Strassen ist eine Gemeinde im
Bezirk Lienz, im österreichischen Bundesland Tirol. Auf einer Gesamtfläche von 17 km² zählt die Gemeinde Strassen rund 900
Einwohner und liegt am Schwemmkegel des Thurnbachs im Pustertal. Zur Gemeinde Strassen gehören die Ortschaften Heising, Bichl, Bach, Strassen, Messensee, Hof, Tassenbach, Fronstadel und Hintenburg.
Nachbargemeinden sind Abfaltersbach, Außervillgraten, Heinfels und Kartitsch.
Aus der Geschichte der Gemeinde Strassen
Es gibt Vermutungen darüber, dass das Gebiet der heutigen Gemeinde Strassen in Tirol bereits zur Römerzeit besiedelt
Strassen ist eine Gemeinde im
Bezirk Lienz, im österreichischen Bundesland Tirol. Auf einer Gesamtfläche von 17 km² zählt die Gemeinde Strassen rund 900
Einwohner und liegt am Schwemmkegel des Thurnbachs im Pustertal. Zur Gemeinde Strassen gehören die Ortschaften Heising, Bichl, Bach, Strassen, Messensee, Hof, Tassenbach, Fronstadel und Hintenburg.
Nachbargemeinden sind Abfaltersbach, Außervillgraten, Heinfels und Kartitsch.
Aus der Geschichte der Gemeinde Strassen
Es gibt Vermutungen darüber, dass das Gebiet der heutigen Gemeinde Strassen in Tirol bereits zur Römerzeit besiedelt war. Ein römischer Meilenstein an der Bundesstraße sowie der Name „Römerstollen“
deuten darauf hin. Weiters gibt es Sagen über den Untergang von Messa. Der mächtige Schuttkegel auf der Heisinger Höhe soll angeblich aufgrund von gewaltigen Schottermassen und Tauwasser entstanden
sein, die eine Abdämmung durchbrochen haben und Messa verschüttet und zerstört haben.
Daraufhin bildete sich ein Stausee ab Hof gegen Tassenbach. Anfang des 14. Jahrhunderts, im Jahre 1305 wurde eine jährliche Stellung von rund 2000 Fischen in einer Urkunde von Otto Stolz erwähnt.
Dieser Stausee trocknete jedoch in den folgenden Jahrhunderten aus. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in der Ortschaft Tessenberg Schwefelkiesbergbau betrieben.
Sehenswertes in der Gemeinde Strassen
Zu den schönsten Bauwerken in der Gemeinde Strassen zählt die Pfarrkirche zum Heiligen Apostel Jakobus des Älteren. Bereits um das Jahr 1293 stand eine Kirche auf dem heutigen Platz der örtlichen
Pfarrkirche. Im Jahre 1455 wurde die Kirche im gotischen Stile neugebaut. Gegen 1770 ließ Kurat Josef Schwaiger die gotischen Fresken übertünchen und die Kirche „entgotisieren“. Gegen Mitte des 20.
Jahrhunderts wurden die prachtvollen gotischen Fresken wieder entdeckt und freigelegt.
Besonders sehenswert ist auch die Filialkirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit, die im Jahre 1638 von einer Kapelle zu einer wunderschönen Filialkirche ausgebaut wurde. Die herrlichen Fresken stammen
vom Brixner Hofmaler Franz Anton Zeiller. Daneben gibt es noch zahlreiche Wegkreuze und Kapellen mit einer Vielzahl an Gemälden im Inneren, die besonders sehenswert sind.