Innsbruck-Vill liegt am Abhang einer Mittelgebirgsterrasse südlich vom Innsbrucker Zentrum auf 817 Metern Höhe. In Vill fließt der Viller Bach mit dem aus Igls kommenden 5 Kilometer langen Ramsbach
zusammen. 1,5 Kilometer nördlich von Vill liegt der bekannte Wintersportort Igls, welcher ebenfalls ein Stadtteil von Innsbruck ist. 1942 wurde Vill nach Innsbruck eingemeindet.
Aus der Geschichte von Vill:
Das Gebiet um Vill ist bereits seit der La-Tene-Zeit besiedelt. Hier lebten die Illyrer, was Funde aus jener Zeit belegen. Aus der Merowinger Zeit
finden sich weitere einzelne Funde in
Innsbruck-Vill liegt am Abhang einer Mittelgebirgsterrasse südlich vom Innsbrucker Zentrum auf 817 Metern Höhe. In Vill fließt der Viller Bach mit dem aus Igls kommenden 5 Kilometer langen Ramsbach
zusammen. 1,5 Kilometer nördlich von Vill liegt der bekannte Wintersportort Igls, welcher ebenfalls ein Stadtteil von Innsbruck ist. 1942 wurde Vill nach Innsbruck eingemeindet.
Aus der Geschichte von Vill:
Das Gebiet um Vill ist bereits seit der La-Tene-Zeit besiedelt. Hier lebten die Illyrer, was Funde aus jener Zeit belegen. Aus der Merowinger Zeit
finden sich weitere einzelne Funde in diesem Gebiet, reichere Gräberfunde datieren im 9. Jahrhundert nach Christus. Der Name hat eine romanische Sprachwurzel. 1251 wurde die "villa Ville" erstmals in
einer Urkunde genannt. Daraus leitete sich der heutige Name des Dorfes ab. Das Viller Moor, welches einst ein See war, wurde im Jahre 1328 vom Tiroler Landesfürsten als Bezahlung für die Ausrichtung
der Hochzeitsfeier dem Stift Wilten übertragen. 1808 unter bayrischer Herrschaft wurde der See von der bayrischen Regierung an die Gemeinde Vill verkauft, die ihn trocken legte und so für die
Landwirtschaft nutzbar machte. Vill konnte seinen ländlichen Charakter bis heute bewahren.
Sehenswürdigkeiten in und um Vill:
Zu den Sehenswürdigkeiten von Vill gehört die Pfarrkirche des Stadtteils. Im Jahre 1397 wurde erstmals eine Kirche in Vill urkundlich erwähnt, welche den Heiligen Albuin, Ingenuin und Martin geweiht
war. Das Gotteshaus wurde 1751 vom gotischen Stil in den Rokokostil umgebaut und mit feinen Gipsstuckaturen ausgestattet. Bei einer Renovierung fand man ein spätgotisches Fresko, welches aber wieder
verdeckt wurde, um den Eindruck der Rokoko Kirche nicht zu zerstören.
In der Nähe von Vill befindet sich
Igls. Hier befindet sich das Wallfahrtskirchlein Heiligwasser in 1240 Metern Höhe am Patscherkofel. Im
Jahre 1651 brachte ein aus Igls gebürtiger Absamer Schmied, dem hier in seiner Jugend schon eine Muttergottes erschienen war, ein stummes Kind hierher. Dieses konnte plötzlich sprechen. So entstand
eine rege Wallfahrt, die im Jahre 1662 zum Bau der Wallfahrtskirche führte. Der Name "Heiligwasser" kommt von der danebenliegenden Quelle.