Die Gemeinde Höfen liegt im
Bezirk Reutte im österreichischen Bundesland Tirol und hat rund 1.300 Einwohner. Höfen hat eine Fläche von 8 Quadratkilometer und
liegt auf einer Seehöhe von 868 Meter. Die Gemeinde Höfen liegt südwestlich von der Bezirkshauptstadt Reutte auf der linken Seite des Lech. Die Ortsteile von Höfen sind Höfen, Oberhornberg und
Unterhornberg. Diese Ortsteile sind ein breites zusammengewachsenes Siedlungsband.
Über die Geschichte von Höfen
Die Gemeinde Höfen wurde im Jahr 1427 erstmals urkundlich erwähnt. Damit zählt Höfen zu den jüngsten Ansiedlungen
Die Gemeinde Höfen liegt im
Bezirk Reutte im österreichischen Bundesland Tirol und hat rund 1.300 Einwohner. Höfen hat eine Fläche von 8 Quadratkilometer und
liegt auf einer Seehöhe von 868 Meter. Die Gemeinde Höfen liegt südwestlich von der Bezirkshauptstadt Reutte auf der linken Seite des Lech. Die Ortsteile von Höfen sind Höfen, Oberhornberg und
Unterhornberg. Diese Ortsteile sind ein breites zusammengewachsenes Siedlungsband.
Über die Geschichte von Höfen
Die Gemeinde Höfen wurde im Jahr 1427 erstmals urkundlich erwähnt. Damit zählt Höfen zu den jüngsten Ansiedlungen des Außerferns. Damals lag die Grundherrschaft beim Kloster Mang in Füssen. Höfen kam
im Jahr 1610 unter Erzherzog Maximilian II. zu Tirol. Ursprünglich war neben der Landwirtschaft das sogenannte Rodwesen wirtschaftlich dominant. Es gab neben der Landwirtschaft den Schmied, den
Wagner und auch viele Fuhrleute. In der Gemeinde spielte vor dem Bau der Brücke von Reutte nach Lechaschau auch der Salztransport und das Flößen von Holz auf dem Lech eine große Rolle.
Ab Beginn des 17. Jahrhunderts spielte der Flachsanbau in der Gemeinde eine bedeutende Rolle. Heraus aus dem Flachsanbau entwickelten sich die Texitwerke Reutte. Neben der Landwirtschaft und dem
Transitwesen war auch die Herstellung von Baustoffen über lange Zeit für die Höfner von Bedeutung. Die Höfner waren über die Grenzen hinaus auch für die Herstellung von hervorragenden
Stuckateurarbeiten bekannt.
In den Jahren 1611 und 1635 wurde die Gemeinde von der Pest heimgesucht. Viele Bewohner der Gemeinde fanden dabei den Tod. Der erste Schulunterricht wurde in Höfen im Jahr 1740 abgehalten. Im Jahr
1831 erbaute man sich auch ein erstes eigenes Schulhaus. Von 1811 bis 1814 war Höfen durch die Bayern besetzt und wurde mit Wängle vereinigt. Danach wurde Höfen jedoch wieder Selbstständig. Mit dem
Anschluss an das Bahnnetz verlor der Transport am Lech und das Fuhrwerk auf den Straßen von Höfen seine Bedeutung. Die Gemeinde verarmte dadurch und die Kinder der Gemeinde wurden über den Sommer ins
benachbarte Schwaben zum Arbeiten geschickt.
Im Jahr 1927 wurde der Lech im Gemeindegebiet von Höfen verbaut. Dadurch wurden große Flächen für die Landwirtschaft gewonnen. Heute ist für die Gemeinde der Betrieb „Koch Media GmbH“, der CDs und
DVDs mit Tochtergesellschaften in ganz Europa vertreibt, ein wichtiger Arbeitsgeber. In der Gemeinde gibt es auch seit dem Jahr 1956 einen Flugplatz für einmotorige Segelflieger und seit dem Jahr
1957 die Hahnenkammbahn, die Touristen nach Höfen brachte.
Tourismus und Freizeitgestaltung in Höfen
Mittels Kabinenbahn kann man in das Alm- und Berggebiet von Höfen schweben. Dieses ist ein möglicher Ausgangspunkt für herrliche Bergwanderungen und Gipfeltouren. Im Gemeindegebiet gibt es mehrere
markierte Wanderwege. Beispielsweise kann man in rund sechs Stunden über den Höhenpanoramaweg Höfen über Wängle nach Lechaschau wandern.
In der Gemeinde gibt es auch Asphalt- und Einsstockbahnen für Stocksportschützen. Des weitern kann man in den Fischgründen der Gemeinde fischen. Im Winter kann man auf der gespurten Langlaufloipe der
Gemeinde seine Runden ziehen und es gibt für die Schiläufer auch rund 15 Kilometer an Schipisten in der Gemeinde. Für Mountainbiker gibt es eine Mountainbikestrecke. Es handelt sich dabei um eine
mittelschwere Strecke. Sie führt vom Parkplatz der Reuttener Seilbahnen auf den Gschwendboden.
Sehenswürdigkeiten von Höfen
Sehr sehenswert ist die Kirche von Höfen. In ihren Ursprüngen stammt sie aus dem Jahr 1692. Die Kirche wurde über die Jahrhunderte mehrmals
umgestaltet und erweitert. Daneben gibt es in der Gemeinde auch eine sehenswerte Kapelle. Diese wurde im Jahr 1876. Sie wurde in den letzten Jahren renoviert. Sehenswert ist auch der
Alpenblumengarten von Höfen. Dieser gilt als einmalig für Tirol. Auf einem Areal von rund 1,5 Hektar findet man rund 600 Pflanzenarten vor. Es handelt sich bei diesem Garten um ein Mekka für
Naturfreunde.