Die Gemeinde Hinterhornbach liegt im
Bezirk Reutte in Tirol und hat rund 90 Einwohner auf einer Fläche von 51 Quadratkilometer und liegt auf einer
Seehöhe von 1.101 Meter. Die Gemeinde Hinterhornbach liegt im hinteren Teil des Hornbachtals, einem Seitental des Lechtals. Die Nachbargemeinden von Hinterhornbach sind Elbingenalp, Elmen, Häselgehr,
Holzau, Vordernhornbach, Weißenbach am Lech und in Deutschland Oberstdorf und Bad Hindelang.
Über die Geschichte von Hinterhornbach
Seit wann es die Gemeinde Hinterhornbach gibt liegt im Dunkeln. Der Legende nach soll die Besiedelung
Die Gemeinde Hinterhornbach liegt im
Bezirk Reutte in Tirol und hat rund 90 Einwohner auf einer Fläche von 51 Quadratkilometer und liegt auf einer
Seehöhe von 1.101 Meter. Die Gemeinde Hinterhornbach liegt im hinteren Teil des Hornbachtals, einem Seitental des Lechtals. Die Nachbargemeinden von Hinterhornbach sind Elbingenalp, Elmen, Häselgehr,
Holzau, Vordernhornbach, Weißenbach am Lech und in Deutschland Oberstdorf und Bad Hindelang.
Über die Geschichte von Hinterhornbach
Seit wann es die Gemeinde Hinterhornbach gibt liegt im Dunkeln. Der Legende nach soll die Besiedelung der Gemeinde jedoch aus dem Allgäu aus eingeleitete worden sein. Diese These wird durch eine
Urkunde bekräftigt, in der es heißt, dass die Herrn von Rettenberg aus Schwaben Höfe in Hinterhornbach dem Kloster Stams übertragen haben. Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem
Jahr 1235.
Der Ort Hinterhornbach unterstand lang Zeit dem Gericht Ehrenberg. In der Gemeindeordnung von 1538 ist festgehalten, dass Hinterhornbach eine Gemeinde des unteren Lechtales war. Über lange Zeit lebte
man in der Gemeinde von der Landwirtschaft. Das Kloster Stams konnte von der Gemeinde allerdings keine Gewinne erzielen, weil das Gebiet für die Landwirschaft nur sehr schlecht geeignet war. Es wuchs
aufgrund der klimatischen Bedingungen kein Getreide und von November bis Jänner ist der Ort ohne direktes Sonnenlicht. Es war daher nur die Viehwirtschaft möglich, die jedoch zu wenig Erträge
brachte. Die Bauern der Gemeinde wurden vom Stift aufgrund diese Umstände freigegeben und auch daher, damit sich das Stift der Verpflichtung der Getreidelieferungen entledigen konnte. Um 1660
errichtete man in der Gemeinde ein Kapelle, die der lieben Frau zum Guten Rat geweiht wurde.
Im Jahr 1768 wurde in Hinterhornbach das erste Schulhaus errichtet. In diesem wurde anfänglich allerdings nur in den Wintermonaten unterrichtet. Das daher, da man die Kinder in den Sommermonaten zum
Arbeiten nach Schwaben schickte.
Unter der bayrischen Herrschaft vereinigte man die Gemeinden Hinterhornbach und Vorderhornbach. Um 1761 erbaute man in der Gemeinde die Kirche im Rokokostil. Im Jahr 1883 wurden Hinterhornbach wieder
eine eigene selbstständige Gemeinde und im Jahr 1891 erfolgte die Erhebung der Gemeinde zu einer eigenen Pfarre.
Freizeitgestaltung in Hinterhornbach
Hinterhornbach ist ein kleines gemütliches Dörfchen in Tirol. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegende Bergwelt. In Hinterhornbach findet man noch die Ursprünglichkeit der
Landschaft. Anfänger im Schisport finden sich in der Gemeinde besonders wohl. Es gibt auch eine Rodelstrecke in der Gemeinde. Im Sommer laden Besucher und auch die Bewohner leichte Wanderungen und
herrliche gut beschilderte Gipfeltouren zum Energietanken ein. Man trifft bei diesen Wanderungen auch auf Wildtiere, wie Gemse oder Steinbock.