Die Gemeinde Schwendt gehört zum
Bezirk Kitzbühel und liegt im Bundesland Tirol auf 702 Metern Höhe in der Wanderregion Kaiserwinkl. Die
Gemeinde hat etwa 800 Einwohner und eine Fläche von 31 Quadratkilometern. Höchster Punkt der Gemeinde Schwendt ist der Feldberg mit 1.813 m Höhe.
Aus der Geschichte von Schwendt:
Durch den Pass Klobenstein bildete Schwendt bereits in Urzeiten eine Route ins bayrische Aschau. Eine auf Schwendter Gemeindegebiet gefundene Lappenaxt aus der Bronzezeit belegt die frühe Nutzung
dieses Passweges. Im Jahre 1160 wird der Name Schwendt erstmals
Die Gemeinde Schwendt gehört zum
Bezirk Kitzbühel und liegt im Bundesland Tirol auf 702 Metern Höhe in der Wanderregion Kaiserwinkl. Die
Gemeinde hat etwa 800 Einwohner und eine Fläche von 31 Quadratkilometern. Höchster Punkt der Gemeinde Schwendt ist der Feldberg mit 1.813 m Höhe.
Aus der Geschichte von Schwendt:
Durch den Pass Klobenstein bildete Schwendt bereits in Urzeiten eine Route ins bayrische Aschau. Eine auf Schwendter Gemeindegebiet gefundene Lappenaxt aus der Bronzezeit belegt die frühe Nutzung
dieses Passweges. Im Jahre 1160 wird der Name Schwendt erstmals urkundlich erwähnt, wobei das Kirchengebäude seine Wurzeln im 8. Jahrhundert haben soll.
Wie im Tiroler Unterland üblich, regte der Bergsegen von Schwaz auch in anderen Regionen dazu an, nach Erzen zu graben. Im Gebiet um Schwendt wurde Blei und Eisen gefunden und geschürft. Im Jahre
1549 wurde der „Kössentaler Berg- und Schmelzwerkshandel“ gegründet, der sich vor allem auf die Verarbeitung von Metallen spezialisierte. Eine Hütte wurde auch in Schwendt betrieben. Diese Eisenhütte
war bis ins 19. Jahrhundert aktiv. Daneben wurde auch Draht industriell gefertigt, die Produktion wurde 1880 eingestellt und Schwendt wurde wieder zur reinen Agrargemeinde. Nach dem zweiten Weltkrieg
entwickelte sich Schwendt zur Tourismusgemeinde.
Sehenswürdigkeiten in Schwendt:
Die "Pfarrkirche zum heiligen Petrus und Paulus" ist ein stolzes Baudenkmal und zugleich einer der wichtigsten Sakralbauten des Tiroler Unterlandes. Im Jahre 1197 ist erstmals eine Kirche zum
"heiligen Petrus" in Schwendt belegbar und Anfang des 16.Jahrhunderts wurde die Kirche im spätgotischen Stil neu erbaut. Im Laufe der Zeit entsprach aber offenbar das schmale gotische Gotteshaus
nicht mehr den durch die stark angewachsene Bevölkerung gestellten Ansprüchen, so dass man sich im Jahre 1719 zu einem weiteren Neubau im barocken Stil entschloss.
In der Nähe des Dorfes unter dem Schnappenstein ist eine Felswand die den Namen "Herrenhauswand" trägt. Die dort befindlichen Mauerreste sind die Ruinen einer sogenannten Höhlenburg aus dem 13.
Jahrhundert. Bodenfunde unterhalb der Ruinen zeigen, dass dort adelige Menschen lebten. Die Höhlenburg kann nur mit einem Führer besucht werden.
Ein besonderes Kunstwerk aus dem 17. Jahrhundert stellt der Lederer Herrgott dar. Die Herkunft des überlebensgroßen Kruzifix ist historisch nicht einwandfrei nachzuweisen. Auch der Künstler ist nicht
bekannt. Immer wieder aber wird die Sage erwähnt, der Herrgott wäre bei Fieberbrunn von einem Bauern aus dem Kohletal erworben worden. Der Korpus des Herrgotts ist zirka 3 Meter hoch und das Gewicht
beträgt mehr als 200 Kilogramm.
Freizeitangebote in Schwendt:
Im Winter liegt das
Schigebiet Kössen direkt vor der Haustüre. Auch mehrere Langlaufloipen und Rodelbahnen stehen den Wintersportlern zur
Verfügung.
Im Sommer bietet Schwendt ein sehr vielfältiges Angebot. Wandern und Radfahren machen durch das weitläufige Wegenetz besonders viel Spaße. Ein Golfplatz ist vorhanden, eine Wildwasser-und
Raftingbasis ebenso. Drachenflieger und Fallschirmspringer finden hier beste Bedingungen vor.