Die Gemeinde Blons befindet sich im
Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg in Österreich. Die Ortschaft im äußersten Westen Österreichs besitzt eine
Fläche von 15 Quadratkilometern und hat etwa 400 Einwohner. Sie liegt auf 903 Metern Seehöhe und zählt geografisch zum großen Walsertal. Das Ortsbild wird vor allem auch durch den enormen
Waldbestand sowie den Gebirgeanteil geprägt.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele der Gemeinde Blons:
Die Gemeinde Blons im Kleinen Walsertal hat auch in Sachen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele viel zu bieten. So kann man beispielsweise
Die Gemeinde Blons befindet sich im
Bezirk Bludenz im Bundesland Vorarlberg in Österreich. Die Ortschaft im äußersten Westen Österreichs besitzt eine
Fläche von 15 Quadratkilometern und hat etwa 400 Einwohner. Sie liegt auf 903 Metern Seehöhe und zählt geografisch zum großen Walsertal. Das Ortsbild wird vor allem auch durch den enormen
Waldbestand sowie den Gebirgeanteil geprägt.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele der Gemeinde Blons:
Die Gemeinde Blons im Kleinen Walsertal hat auch in Sachen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele viel zu bieten. So kann man beispielsweise die Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau Unbefleckte
Empfängnis begutachten. Es handelt sich dabei um eine sehenswerte Kirche, die bereits im Jahre 1684 errichtet wurde, wobei die Weihung zusammen mit dem Friedhof erst 13 Jahre später 1697
erfolgte.
Darüber hinaus werden sich vor allem die Kleinen am Puppenmuseum der Gemeinde Blons erfreuen. Puppenliebhaber können hier die unterschiedlichsten Exemplare bestaunen und sich an den verschiedensten
Modellen erfreuen.
Alpin Begeisterte wird es aber eher doch in das Lawinendokumentationszentrum treiben, das sich mit einem dunklen Kapitel in der Geschichte der Gemeinde Blons beschäftigt. Hier wird die
Lawinenkatastrophe aus dem Jahre 1954 in Erinnerung gerufen. Damals gingen im Zeitraum zwischen dem 10. und 12. Jänner 13 Lawinen ab, die insgesamt 57 Menschen das Leben kosteten. Die Katastrophe ist
auch heute noch allgegenwärtig, wobei ein Denkmal von Eugen Jussel an die unglaubliche Katastrophe erinnern soll.
Geschichtlicher Hintergrund der Gemeinde Blons:
Die Gemeinde Blons kann auf eine durchaus lange Geschichte zurückblicken, fand die erste Besiedelung doch schon im 11. und 12. Jahrhundert statt. Während die Siedler damals noch durchwegs Rätoromanen
waren, wurde die romanische Bevölkerung im Laufe des 14. Jahrhunderts durch deutschsprachige Walser verdrängt.
Zu Habsburgerzeiten wurde die Gemeinde Blons abwechselnd von Tirol und Vorderösterreich aus regiert, wie es auch in allen anderen Gemeinden von Vorarlberg der Fall war. Im Zeitraum zwischen 1805 und
1814 gehörte man zu Bayern, ehe man sich danach wieder auf österreichischem Gebiet wieder fand und 1861 mit der Gründung Vorarlbergs diesem Bundesland angehörte. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel die
Gemeinde Blons in die Französische Besatzungszone, in der man bis 1955 blieb.
Schulische Ausbildung in der Gemeinde Blons:
Zu Zwecken der Schulischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen befinden sich in der Gemeinde Blons ein Kindergarten sowie eine Schule, die trotz der geringen Einwohnerzahl beachtliche
Schülerzahlen vorweisen kann. So gab es im Jänner 2003 beispielsweise 179 Schüler, was bei einer Einwohnerzahl von 331 als enorm hoch eingestuft werden kann.
Persönlichkeiten der Gemeinde Blons:
Obwohl die Ortschaft im Kleinen Walsertal nicht gerade durch Größe beeindrucken kann, hat sie doch wesentliche Persönlichkeiten hervorgebracht. Die beiden bekanntesten Söhne der Gemeinde Blons sind
dabei Martin von Lorenz und Johann Müller. Der geadelte kaiserliche Staatsrat für kirchliche Belange und Unterricht von Lorenz war als Rektor der Alma Mater Universität Rudolfina in
Wien tätig und hat unter anderem auch als Schöpfer der österreichischen Schulreform von 1804 Bekanntheit erlangt.
Johann Müller war Pfarrer und vor allem als Schipionier am Tannberg bekannt. Darüber hinaus war er am Anfang des 20. Jahrhunderts 35 Jahre lang als Direktor der Wohltätigkeitsanstalt Valduna tätig,
wodurch er sich ebenfalls einen Namen gemacht hat.