eine Fläche von 24,62 Quadratkilometern und befindet sich auf 570 Metern Seehöhe. Beinahe 50 Prozent der gesamten Ortsfläche sind bewaldet, was durchaus als markantes Erscheinungsmerkmal des
Gemeindebildes bezeichnet werden könnte.
Geschichte der Gemeinde Bürs:
Die überaus lange Geschichte der Gemeinde Bürs setzt bereits rund um 820 ein. Zwischen 820 und 830 wurde die Ortschaft unter dem Namen Puire
bereits erwähnt. Anfangs spielte im Ort wohl vor allem der Eisenbergbau eine wesentliche Rolle, wobei Bürs erst im Jahre 1548 eine eigenständige Gemeinde wurde, als man sich von
Bludenz abspalten konnte.
Zum Ort, der im Laufe seiner Geschichte häufig von Überschwemmungen heimgesucht wurde, zählten damals auch noch die heute selbstständigen Gemeinden
Bürserberg und
Brand. Neben den bereits erwähnten Überschwemmungen brachte auch der große
Murenabgang im Schesatobel jede Menge Leid über die Bevölkerung und machte den Schesatobel zum größten Murbruch in gesamt Europa.
Landschaftliche Besonderheiten der Gemeinde Bürs:
Als besonders erwähnenswert sollte die einzigartige eiszeitliche Landschaftsgestaltung genannt werden, die man in er Bürser Schlucht antreffen kann. Die Schlucht am Eingang des Brandnertals wird
teilweise durch einen Steg erschlossen, sodass man die geologischen Besonderheiten wie das Bürser Konglomerat oder auch Moränen und Findlinge besser bestaunen kann. Auf Grund des besonders
unversehrten Charakters kann man in der Bürser Schlucht auch noch jede Menge an natürlichen Biotoplandschaften antreffen.
Sehenswürdigkeiten und Bauwerke der Gemeinde Bürs:
Die Gemeinde Bürs hat eine Unzahl an sehenswerten Gebäuden zu bieten, was vor allem auch Kunstinteressierte besonders freuen wird. Beispielsweise ist die Pfarrkirche St. Martin zu nennen. 1347 wurde
hier erstmals eine Kirche erbaut, ehe 1480 ein Neubau erfolgte, von dem heute einzig und allein noch der Chor erhalten ist. Während dieser Überrest noch eindeutige Merkmale der Gotik aufweist, wurde
der Rest des religiösen Gebäudes 1768 barockisiert. Im Jahre 1843 zerstörte ein Brand einen Großteil des sehenswerten Bauwerks. Im Inneren begeistern heute ein neogotischer Hochalter sowie ein
spätgotischer Flügelaltar und die Kreuzwegstationen, die 1846 von dem aus Schruns stammenden Künstler Josef Anton Bertle geschaffen wurden.
Weiters wird auch die so genannte Friedenskirche immer wieder gern besucht. Es handelt sich dabei um eine Pfarrkirche im Westen des Dorfes, die in der Zeit zwischen 1968 und 1973 von Walter Moser
erbaut wurde und auch als Pfarrkirche zu Maria bekannt ist.
Auch das bekannte Schloss Rosenegg ist als äußerst sehenswert einzustufen. Es handelt sich dabei um eine mittelalterliche Burganlage, die in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Während des
Appenzellerkrieges und auch später wurde die Kirche immer wieder zerstört oder verfiel. Im Zeitraum zwischen 1898 und 1900 wurde der Bergfried neu errichtet, ehe im Jahr 1939 neuerliche Arbeiten am
Schloss Rosenegg getätigt wurden.
Darüber hinaus verfügt die Gemeinde Bürs auch noch über ein Gebäude, das unter Denkmalschutz steht. Es handelt sich dabei um eine Spinnerei am Ortseingang von Bürs, die so genannte Lünerseefabrik.
Zwischen Zimbapark und Lünerseepark wurde das erstaunliche Gebäude 1836/37 erbaut, wobei in den Jahren 1850 und 1856/57 Erweiterungsarbeiten folgten. Im Jahr 1985 wurde die Produktion endgültig
eingestellt und die Spinnerei geschlossen. Heute befindet sich unter anderem auch ein Gewerbepark auf dem Areal und der alte Schornstein wurde durch eine moderne Lichtinstallation einer Künstlerin
neu in Szene gesetzt.