Innsbruck-Reichenau liegt im Osten der Landeshauptstadt Innsbruck. Im Jahre 1904 wurde der Stadtteil Reichenau der Stadt Innsbruck eingemeindet.
Aus der Geschichte von Reichenau:
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1288. Im 15. Jahrhundert wurde das Gebiet, wahrscheinlich durch Brandrodung, urbar gemacht. Vor 1510 wurde ein Gutshof hier errichtet, der bis
1665 für die Versorgung des Hofes des Landesfürsten in Innsbruck zuständig war. Im Jahre 1902 kaufte die Stadt Innsbruck diesen Hof und führte den landwirtschaftlichen Betrieb bis in das
Innsbruck-Reichenau liegt im Osten der Landeshauptstadt Innsbruck. Im Jahre 1904 wurde der Stadtteil Reichenau der Stadt Innsbruck eingemeindet.
Aus der Geschichte von Reichenau:
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1288. Im 15. Jahrhundert wurde das Gebiet, wahrscheinlich durch Brandrodung, urbar gemacht. Vor 1510 wurde ein Gutshof hier errichtet, der bis 1665 für die Versorgung des Hofes des Landesfürsten in Innsbruck zuständig war. Im Jahre 1902 kaufte die Stadt Innsbruck diesen Hof und führte den landwirtschaftlichen Betrieb bis in das Jahr 1950.
Zwischen 1941 und 1945 bestand hier ein Konzentrationslager. Der ursprüngliche Zweck als Auffanglager für italienische Arbeitskräfte wurde bald geändert und es wurde in ein Arbeitserziehungslager daraus gemacht. Gegen Ende des Krieges wurden hier auch politische Häftlinge gefangen gehalten. Insgesamt waren rund 8.500 Personen hier inhaftiert, nachweislich 130 Personen fanden durch unmenschliche Behandlung den Tod oder wurden ermordet. Heute erinnert ein Gedenkstein an die Opfer des Lagers Reichenau.
Von 1925 bis 1947 befand sich hier der erste Innsbrucker Flughafen, der dann in die Höttinger Au übersiedelte. Im der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann in Reichenau eine rege Bautätigkeit, um den Wohnungsmangel nach dem zweiten Weltkrieg zu mildern.
Sehenswürdigkeiten in Reichenau:
Zu den Sehenswürdigkeiten in Reichenau gehört die Pauluskirche. Sie wurde im Jahre 1959 erbaut, um dem neu entstandenen Stadtteil Reichenau eine Pfarrkirche zu geben. Die Kirche wird auch als Landesgedächtniskirche St. Paul bezeichnet.
Das 500 Jahre alte Denkmal "Rosssprung" besteht aus zwei zirka 12 Meter auseinander liegenden Steinen an einem Fahrweg, der in der Verlängerung der Pradler Amthorstraße in die Egerdachstraße mündet. Graf von Sternberg, ein Edelknabe Erzherzog Sigmunds des Münzreichen, soll hier bei einem Ritt von Schloss Ambras sein Pferd so angespornt haben, dass es zirka 12 Meter über einen Graben sprang. Schon damals hieß das Grundstück "Rosssprung". Eine Straße in der Nähe heißt noch "Am Rosssprung".