St. Veit in Defereggen ist eine Gemeinde im
Bezirk Lienz, im österreichischen Bundesland Tirol. Auf einer Gesamtfläche von 61 km² zählt Sankt Veit in
Defereggen rund 800 Einwohner und liegt im Defereggental in Osttirol. Weitere Ortschaften sind Bruggen, Görtschach, Gassen, Gritzen, Gsaritzen und Moos. Nachbargemeinden sind St. Jakob in Defereggen,
Hopfgarten in Defereggen, St. Veit an Virgen, Matrei in Osttirol sowie Außervillgraten und Innervillgraten im Pustertal.
Aus der Geschichte der Gemeinde Sankt Veit in Defereggen
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die heutige Gemeinde Sankt
St. Veit in Defereggen ist eine Gemeinde im
Bezirk Lienz, im österreichischen Bundesland Tirol. Auf einer Gesamtfläche von 61 km² zählt Sankt Veit in
Defereggen rund 800 Einwohner und liegt im Defereggental in Osttirol. Weitere Ortschaften sind Bruggen, Görtschach, Gassen, Gritzen, Gsaritzen und Moos. Nachbargemeinden sind St. Jakob in Defereggen,
Hopfgarten in Defereggen, St. Veit an Virgen, Matrei in Osttirol sowie Außervillgraten und Innervillgraten im Pustertal.
Aus der Geschichte der Gemeinde Sankt Veit in Defereggen
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die heutige Gemeinde Sankt Veit in Defereggen bereits im Jahre 1313. Doch historische Funde beweisen die noch frühere Besiedelung des Gebietes von Sankt Veit in
Defereggen. Im frühen Mittelalter kamen slawische Völker in das Defereggental und machten dieses Gebiet urbar. Durch das Einwandern der Bajuwaren wurden die Slawen immer mehr verdrängt.
Von der ersten urkundlichen Erwähnung Anfang des 14. Jahrhunderts bis in das 18. Jahrhundert gehörte das heutige Sankt Veit in Defereggen sowohl kirchlich als auch politisch zum Erzbistum Salzburg.
Aus den Urbaren, den Verzeichnissen der Güter und Abgaben, geht hervor, dass die Menschen vor allem von der Viehzucht und vom Getreideanbau lebten.
Sehenswertes in der Gemeinde Sankt Veit in Defereggen
Besonders sehenswert in der Gemeinde Sankt Veit in Defereggen ist die örtliche gotische Pfarrkirche, die schon im Jahre 1313 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im 18. Jahrhundert wurde das
Kirchenschiff teilweise abgerissen und durch ein Größeres ersetzt. Lediglich das Presbyterium und der Turm sind von der alten gotischen Kirche erhalten geblieben. Zu den bedeutendsten Kostbarkeiten
der Kirche zählen die mittelalterlichen Fresken aus dem frühen 15. Jahrhundert.
Neben der prachtvollen gotischen Kirche kann man auch die Kapelle „zum Heiligen Florian“ in Bruggen, die Kapelle „Mariä Heimsuchung“ in Zotten, die Kapelle „zur Schmerzhaften Muttergottes“ in Moos
sowie eine Vielzahl an Denkmälern und Bildstöcken in Sankt Veit besichtigen. Sankt Veit im bekannten Defereggental ist wegen seiner einzigartigen geografischen Lage ein beliebter Urlaubsort im Sommer
und im Winter.