Am Fuße des Bergisels erstreckt sich die Katastralgemeinde Wilten. Der Stadtteil Wilten beinhaltet wiederum die Ortsteile Wiltenberg, Mentlberg und Sieglanger. Die Triumphpforte gilt als die Grenze
zur inneren Stadt. Im Jahr 1904 wurde Wilten in die Stadt Innsbruck eingemeindet
Aus der Geschichte von Wilten:
Eine erste Besiedelung des Großraums Innsbruck wurde in der jüngeren Steinzeit nachgewiesen. Forscher entdeckten in Wilten 152 Gräber aus der Zeit um 1300 vor Christus.
Als die Römer Tirol in ihrer Macht hatten, errichteten sie in Wilten die
Am Fuße des Bergisels erstreckt sich die Katastralgemeinde Wilten. Der Stadtteil Wilten beinhaltet wiederum die Ortsteile Wiltenberg, Mentlberg und Sieglanger. Die Triumphpforte gilt als die Grenze zur inneren Stadt. Im Jahr 1904 wurde Wilten in die Stadt Innsbruck eingemeindet
Aus der Geschichte von Wilten:
Eine erste Besiedelung des Großraums Innsbruck wurde in der jüngeren Steinzeit nachgewiesen. Forscher entdeckten in Wilten 152 Gräber aus der Zeit um 1300 vor Christus.
Als die Römer Tirol in ihrer Macht hatten, errichteten sie in Wilten die Straßenstation namens Veldidena. Durch die besondere Lage war der Ortsteil ein zentraler Punkt an der römischen Brennerroute. Im Jahre 300 nach Christus wurde es aus politischer Sicht notwendig, Veldidena in ein Militärlager umzubauen. Die Grenzen wurden immer stärker bedroht und so bauten die Römer eine imposante Schutzanlage.
Archäologische Funde enthüllten Mauern mit einer Stärke von 2,5 Metern. An den Ecken war jeweils ein quadratischer Turm erbaut mit einer Seitenlänge von acht Metern. Der Innenhof des militärischen Lagers hinter diesen Festungsmauern hatte die Maße 30 Meter mal 60 Meter. Um 600 wurde diese pompöse Anlage von den Bajuwaren erobert und teilweise zerstört.
In den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts übersiedelte die Glockengießerei Grassmayr vom Ötztal nach Innsbruck/Wilten. Bis heute genießt die Firma Grassmayr einen weltweit anerkannten Ruf. Mit der Entwicklung der Infrastruktur entwickelte sich auch das Erscheinungsbild von Wilten. Anfangs sehr bäuerlich, entstanden mit dem Bau der Arlbergbahn und des Westbahnhofes Innsbruck Viertel, mit modernerem und städtischem Charakter.
In der heutigen Zeit ist Wilten ein wichtiger Ausgangspunkt zahlreicher Verkehrswege wie beispielsweise die Brenner Bundesstraße, der Stubaitalbahn und der Mittelgebirgsbahnen.
Stift Wilten:
Das Stift Wilten liegt nahe der Auffahrt auf die alte Brennerstraße. Einer Sage nach soll der Riese Haymon im 9. Jahrhundert das Stift gegründet haben. 1644 wollte man dieser Sage nachgehen und stellte Grabungen unter der damals noch romanischen Kirche an, in der Hoffnung Haymons Gebeine zu finden. Doch anstatt den Gebeinen, stürzte der Turm auf die Kirche, welche somit neu erbaut werden musste. Knapp vor der Fertigstellung stürzte das Dachgewölbe ein und somit verzögerte sich das Bauende um zehn Jahre.
Bis 1180 waren die Wiltener Chorherren im Besitz des Stiftes und der umliegenden Ländereien, die bis an den Inn reichten. Die Andechser Grafen besaßen auf der linken Seite des Inns schon eine Marktsiedlung mit dem Namen Inspruk. Durch ein Tauschgeschäft wurde 1180 Innsbruck neu gegründet und war damals das Gebiet, wo sich heute die Altstadt befindet.
Ein weiterer bedeutender Bau in Wilten, war die von Franz de Paula Penz 1756 errichtete Basilika.
Die älteste Kirche von Innsbruck befindet sich ebenfalls in Wilten. Es ist die Rundkirche St. Barholomä. Die Kirche wurde im Krieg vollkommen zerstört und 1980 wieder aufgebaut.
Für Personen, die gerne interessante musikalische und kulturelle Veranstaltungen besuchen, sind im Kulturgasthaus Bierstindl genau richtig. Dort werden in angenehmer, legerer Atmosphäre Jazzkonzerte, Theateraufführungen und vieles mehr zum Besten gegeben.