Der Luftkurort Igls ist ein Stadtteil von Innsbruck und liegt südlich der Landeshauptstadt, eingebettet in große Waldstücke. Igls hatte seine Glanzzeiten sicher in der Zeit der Olympischen
Winterspiele. Heute ist die Gemeinde ein beliebtes Urlaubsziel speziell für Kurgäste.
Aus der Geschichte von Igls
Igls wurde im Jahre 1273 erstmals urkundlich erwähnt mit dem Namen „Ygls“. Igls, auf einer Höhe von 870 Metern gelegen, war damals rein auf die Landwirtschaft ausgerichtet. In den 50er Jahren des 17.
Jahrhunderts wurde an einer
Der Luftkurort Igls ist ein Stadtteil von Innsbruck und liegt südlich der Landeshauptstadt, eingebettet in große Waldstücke. Igls hatte seine Glanzzeiten sicher in der Zeit der Olympischen Winterspiele. Heute ist die Gemeinde ein beliebtes Urlaubsziel speziell für Kurgäste.
Aus der Geschichte von Igls
Igls wurde im Jahre 1273 erstmals urkundlich erwähnt mit dem Namen „Ygls“. Igls, auf einer Höhe von 870 Metern gelegen, war damals rein auf die Landwirtschaft ausgerichtet. In den 50er Jahren des 17. Jahrhunderts wurde an einer schwefelhältigen Quelle ein Bauernbad erbaut, das jedoch im 18. Jahrhundert, auf Grund der Versiegung der Quelle, wieder eingestellt werden musste.
1883 viel der damals noch bäuerliche Ort einem Großbrand zum Opfer. Zwei Drittel der Gebäude wurden bis auf die Grundmauern zerstört. Das Dorf wurde im urbanen Stil wieder aufgebaut und verlor so seinen bäuerlichen Charme.
Schon sehr früh erkannte die Bevölkerung, die ideale Lage von Igls für den Tourismus und da speziell für die Kurgäste. Aber auch die Einheimischen genossen die Sommerfrische in Igls. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Hotelanlagen. Es wurde 1907 das Kurhaus errichtet und seit dieser Zeit gilt Igls als Kurort. Erst während der NS Herrschaft 1942 wurde Igls Innsbruck angeschlossen.
Sehenswürdigkeiten in Igls
Ein Spaziergang durch Igls zeigt wunderschöne Häuser im Schweizer Chaletstil des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die vielfältige Landschaftsstruktur des Paschbergs lädt zu Wanderungen in der umliegenden Gegend ein. Ein besonderes Augenmerk hat die kleine Gletschermühle nördlich des Weilers Badhaus verdient.
Die Wallfahrtskirche Heiligwasser, auf 1240 Metern, erfreut sich sowohl bei Gästen als auch bei Einheimischen eines großen Beliebtheitsgrades. Man spricht dem Wasser der hiesigen Quelle heilende Kräfte zu. Die 1662 erbaute Wallfahrtskirche liegt oberhalb von Igls und ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie.
Die Olympischen Winterspiele in Innsbruck
Innsbruck war schon zweimal Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Einmal im Jahre 1964 und das zweite Mal 1976. 1964, bei den IX. Olympischen Spielen konnte Innsbruck die Mitbewerber des kanadischen Calgary und des finnischen Lahti ausstechen. Weltweiten Bekanntheitsgrad hat die dafür erbaute Kunsteis-Bob – und Rodelbahn, als auch die Olympia Skiabfahrt vom Patscherkofel erlangt. Erwähnenswert ist, dass Innsbruck in dieser Wintersaison einen akuten Schneemangel aufwies. Um die Spiele nicht abzusagen musste das Österreichische Bundesheer 20.000 Eisblöcke zur Bob- und Rodelbahn bringen und 40.000 Kubikmeter Schnee waren für die Abfahrt am Patscherkofel notwendig, um sie überhaupt renntauglich zu machen.
Für die Spiele wurde damals eigens das Olympische Dorf errichtet, eine Hochhaussiedlung im Osten der Stadt gelegen und für die teilnehmenden Nationen als Wohnraum bestimmt. Nach Beendigung der Olympischen Spiele wurden die Wohnungen an die Bevölkerung übergeben. Die Sportanlage hingegen wird auch heute noch für internationale Bewerbe genutzt.
Aktivitäten in Igls
In Igls befindet sich die Talstation der Patscherkofelbahn und ist Ausgangspunkt zahlreicher attraktiver Wanderrouten. Die Wallfahrtskirche und das angrenzende Gasthaus können sowohl mit der Patscherkofelbahn als auch zu Fuß bequem erreicht werden.