St. Johann in Tirol ist eine Marktgemeinde im Tiroler
Bezirk Kitzbühel. Die Marktgemeinde Sankt Johann hat etwa 8.600 Einwohner und liegt mit einer Fläche
von 60 Quadratkilometer am Fuße des Kaisergebirges und des Kitzbühler Horn. Zur Gemeinde St. Johann/Tirol gehören 18 Ortsteile, darunter Apfeldorf, Fricking, Scheffau und Winkl Sonnseite.
Aus der Geschichte von St. Johann in Tirol:
St. Johann in Tirol wurde bereits im 4. Jahrhundert vor Christus durch den keltischen Stamm der Ambisontier besiedelt, die in den umliegenden Bergen Kupferbergbau betrieben. Im Jahre 15 vor
St. Johann in Tirol ist eine Marktgemeinde im Tiroler
Bezirk Kitzbühel. Die Marktgemeinde Sankt Johann hat etwa 8.600 Einwohner und liegt mit einer Fläche
von 60 Quadratkilometer am Fuße des Kaisergebirges und des Kitzbühler Horn. Zur Gemeinde St. Johann/Tirol gehören 18 Ortsteile, darunter Apfeldorf, Fricking, Scheffau und Winkl Sonnseite.
Aus der Geschichte von St. Johann in Tirol:
St. Johann in Tirol wurde bereits im 4. Jahrhundert vor Christus durch den keltischen Stamm der Ambisontier besiedelt, die in den umliegenden Bergen Kupferbergbau betrieben. Im Jahre 15 vor Christus
erobern die Römer den Ostalpenraum und das Leukental gehört nun zur römischen Provinz Noricum. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches die Region im Zuge der Völkerwanderung und durch die
Sesshaftwerdung des germanischen Stammes der Bajuwaren im 7. Jahrhundert zum Herzogtum Bayern.
Bereits im 8. Jahrhundert errichteten die Missionare in der Nachfolge des heiligen Rupert von Salzburg in der Gegend von Sankt Johann eine Taufkirche, die dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht war
und von der sich der Name des Ortes ableitet. Durch die Eröffnung des Kupfer-und Silberbergbaues im Jahre 1540 am Rerobichl erlangte der Ort großen Reichtum. Im 17. Jahrhundert war der
Heilig-Geist-Schacht mit über 780 Metern der tiefste Schacht der Erde. Der Bergbau hielt noch bis in das 18. Jahrhundert an.
Sehenswürdigkeiten in St. Johann in Tirol:
In den Jahren 1723 - 1728 wurde die Dekanatspfarrkirche Maria Himmelfahrt anstatt einer durch Blitzschlag und Hochwasser baufällig gewordenen gotischen Kirche errichtet. Sie steht mit ihrer
einheitlichen Ausstattung am Beginn des Hochbarock im Tiroler Unterland. Alle Altarbilder stammen vom Hofmaler der Salzburger Erzbischöfe, Jacob Zanussi.
Die Einsiedelei wurde 1696 als Kartause am Fuße des Niederkaisers errichtet und war bis Ende 1998 von Eremiten bewohnt, die sich ursprünglich ihren Lebensunterhalt mit einer kleinen Buchbinderei
verdienten und von den Almosen frommer Pilger lebten. An die Einsiedelei ist eine beliebte Wallfahrtskapelle angebaut, die in einem barocken Säulenaltar die Kopie des Gnadenbildes "Maria Blut" von Ré
in Norditalien zeigt.
Freizeitangebote in St. Johann in Tirol:
Besondere Bedeutung im Fremdenverkehr hat St. Johann in Tirol als Wintersportort. Das
Schigebiet St. Johann Oberndorf
Eichendorf lässt keine Wünsche offen. Aber auch Rodelbahnen, Eislaufplätze und Loipen tragen dazu bei, dass St. Johann in Tirol ein so beliebter Wintersportort ist.
Im Sommer kommen Wanderer und Radfahrer auf ihre Kosten. Ein Reitstall, Tennisplätze, ein Schießstand für Bogenschützen und vieles mehr tragen dazu bei, dass beim Gast keine Langeweile aufkommt.