Die Gemeinde Elbigenalp liegt inmitten des Lechtals im Bundesland Tirol im Bezirk Reutte. Elbigenalp hat rund 800 Einwohner und eine Größe von 33 km². Der Ort liegt auf 1039 Meter Seehöhe rund 36
Kilometer von der Bezirkshauptstadt Reutte und 30 Kilometer vom Hauptort Lech am Arlberg entfernt und ist für seine Holzschnitzereien über die Grenzen Tirols bekannt. Elbigenalp gliedert sich aus den
Weilern Köglen, Elbigenalp, Untergiblen, Grünau und Obergiblen.
Herkunft der Ortsnamen von Eibigalp
Der Gemeindename Elbigenalp rührt aus dem 15. Jahrhundert her und hieß damals „zu der
Die Gemeinde Elbigenalp liegt inmitten des Lechtals im Bundesland Tirol im Bezirk Reutte. Elbigenalp hat rund 800 Einwohner und eine Größe von 33 km². Der Ort liegt auf 1039 Meter Seehöhe rund 36
Kilometer von der Bezirkshauptstadt Reutte und 30 Kilometer vom Hauptort Lech am Arlberg entfernt und ist für seine Holzschnitzereien über die Grenzen Tirols bekannt. Elbigenalp gliedert sich aus den
Weilern Köglen, Elbigenalp, Untergiblen, Grünau und Obergiblen.
Herkunft der Ortsnamen von Eibigalp
Der Gemeindename Elbigenalp rührt aus dem 15. Jahrhundert her und hieß damals „zu der albigen alben“. Wie es im Westen Tirols üblich war, wurde auch der Ortsname aus Baumnamen und Holznamen gebildet.
Elbigenalp heißt übersetzt „mit Ulmen bewachsene Alpe“.
Der Ortsteil Giblen hat seinen Ursprung im 14. Jahrhundert und ist ein bekannter Flurname im Allgäu. „Gibal“ steht für Kopf und bezeichnet das oberste Ende eines Dorfes. Der im 13. Jahrhundert
erstmals erwähnte Ortsteil Köglen hat seinen Namen aus der mittelalterlichen Bezeichnung für ein uneheliches Kind.
Aus der Chronik von Eibigalp
Elbigenalp, auch als „das Duarf“ bekannt, wurde im Jahre 1488 erstmals urkundlich erwähnt und ist somit die älteste Siedlung des Lechtales. Die Pfarre Lechtal, welche ihren Sitz schon immer in
Elbigenalp hatte, scheint erstmals im Jahre 1312 urkundlich auf.
Das Wappen von Elbigenalp zeigt eine grüne Ulme auf einem schwarzen Dreiberg und einem silbernen Hintergrund. Es wurde im Jahre 1972 der Gemeinde verliehen.
Tourismus in Elbigenalp
Elbigenalp liegt inmitten des Lechtales, welches Sommer wie Winter ein Urlaubsparadies darstellt. Das
Wandern in
Tirol ist in der Umgebung von Elbigenalp für Anfänger und Profibergsteiger ein besonderes Erlebnis.
Wer mit dem Mountainbike die Berge erklimmen will, hat auf vielen Routen die Möglichkeit dazu. Außerdem kann man beim Tennis, im Freischwimmbad, beim Fahrrad fahren und Paragleiten oder beim
Luftgewehrschießen und Kreislauftraining seinen Hobbys nachgehen. Für musisch Interessierte besteht die Möglichkeit, an Holzschnitzkursen und an Kunstkursen teilzunehmen.
Im Winter bietet das
Skigebiet Jöchelspitze Lechtaler Bergbahnen Ski- und Snowboardvergügen für die ganze Familie. Es
stehen aber auch präperierte Loipen, ein Eislaufplatz, Eisstockbahnen, eine beleuchtete Rodelbahn und 20 Kilometer Winterwanderwege zur Verfügung.
Kunst und Kultur in Elbigenalp
Elbigenalp ist ein Schnitzerdorf und gilt als kulturelle Hochburg des Tiroler Lechtales. Zahlreiche Schnitzateliers und die Fachhochschule für Kunsthandwerk zeugen von der großen Bedeutung der
Schnitzkunst in Elbigenalp.
Anna Stainer Knittel, besser bekannt als „Geierwally“, war hier beheimatet und ist die Vorlage für das gleichnamige Theaterstück, welches jedes Jahr in der Bernhardschlucht aufgeführt wird. Aber
nicht nur die „Geierwally“ wird hier aufgeführt, auch viele Konzerte werden auf dieser Freilichtbühne gegeben.