Im Schatten des höchsten Berges Österreichs liegt, auf einer Seehöhe von 1.384 Metern, die mit knapp 181 km² flächenmäßig drittgrößte Gemeinde Osttirols, Kals am Großglockner. Die Gemeinde in den
Hohen Tauern gehört zum politischen
Bezirk Lienz und liegt rund 30 km nordnordwestlich der Bezirkshauptstadt. Bedingt durch die Nähe zum Bergsteigerparadies
Großglockner, spielt seit vielen Jahren der Tourismus eine ebenso große Rolle in der rund 1300 Einwohner zählenden Gemeinde wie die
Landwirtschaft.
Historisches über Kals am Großglockner:
Die Geschichte der Osttiroler Gemeinde
Im Schatten des höchsten Berges Österreichs liegt, auf einer Seehöhe von 1.384 Metern, die mit knapp 181 km² flächenmäßig drittgrößte Gemeinde Osttirols, Kals am Großglockner. Die Gemeinde in den
Hohen Tauern gehört zum politischen
Bezirk Lienz und liegt rund 30 km nordnordwestlich der Bezirkshauptstadt. Bedingt durch die Nähe zum Bergsteigerparadies
Großglockner, spielt seit vielen Jahren der Tourismus eine ebenso große Rolle in der rund 1300 Einwohner zählenden Gemeinde wie die
Landwirtschaft.
Historisches über Kals am Großglockner:
Die Geschichte der Osttiroler Gemeinde dürfte wahrscheinlich bis in frühchristliche Zeit zurückreichen. Funde belegen, dass bereits in Altsteinzeit im heutigen Gemeindegebiet gesiedelt wurde. In
späterer Folge waren es zunächst die Kelten und dann die Römer, die Kals wegen seiner Verkehrsverbindung in den Pinzgau schätzten. Im frühen Mittelalter wurden die Römer größtenteils von Bayern und
Slawen vertrieben, die sich dann auch in der Region niederließen. Trotzdem konnten sich vor allem in hohen Wirtschaftspositionen die Römer noch lange halten. Jahrhunderte später, genauer gesagt im
Jahre 1197, erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde Kals.
Im 16. Jahrhundert wurde in den Bergen Kupfer gefunden und brachte so mit dem Kupferabbau einen neuen Wirtschafszweig in die Region, der jedoch schon nach kurzer Zeit wieder zum Erliegen kam. 1809,
im Rahmen des Tiroler Freiheitskampfes, schlossen sich 150 Kalser unter der Leitung von Rupert Groder den Aufständischen rund um Andreas Hofer an. Bereits wenige Jahre später begann mit dem Einsetzen
der ersten Tourismuswellen nach Kals ein neues Zeitalter für die Gemeinde am Fuße der Hohen Tauern. Ausschlaggebend dafür war nicht zuletzt die Erstbesteigung des Großglockners im Jahr 1855, was in
der Folge zahlreiche Bergsteiger nach Kals lockte.
Sehenswertes in Kals am Großglockner:
An Attraktionen mangelt es der Gemeinde im Nationalpark Hohe Tauern ganz sicher nicht. Neben zahllosen anderen sehenswerten Zielen sind es vor allem die vielen Kirchen und Kapellen, die sich über das
gesamte Ortsgebiet verteilen. Die größte davon ist die Pfarrkirche von Kals im Ortsteil Ködnitz. Sie ist dem Ortsheiligen St. Rupert geweiht und wurde bereits 1274 erstmals erwähnt. Damals war das
Gotteshaus im gotischen Stil erbaut, zwischen 1744 und 1770 wurde der Bau nach und nach barockisiert. Am angrenzenden Friedhof erinnert ein Denkmal an alle bisher am „König der Ostalpen“
verunglückten Touristen.
Eine weitere Sehenswürdigkeit von Kals sind die Stockmühlen, die bestens restauriert heute noch genauso Korn mahlen wie vor Hunderten von Jahren. Sie sind an den Südwesthängen des Großglockners zu
finden. Weiters erwarten den Besucher auch noch die Naturschönheiten der Dabaklamm und des Schleierwasserfalles, der Ökopfad für Kinder und der Öko-Alpinlehrweg.
Sport und Freizeit in Kals am Großglockner:
Neben den unterschiedlichen Arten, den „König der Ostalpen“, wie der 3.798 Meter hohe Großglockner auch noch genannt wird, zu erklimmen, werden in Kals auch für weniger mutige Zeitgenossen einige
Aktivitäten angeboten. Im Sommer reicht die Palette dabei vom Radfahren übers Rafting bis hin zum Trekking und Wandern, Wintersportler sind auf den Langlaufloipen, bei Schneeschuhwanderungen oder im
neu eingerichteten großen
Skigebiet Kals am Großglockner auf jedem Fall goldrichtig.