1938 wurde der im Südosten gelegene Stadtteil Amras in die Stadtgemeinde Innsbruck integriert. Amras selbst wird nochmals in die Ortsteile Dorf Amras, Egederach und Bad Schönruh unterteilt.
Auffallend an Amras ist der Ortskern, der durch die vielen Bauernhäuser in seinem Ursprung erhalten geblieben ist.
Wo in längst vergangenen Zeiten ein Feuchtbiotop den Stadtteil Amras schmückte, wurde in den 70er Jahren das erste Einkaufszentrum Innsbrucks (DEZ) erbaut. Seit den
50er Jahren des 20. Jahrhunderts baute man diese Gegend als Gewerbegebiet aus. Ein markantes
1938 wurde der im Südosten gelegene Stadtteil Amras in die Stadtgemeinde Innsbruck integriert. Amras selbst wird nochmals in die Ortsteile Dorf Amras, Egederach und Bad Schönruh unterteilt. Auffallend an Amras ist der Ortskern, der durch die vielen Bauernhäuser in seinem Ursprung erhalten geblieben ist.
Wo in längst vergangenen Zeiten ein Feuchtbiotop den Stadtteil Amras schmückte, wurde in den 70er Jahren das erste Einkaufszentrum Innsbrucks (DEZ) erbaut. Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts baute man diese Gegend als Gewerbegebiet aus. Ein markantes Augenmerk in Amras ist auch die mehr als 500 Jahre alte, spätgotische Pfarrkirche mit ihrem Spitzhelm. Eine der Glocken lies man in Innsbruck von der Familie Löffler gießen. Die Gemeinde Amras genießt gleichermaßen die Nähe zur Großstadtmetropole Innsbruck, mit all seinen Angeboten und Vorteilen, als auch die Nähe zum Naherholungsgebiet des südlichen Mittelgebirges.
Aus der Geschichte von Amras
Ausgegrabene Urnenfelder lassen auf eine Besiedelung schon während der Bronzezeit rückschließen. 837 erwähnte man Amras zum ersten Mal in einer Urkunde. In zeitgenössischen Aufzeichnungen wird Amras erstmals 1180 als Dorf erwähnt.
Schloß Amras
Oberhalb der Stadt Innsbruck ragt ein imposantes Schloss aus den Wäldern hervor. Es ist die Rede von Schloss Amras, dessen genaues Baujahr bis heute ungewiss ist, jedoch sein Name ist weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannt. Forscher vermuten jedoch, dass die damalige Burg schon 1078 existiert haben muss. Als Betrachter von Schloss Amras kann man sehr gut zwei Teile erkennen. Das Hochschloss mit dem Spanischen Saal und das Unterschloss mit dem Kornschütt. Diese Architektur ist darauf zurückzuführen, dass das Schloss unzählige Male zerstört und wieder aufgebaut wurde.
Von 1078 bis 1922 durchlief das Schloss Amras bei Innsbruck zahlreiche Hausherren, wie beispielsweise Graf Otto II. von Andechs-Diesen über die Görzer, Petermann Schennach, Erzherzog Sigismund, Katharina von Sachsen, Kaiser Maximilian, Philippine Welser, Karl von Burgau, Kaiser Rudolf II und Erzherzog Franz Ferdinand.
Seit 1922 wird das Schloss Amras als Museum genutzt.
Dem Tiroler Landesfürsten, Erzherzog Ferdinand II, ist das großzügige Museum zu verdanken. Er lies es während seiner Zeit in Tirol erbauen und nannte es damals schon seine „museale Heimstätte“ in der er seine Kunst-, Gemälde- und Waffensammlungen aufbewahrte. Ebenso konzipierte und realisierte er eine große Bibliothek. Dieses Museum gilt heute noch als der älteste funktionale Museumsbau nördlich der Alpen.
Ein besonderes Prunkstück des Museums ist die „Portraitgalerie zur Geschichte Österreichs von 1400 bis 1800“. Diese Ausstellung wurde vom Kunsthistorischen Museum in Wien nach Amras in das Schloss übertragen. Es können aber auch die Sammlungen von historischen Rüstungen und Waffen von Erzherzog Ferdinand II, sowie die Kunst und Wunderkammer besichtigt werden.
Aktivitäten in Amras
Neben den ganzjährigen Führungen durch das Schloss finden auch jedes Jahr im Sommer die viel besuchten Amraser Schlosskonzerte statt. Ein Aufenthalt in der Gemeinde Amras bietet auch ein ausführliches Wanderwegenetz. Der Hausberg Patscherkofel wird für Aktivitäten im Sommer und im Winter gleichermaßen genutzt. Durch das sehr gut ausgebaute Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln, ist die Erreichung anderer Sehenswürdigkeiten in Innsbruck und Umgebung kein Problem.
Wissenswertes über Amras
Der berühmte Literat Thomas Bernhard schrieb ein großes Werk namens „Amras“ im Jahre 1964.