Innsbrucks Stadtteil Hötting liegt nördlich des Inns. Hötting wird wieder unterteilt in die Höttniger Au, Hötting West – Allerheiligen, Kranebitten und ein Teil der Hungerburg gehört auch noch zu
dieser Katastralgemeinde.
Auszug aus der Geschichte von Hötting
Neben Wilten sind Archäologen in Hötting auf die ältesten Besiedelungsspuren gestoßen. In der Nähe der Höttinger Gasse stieß man auf Urnengräber aus der Bronzezeit. Dies waren die ersten Funde dieser
Art überhaupt im Inntal und so wurde diese
Innsbrucks Stadtteil Hötting liegt nördlich des Inns. Hötting wird wieder unterteilt in die Höttniger Au, Hötting West – Allerheiligen, Kranebitten und ein Teil der Hungerburg gehört auch noch zu dieser Katastralgemeinde.
Auszug aus der Geschichte von Hötting
Neben Wilten sind Archäologen in Hötting auf die ältesten Besiedelungsspuren gestoßen. In der Nähe der Höttinger Gasse stieß man auf Urnengräber aus der Bronzezeit. Dies waren die ersten Funde dieser Art überhaupt im Inntal und so wurde diese Kultur auch als „Höttinger Kultur“ bezeichnet. Die Namensgebung hat Hötting vermutlich den Bajuwaren zu verdanken. Ein Merkmal dafür ist die Endung –ing.
Noch bevor Hötting zu Innsbruck kam, war es eines der größten Dörfer Österreichs und umfasste Teile der Nordkette und die sagenumwobene Frau Hitt. So wuchs auch Innsbruck mit der Eingemeindung von Hötting um ein wesentliches an.
Ferdinand II lies sich in Hötting auf der Ulfiswiese ein Lustschloss bauen, das mit einem großräumigen Areal für Tiere umgeben war. Um schlussendlich leichter zu seinem Lustschloss zu gelangen, lies Ferdinand II sogar eine Straße verlegen.
Wirtschaft in Innsbruck - Hötting
Direkt im Ortskern von Hötting wurde vom 15.-18. Jahrhundert Silber, Galmei, Blei, Vitriol und Schwefel abgebaut. Und oberhalb von Hötting war vom 14. bis ins 18. Jahrhundert ein Steinbruch in Betrieb. Da Hötting auf der Sonnenseite liegt, wurde im 15. Jahrhundert sogar Wein angebaut. Von großer wirtschaftlicher Bedeutung war die Erzgießerei der Familie Löffler. Ein Werkstück dieses Familienbetriebes, eine Kirchenglocke, läutet heute noch in der Pfarrkirche von Amras. Neben der Glockengießerei war der Betrieb europaweit bekannt für seine Geschütze.
Zu jener Zeit war Hötting neben dem Bergbau auch eine wichtige Transitstrecke. Schon damals ging der Verkehr vom Brenner quer durch das Inntal. Die Nordstrecke verlief über die auch heute noch extrem schmale Höttinger Gasse sowie die Schneeburggasse.
Am 1. November 1809 fielen die letzten Schüsse der Tiroler Freiheitskämpfer, die diese Schlacht auf der Höhenstraße zum Ölberg verloren haben. Noch heute erinnert eine Gedenktafel an dieses geschichtliche Ereignis Tirols.
1539 wurde das Schloss Büchsenhausen von Büchsenmeister Gregor Löffler erbaut. Rund 150 Jahre später erwarb der Kanzler Wilhelm Biener das Schloss und lies es zu einer Bierbrauerei umbauen.
Heutzutage ist das Schloss Büchsenhausen ein beliebter Veranstaltungsort für die Innsbrucker Bevölkerung. Neben Vorträgen und Workshops finden auch Hochzeiten und dergleichen statt
Der Ausbau Höttings zu einem überwiegenden Wohngebiet kam erst im 19. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde ebenso ein Obdachlosenheim für Dienstboten gebaut, das später von der Diözese Innsbruck verwendet wurde.
Sehenswürdigkeiten in Hötting
Eine Sehenswürdigkeit, die heute noch ein beliebtes Ausflugsziel darstellt ist die Wallfahrtskirche, in einem Waldstück oberhalb von Hötting. Seit 1675 pilgern Studenten in ihrer Not zum Höttinger Bild. Wo heute die Kapelle von Hötting steht, wurde damals eine Kopie des Gnadenbildes von Maria Waldrast aufgestellt. 25 Jahre später baute man an derselben Stelle eine kleine Holzkapelle. Und wiederum sieben Jahre später wurde die Kapelle gemauert und gilt bis heute noch als Studentenwallfahrtsort.