Zirl liegt im
Bezirk Innsbruck Land in Tirol und hat eine Fläche von 57,24 km². Die Gemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von 622 Meter und hat
7.800 Einwohner. Zu den Katastralgemeinden gehört der Hauptort Zirl, das 300 Meter höher gelegene Hochzirl, der südlich des Inn gelegene Ort Zirl Bahnhof, sowie die im Osten liegenden Orte Eigenhofen
und Dirschenbach.
Auszug aus der Geschichte von Zirl
Eine Besiedlung des Gemeindegebiets konnte seit der La-Tène-Zeit nachgewiesen werden. Im 4. Jahrhundert befand sich die römische Militärstation Terolis auf dem Gebiet. Die
Zirl liegt im
Bezirk Innsbruck Land in Tirol und hat eine Fläche von 57,24 km². Die Gemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von 622 Meter und hat
7.800 Einwohner. Zu den Katastralgemeinden gehört der Hauptort Zirl, das 300 Meter höher gelegene Hochzirl, der südlich des Inn gelegene Ort Zirl Bahnhof, sowie die im Osten liegenden Orte Eigenhofen
und Dirschenbach.
Auszug aus der Geschichte von Zirl
Eine Besiedlung des Gemeindegebiets konnte seit der La-Tène-Zeit nachgewiesen werden. Im 4. Jahrhundert befand sich die römische Militärstation Terolis auf dem Gebiet. Die Kaiser-Max-Grotte, auch
Martinsgrotte, erinnert daran, dass sich hier Kaiser Maximiliian der 1. Ende des 15. Jahrhunderts bei der Gämsenjagd verstiegen haben soll. Bei der Römerstraße nach Augsburg war Zirl ein
wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Erstmal wurde die Gemeinde im Jahr 799 urkundlich erwähnt. Vor 1209 wurde die Burg Fragenstein gegründet, und im Zuge der Spanischen Erbfolgekriege im Jahr 103
gesprengt, seither verfällt die Burg. Zirl war neben Thaur seit dem 17. Jahrhundert ein Zentrum des Baus von Weihnachtskrippen. Die Gemeinde wurde immer wieder von Überschwemmungen und Bränden
heimgesucht, der letzte Großbrand 1908 vernichtete den Großteil der Häuser. 1984 wurde Zirl zur Marktgemeinde erhoben.
Sehenswürdigkeiten in Zirl
Die Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz Zirl wurde erstmals 1391 erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde dich Kirche, nachdem sie zerstört wurde, wieder aufgebaut. Der gesamte Innenraum sowie die Fresken wurden
von dem Kirchenmaler Franz Plattner gestaltet.
Die Martinswand wurde vor allem durch das Jagderlebnis von Kaiser Maximilians bekannt. Den Namen bekam die 500 Meter hohe Wand von dem darunter liegenden Kirchlein, das zu Ehren des heiligen Martin
erbaut wurde. Mitten in der Wand liegt die Maximiliansgrotte, die wohl bekannteste Höhle Tirols. Während des Baues der Karawendelbahn, wurde an der Stelle des schließlich ausgeführten
Martinwandtunnels an der Außenseite der Wand eine Galerie ausgesprengt und von einer Haltestelle aus konnte man nun über einen Stiegenschacht in die Martinsgrotte gehen. Die Martinswand ist ein sehr
anspruchsvolles Klettergelände und erfreut sich daher großer Beliebtheit bei vielen Kletterern.
Die Burg Fragenstein wurde im 12. Jahrhundert erbaut und diente Herzog Sigmund und seinen Nachfolger Kaiser Maximilian als Jagdschloss. Die Burg wurde 1703 weitgehend zerstört und ist seither eine
Ruine. In letzter Zeit wurden die beiden noch verbliebenen Türme restauriert.
Weitere Beliebte Ausflugsziel sind das Garberhaus, das an der Nördlichen Stadlwand seit dem Brand 1908 angekohlt ist, die Michaelskapelle sowie die Geistbühelkapelle und der Martinsbühel, wo sich in
der Römerzeit die Feste Teriolis befand.
Freizeit in Zirl
Zirl ist ein Zentrum der Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten, neben einer Tennislage, einem Mingolfplatz und einem Schießstand, gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich zu amüsieren. Es gibt sogar die
Möglichkeit in der Imster Schlucht zu Raften sowie zum Cannyoning, zudem gibt es viele Klettermöglichkeiten und Wanderwege. Im Talbereich kann man zur Martinsgrotte, oder zur Ruinie Falkenstein
wandern, dazu gibt es zahlreiche Wanderwege rund um den
Solstein, um die Magdeburger Hütte und der Reither Spitze.