Kössen ist eine österreichische Gemeinde auf 588 Metern Seehöhe im
Bezirk Kitzbühel mit einer Größe von 69 Quadratkilometern. Die Gemeinde
Kössen liegt im Tiroler Land in Österreich, eingegrenzt von den Chiemgauer Alpen und dem Kaisergebirge. Die Gemeinde Kössen besteht aus 36 Ortschaften, darunter Blaik, Erlengrund, Fritzing,
Kranebittau, und Wiesenweg. Kössen ist ein zweisaisonaler Fremdenverkehrsort.
Aus der Geschichte von Kössen:
Durch den Pass Klobenstein bildete Kössen bereits in Urzeiten eine Route ins bayrische Aschau. Eine auf Kössener Gemeindegebiet
Kössen ist eine österreichische Gemeinde auf 588 Metern Seehöhe im
Bezirk Kitzbühel mit einer Größe von 69 Quadratkilometern. Die Gemeinde
Kössen liegt im Tiroler Land in Österreich, eingegrenzt von den Chiemgauer Alpen und dem Kaisergebirge. Die Gemeinde Kössen besteht aus 36 Ortschaften, darunter Blaik, Erlengrund, Fritzing,
Kranebittau, und Wiesenweg. Kössen ist ein zweisaisonaler Fremdenverkehrsort.
Aus der Geschichte von Kössen:
Durch den Pass Klobenstein bildete Kössen bereits in Urzeiten eine Route ins bayrische Aschau. Eine auf Kössener Gemeindegebiet gefundene
Lappenaxt aus der Bronzezeit belegt die frühe Nutzung dieses Passweges. Im Jahre 1160 wird der Name Kössen erstmals urkundlich erwähnt, wobei das Kirchengebäude seine Wurzeln im 8. Jahrhundert haben
soll.
Wie im Tiroler Unterland üblich, regte der Bergsegen von Schwaz auch in anderen Regionen dazu an, nach Erzen zu graben. In Kössen wurde Blei und Eisen gefunden und geschürft. Im Jahre 1549 wurde der
„Kössentaler Berg- und Schmelzwerkshandel“ gegründet, der sich vor allem auf die Verarbeitung von Metallen spezialisierte. Eine Hütte wurde auch in Kössen im Ortsteil Hütten betrieben. Diese
Eisenhütte war bis ins 19. Jahrhundert aktiv. Daneben wurde auch Draht industriell gefertigt, die Produktion wurde 1880 eingestellt und Kössen wurde wieder zur reinen Agrargemeinde. Nach dem zweiten
Weltkrieg entwickelte sich Kössen zur Tourismusgemeinde.
Sehenswürdigkeiten in Kössen:
Die "Pfarrkirche zum heiligen Petrus und Paulus" ist ein stolzes Baudenkmal des Ortes und zugleich einer der wichtigsten Sakralbauten des Tiroler
Unterlandes. Im Jahre 1197 ist erstmals eine Kirche zum "heiligen Petrus" in Kössen belegbar und Anfang des 16.Jahrhunderts wurde die Kirche im spätgotischen Stil neu erbaut. Im Laufe der Zeit
entsprach aber offenbar das schmale gotische Gotteshaus nicht mehr den durch die stark angewachsene Bevölkerung gestellten Ansprüchen, so dass man sich im Jahre 1719 zu einem weiteren Neubau im
barocken Stil entschloss.
Südöstlich vom Dorf unter dem Schnappenstein ist eine Felswand die den Namen "Herrenhauswand" trägt. Die dort befindlichen Mauerreste sind die Ruinen einer sogenannten Höhlenburg aus dem 13.
Jahrhundert. Bodenfunde unterhalb der Ruinen zeigen, dass dort adelige Menschen lebten. Die Höhlenburg kann nur mit einem Führer besucht werden.
Ein besonderes Kunstwerk aus dem 17. Jahrhundert stellt der Lederer Herrgott dar. Die Herkunft des überlebensgroßen Kruzifix ist historisch nicht einwandfrei nachzuweisen. Auch der Künstler ist nicht
bekannt. Immer wieder aber wird die Sage erwähnt, der Herrgott wäre in Pfaffenschwendt bei Fieberbrunn von einem Bauern aus dem Kohletal in der Ortschaft Schwendt erworben worden.
Der Korpus des Herrgotts ist zirka 3 Meter hoch und das Gewicht beträgt mehr als 200 Kilogramm.
Freizeitangebote in Kössen:
Im Winter liegt das
Schigebiet Kössen direkt vor der Haustüre. Auch mehrere Langlaufloipen und Rodelbahnen stehen den Wintersportlern zur
Verfügung.
Im Sommer bietet Kössen ein sehr vielfältiges Angebot. Wandern und Radfahren machen durch das weitläufige Wegenetz besonders viel Spaße. Ein Golfplatz ist vorhanden, eine Wildwasser-und Raftingbasis
ebenso. Drachenflieger und Fallschirmspringer finden hier beste Bedingungen vor.